Sarah Koba

Sarah Koba

News & Events

BMC-Cup Solothurn (06.05.12)

Noch immer fehlen mir etwas die Worte. Die Saison ist voll im Gange und ich habe noch kein richtiges Rennen ins Ziel gebracht. Zur Zeit ist wortwörtlich der Wurm drinn. Seit dem BMC-Cup in Buchs setzten mich defekts und andere kleine Sachen lahm. Langsam aber sicher ist es genug...

:-(

Sarah


Autogrammkarte (04.05.12)

Die neuen Autogrammkarten sind da...

:-)

Sarah

Bike-Festival Riva del Garda (30.04.12)

Bella Italia, so könnte man mein Wochenende kurzum nennen.

Als Vorbereitung auf die bald anstehenden Weltcuprennen haben wir bewusst das Bike-Festival in Riva del Garda eingebaut. Nach meinen turbulenten Wochen genau das, was ich brauchte.

So sind wir gestern Abend mit tollen, aber müden Racebeinen, meinem ersten Saisonsieg (Ronda Grande) und lecker Pizza / Cappuccino und Eis nach Hause gekommen.

:-)

Sarah




BMC-Cup Tesserete (22.04.12)

Nach meinem Sturz am Mittwoch, war bis Samstag nichts tun angesagt. Am Donnerstag gings noch halbwegs gut, doch bereits am Freitag viel mir fast die Decke auf den Kopf. Denn eigentlich hatte ich eine Woche Büro-Ferien, und es waren entsprechend Trainingseinheiten geplant. So versuchte ich mich stattdessen mit Sachen wie backen und ähnlichem zu beschäftigen.

Am Freitag konnte ich mein Knie noch meinem Sportarzt zeigen. Dieser legte mir nahe, auf das Rennen am Sonntag zu verzichten. Definitiv entscheiden wollte ich aber erst am Samstag.

So fuhren wir nach Tesserete, einfach um raus zu kommen und dem Herzlein etwas gutes zu tun. Und wenn es auch nur für ein Eis am Lago Maggiore See reichen würde...

Die ersten Pedalumdrehungen am Samstag auf der Rennstrecke waren ungewohnt, aber erträglich. Das ganze Training über spürte ich das Knie unangenehm, doch extrem fest weh tat es nicht.
Genau das, was ich mir erhofft hatte!

So erteilte ich mir am Samstag Nachmittag selber das ok für den Start in Tesserete. Wie es raus kommen würde war egal. Mein Ziel war, ein gutes Training mit Rennbelastung zu absolvieren und mir einige Punkte im Swisscup zu sichern.

Schon bei Rennbeginn zeichnete die suboptimale Vorbereitungswoche ihre Spuren: Keine Power, kein Zug, ein einziger Kampf. Das Knie begann zunehmend zu schmerzen, und so war der erlösende Zielstrich an diesem Tag mein bester Freund.

Jetzt steht nochmals schonen an. Ich hoffe ab mitte Woche wieder richtig Trainieren zu können. Am Weltcup in Nove Mesto würde ich gerne ein paar schnelle Sarahbeine auspacken!

Sarah


Puh (19.04.12)

Ab und zu bringen es Sprichwörter auf den Punkt. So trifft es bei mir gerade der Satz, "Eine Mist kommt selten allein", ziemlich genau.

Gestern machte ich mal wieder einen ziemlich üblen Abgang vom Bike. Was genau passiert ist, weiss ich noch immer nicht. Der Flug durch die Luft jedoch war lang und fühlte sich irgendwie cool an. Die Gravitation liess mich aber desto uncooler auf den "Waldboden der Tatsachen" aufprallen. Dank den dicken Giordana Winterhosen, Sauwetter, sah ich zum Glück mein Knie nicht. Einzig das Blut, welches trotz der dicken Hose durchdrückte liess mich spüren, dass etwas nicht gut war.

Dank dem Schock und der Kälte spürte ich aber noch nicht viel. Zuhause kam dann die Ernüchterung und wir suchten gleich die Notfallaufnahme in Walenstadt auf. So wurde mein Knie mit drei Stichen genäht und man empfahl mir, dieses zehn Tage zu schonen. Zehn Tage?! Nur schon der Gedanke bringt mich zum Weinen. Meine Absicht ist ganz klar am Sonntag in Tesserete am Racing Cup an den Start zu gehen.

Am Samstag werde ich entscheiden, ob ich den ärztlichen Ratschlägen folge. Eher werde ich jedoch die Zähne zusammenbeissen und das Rennen fahren.

Drückt mir die Daumen!

Sarah

Weltcup Houffalize (16.04.12)

Gürk gürk, schneck schneck...!

War wohl nichts.

Sarah

Ostern (07.04.12)

Gleich am Montag nach dem Rennen in Buchs, an dem mich ein technischer Defekt bremste, bekam ich mehrere Telefonate von meinem Radsponsor Simplon. Zu spüren, dass ich so ein tolles Team im Rücken habe tut unheimlich gut und macht das Geschehene fast wieder nichtig. Mehrere Angestellte zerbrachen sich über die Gründe des Defektes den Kopf. Direkt mit SRAM abgeklärt, schickten diese neues Material und am Mittwoch konnte ich bereits mein Bike zur Inspektion und Wartung zu Simplon ins Werk bringen.
Über die Ostertage weile ich im Tessin, um mit meinem Simplon Razorblade zu trainieren :-). Optimale Zeit, an meiner Radtechnik zu arbeiten und das Racebike richtig kennenzulernen.
Es ist eine wahre Freude, mit dem Racorblade unterwegs zu sein!

Sarah




BMC Cup Buchs (01.04.12)

Ein weinendes und ein zwinkerndes Auge...

Alles stand unter einem guten Stern. Ich fühlte mich bereit für den Saisonstart, am Donnerstag durfte ich bei Simplon in Hard meine neuen Räder abholen und die neuen Kleider waren auch zurück aus der Druckerei.

Das weinende Auge:
So passierte bereits das erste kleine Missgechick als ich bei der ersten steilen Passage nicht auf das kleine Kettenblatt schalten konnte. Kurz vom Rad verlor ich zwar ein paar Plätze aber dies war nicht weiter schlimm. In der dritten Ründe beim höchsten Punkt verklemmte es mir die Kette so fest, dass ich eine halbe Ewigkeit brauchte sie irgendwie mit aller Kraft raus zu bringen. Wieder auf dem Rad merkte ich, dass ich nicht mehr auf das große Kettenblatt schalten konnte. So brach ich das erste Mal in Tränen aus... Nächster Stop Techzone. Mit dem festen Ziel eine Aufholjagd zu starten gab ich alles, doch lange hielt es nicht hin. Denn es verklemmte mir die Kette bei einem weiteren Schaltvorgang so fest, dass das Rennen für mich gelaufen war...

Zwei Trainings funktionierte das Rad einwandfrei, und heute so was. So kann es gehen. Werden bestimmt analysieren, wieso und warum und dann kommt so etwas nicht mehr vor.

Das zwinkernde Auge:

Die Form stimmt! Was meine ersten 2 1/2 Runden ganz klar gezeigt haben. Platz 4-5 oft mit Sicht aufs Podest. :-)


Bis bald!

Sarah


Saisonstart (18.03.12)

Der Kopf ist frei, der Frühling kam zu uns in die Schweiz und das erste Rennen der neuen Saison ist seit kurzem auch Geschichte. So könnte man es kurz fassen...

Anfangs letzter Woche nahmen wir bewusst nochmals etwas mit dem Training raus, Zeit, dem Körper nochmals etwas Ruhe zu gönnen. Dem ganzen Zeit zu geben, sich zu setzen, um dann, vollgas geben zu können.

Dies funktionierte genau wie geplant und so konnte ich Freitag bis Sonntag einen harten Block einschieben. Vom tollen Wetter und den neuen Giordana Kleidern getragen, fühlte ich mich auf dem Rennrad wie eine Feder.

Heute fuhr ich in Niederhelfetschwil ein Bikerennen. Bereits mein dritter Start in folge und wie alle Jahre, mit dem spektakulären Start, schon fast ein muss. Die ersten drei Runden waren hart, der Puls ging nicht wirklich hoch und die harten Intensitäten sind noch immer ungewohnt. Das Racegefühl kam aber und dies war das Wichtige. So habe ich seit heute den ersten Saisonsieg in der Tasche.

Richtig los geht es für mich beim BMC Cup in Buchs am 1. April.

Sarah

News (13.03.12)

Die Saison 2012 steht unmittelbar bevor. Im letzten Jahr habe ich mich um einen Teamplatz bei wenigen ausgewählten Top-Teams bemüht. Daraus entstand die Motivation und Idee, meinen eigenen Weg zu gehen. Mir ein Umfeld zu schaffen, das mir Sicherheit gibt, Sponsoren an meiner Seite zu haben, welche meine Persönlichkeit wiederspiegeln.
Die Grundlagen sind geschaffen, auf gehts!

Räder:
Als Ausrüster durfte ich den Vorarlberger Radhersteller Simplon für mich gewinnen. Das Familienunternehmen verkörpert Innovation, Leichtbau und Tradition auf begeisternde Weise. Ich bin stolz Simplon als meinen Partner gewonnen zu haben.

Bekleidung:
Aus meinem letzten Engagement konnte ich die Firma Kübler-Sport mitnehmen. Sie rüstet mich mit Giordana Radbekleidung aus. Diese Kleider sind fein, leicht und haben eine hervorrangende Passform mit sportlich weiblichem Design.

Brillen:
Aus meiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied im RV-Buchs stammt mein Kontakt zu Christian Fink. Als Geschäftsführer der Kühnis-Brillen Filiale Buchs sind ihm Kundennähe und Qualität oberste Devise. Als Kunde fühlt man sich im schönen Geschäftslokal sehr wohl und so trage ich einen kleinen Teil davon als Botschafterin in Form von feinen Oakley-Brillen durch Trainings und Wettkämpfe.

Sponsor Sport Food:
Die Firma Sponser Sport Food versorgt mich mit Sportnahrungs-Produkten. Aus dem breiten Sortiment stelle ich meinen ganz individuellen Mix zusammen, der mir die Energie und Kraft für Training und Wettkämpfe liefert.

Hirzel Handschuhe:
Die Firma Aramis Trading GmbH stellte mir schon im letzten Jahr ein paar HIRZL Handschuhe zu Testzwecken zur Verfügung. Sie überzeugten mich durch unvergleichlichen Gripp am Lenker und sie sitzen wie eine zweite Haut.

Physio:
The Physio Anstalt in Schaan ist seit Jahren ein treuer Begleiter, bei dem ich regelmässig auf dem Massagetisch liege und versuche, sofern es mein Körper zulässt, die Massage in vollen zügen zu geniessen.

Schlossgarage Büchel:
In Sachen Mobilität unterstütz mich die Schlossgarage Büchel in Oberriet mit einem zuverlässigen Toyota Verso und kompetentem Service.

Mit weiteren Firmen und Personen, die weitere Bereiche abdecken werden, bin ich noch in Verhandlung und werde später davon berichten.

Ich freue mich auf den Weg durch ein spannendes Neuland. Es ist eine besonders tiefgreifende Motivation, sein eigenes sportliches Umfeld aufzubauen und den Sport und das Leben auf eine genau angepasste Linie zu bringen.

Sarah

Dem Himmel ein Stück näher (25.02.12)

Das Bike auf der Rolle eingespannt und die Tourenskis stets bereit, so sieht es zur Zeit bei mir aus. Nach drei intensiven Bike und Rennrad Wochen in Südafrika, geniesse ich jetzt noch die Zeit, in denen ich die Trainings mit den Tourenskis absolvieren darf. Vergangenen Samstag machten wir eine traumhafte Tour im Graubünden wo unser Ziel auf 2834 Meter über Meer war. Ein Traum...! Und mit dem Füsse abtapen wegen den Blasen, bin ich bald auch Profi ;-)

Sarah

Veränderungen (05.02.12)

Längere Zeit war es ruhig auf meiner Homepage. Eigentlich nicht meine Art. Nur wusste ich kaum was schreiben. Oder um es genauer zu formulieren, wollte ich nicht preisgeben, wie ich mich in den letzten Monaten fühlte.

Nach meinem tollen Erfolg an der Europameisterschaft in der Slowakei wurde das eine oder andere Internationale Team aufmerksam auf mich. Die Gespräche begannen vielversprechend und ein neues, vielleicht sogar ein Profiteam lockte mich weg vom Giant-Swiss SR-Suntour Team. So liefen die Gespräche und zogen sich in die Länge. Ich wagte den Schritt aufs dünne Eis und sagte meinem Teamchef Roli ab für die kommende Saison. Bis kurz nach Weihnachten schleppte sich das Ganze hin. Eine harte Zeit für meinen Kopf. Die Beine schienen nicht zu drehen, doch es war der Kopf, der mir im Weg stand. Denn die Beine wirbelten sehr wohl.

Am Ende stehe ich jetzt ohne internationales Team da, dafür mit einigen Erfahrungen reicher. Und in meinem Umfeld nehmen dafür einige sehr tolle Dinge gestallt an. So werde ich die kommende Saison als Einzelfahrerin unterwegs sein. Genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Ich freue mich darauf.

Seit vergangen Mittwoch bin ich nach drei Wochen Trainingslager in Südafrika (Stellenbosch) wieder in der kalten Schweiz zurück. Mein Körper ist noch auf Wärme programmiert. Vom morgentlichen Footing sind sieben Stunden später meine Backen immer noch rot. Da bin ich einmal mehr froh eine Rolle zu Hause zu haben, auf der ich meine Einheiten abarbeiten kann.


Sarah


Sonntagsblick (06.01.12)

Vor gut einer Woche durfte ich für den Sonntagsblick vor der Kamera stehen. Wer mich mal ganz anders sehen möchte, kann dies am kommenden Sonntag 08.01 im Sonntagsblick oder online unter: www.blick.ch/sonntagsblick tun.

Viel Spass...

Sarah


Zeit der Familie (27.12.11)

Kurz vor Weihnachten ist mein erstes Trainingslager für die Saison 2012 zu Ende gegangen. 12 tolle Tage in der Wärme, während denen Katrin und ich unsere Runden drehten...
Als Kind war Weihnachten immer das Grösste, freute ich mich doch immer schon Wochen zuvor auf die Weihnachtsgeschenke. Und wenn ich von Mum das Versteck herausgefunden hatte, versuchte ich mit schütteln herauszufinden, was sich darin befinden könnte. Je älter ich werde, je mehr freue ich mich auf das Zusammensein mit meinen Liebsten, meine Cousins und Cousinen wieder zu sehen, welche gerade die Welt entdecken.
Bis zum 10. Januar bin ich nun noch in der Schweiz, bevor es wieder in die Wärme geht. Dieses Mal etwas weiter weg:-). Bis dahin geniesse ich den Winter auf den Skis und versuche meine Blasen von der ersten Skitour wieder weg zu kriegen.

Sarah




Gran Canaria (15.12.11)

Was soll ich da sagen, die Zeit vergeht wie im Fluge. Habe ich soeben mit dem Saisonaufbau begonnen und jetzt bin ich bereits auf Gran Canaria und spule meine Einheiten ab. Die ersten drei Tage waren etwas harzig. Wollten die Beine nicht so drehen, wie ich es gerne gehabt hätte. Nach dem ersten Ruhetag sieht es bereits wieder besser aus und es geht ordentlich voran. Wenn man dann Situationen hat, wo ich nach meinen ersten Intensitäten, seit mitte September, noch mit dem Helm im Kaffee sitze und es nicht mal merke, bis mich Katrin ganz höflich darauf aufmerksam macht, ist alles gut und das Lächeln kommt zurück...

Sarah

Ausblick vom Alvier (15.11.11)

Auch in der rennfreien Zeit läuft immer was. So hatten wir im ersten Novemberwochenende den Saisonabschluss des Giant-Swiss SR-Suntour Teams. Europapark war angesagt. Für mich war es zugleich auch etwas Angstbewältigung. Da ich ein riesen Schisshase bin und die Bahn einfach weitermachte, ohne zu fragen, wie ich mich fühlte! Ab und zu hat es mir den Magen in alle Richtungen gedreht und ich war einfach nur froh, als es vorbei war. Abgesehen von diesen Momenten war es ein unheimlich tolles Wochenende, wo es sehr viel zu lachen gab.

Dank dem noch immer sehr milden Wetter bin ich sehr viel auf dem Bike. Am Sonntag zog es uns dann in die Berge, tschüss Nebel, hallo Sonne. Ein Traumtag... (Bild)

Ciao Sarah

Aller Anfang ist schwer (29.10.11)

Dieses Jahr haben wir bewusst die Saison gleich nach den Titelkämpfen beendet, damit wir mehr Zeit für die Vorbereitung haben. Fünf Wochen war ich ohne Fahrrad, zwei Wochen mit sehr wenig Training und drei Wochen habe ich gar nichts gemacht. Erstaunlicherweise viel mir das nichts Tun gar nicht so schwer, hatte ich rund um immer was zu tun, so dass nie Langeweile aufkam...

Zurück auf dem Rad war es dann dementsprechend harzig. Müde vom Krafttraining musste ich nach 1 1/2 Stunden langsamen Herumschleichens gleich mal eine Stunde schlafen zuhause. Und am Tag drauf wusste ich dann kaum mehr wie ich auf dem Sattel sitzen sollte. Sitzknochen lassen Grüssen! Dies ist nun aber wieder Geschichte und ich fühle mich bereits wieder sehr gut auf dem Rad. Bei diesem Traumwetter auch nicht so schwer. Von mir aus darf es so weitergehen...

Sarah

Ohne Fahrrad in den Bergen (22.09.11)


...


Weltmeisterschaft Champery (04.09.11)

Rang 27 an den Weltmeisterschaften in Champery, das Ziel war höher gesteckt, die Erwartungen an mich selber klar einige Plätze weiter vorne.

Ich habe alles gegeben, habe gekämpft und gelitten.

Trotz allem war es ein unvergesslicher Anlass, die vielen Zuschauer, ein Traum, wenn man einen steilen Anstieg hochfahren kann und sich selbst nicht mehr Atmen hört, weil man so angefeuert wird.

Sarah


Ein paar Eindrücke vom Rennen findet ihr in der Galerie.

Noch zwei Tage ... (01.09.11)

Die Zeit fliegt dahin, noch zwei Tage bis zum grossen Rennen. Jahr für Jahr, Tag für Tag und Stunde für Stunde habe ich für solche Momente trainiert und dafür gelebt. In dieses Phasen der Saison, wo man nicht wie gewohnt die Teamkleider sondern das Schweizerkreuz auf der Brust trägt wird einem das wieder mehr bewusst...

Mit Startnummer 29 gehts am Samstag um 13.30 Uhr los.

Drückt mir die Daumen

Sarah

Auf SF Info wird das Rennen live ab 13.15Uhr übertragen.

Weltcup Nove Mesto / Weltcup Val di Sole (26.08.11)

Bereits am Montag ging meine Reise von der Slowakei weiter in die Tschechei. Durfte ich mich die ganze Woche dem Ghost Factory Racing Team anhängen.
Mein Körper legte die ganze Woche einen „Schongang“ ein, und so war wenig Training und viel Schlaf angesagt. Und so wie das Racegefühl immer mehr zurückkam, genau so lief es dann auch im Rennen. Durch den Regen am Samstag war die Strecke bei der Startzeit um 10Uhr noch sehr tückisch, da es einige Wurzelpassagen gab, in denen die Wurzeln in alle Richtungen an die Oberfläche kamen. Mit Startnummer 40 und einem etwas verhaltenen Start arbeitete ich mich Rang um Rang nach vorne. Das Racegefühl kam immer mehr zurück und das Rennen machte einfach nur Spass. So fuhr ich zufrieden als 18te über die Ziellinie.
Top 20 in the World Cup, jeah ;-)

Noch am selben Nachmittag trat ich mit meinem Team die lange Heimreise in die Schweiz an. Knapp zwei Wochen war ich weg, und dementspreched gross war die Freude auf mein Zuhause. Desshalb beschlossen wir auch, die Anreise zum Weltcupfinale in Val di Sole auf Donnerstag zu verlegen. So hatte ich etwas Zeit und musste nicht gleich wieder die sauber gewaschenen Kleider einpacken.
In Val die Sole erwartete uns fast die gleiche Strecke wie noch das Jahr zuvor. Steile Aufstiege hätte es genug für mich gehabt, leider jedoch etwas zu kurze. Am Samstag im Rennen war einer jener Tage, an denen ich das Gefühl hatte, dass Leiden nehme kein Ende. Leider... Schön wenn man sich so fühlt und trotzdem noch als 21te ins Ziel fährt.
Drei Wochenenden, drei harte Wettkämpfe und ein Traumresultat.

Kommenden Sonntag werde ich beim Racerbikescup in Muttenz versuchen meinen 2ten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen, oder, wer weiss, vielleicht sogar aufs oberste Treppchen steigen :-)

Drückt mir für die Generalprobe der Weltmeisterschaften in Champery die Daumen.

Sarah

Europameisterschaft Dohnany (08.08.11)

Wer hätte das gedacht, ich auf jeden Fall nicht... Rang 8 an den diesjährigen Europameisterschaften, bekomme einmal mehr Gänsehaut wenn ich daran denke, richtig realisiert habe ich es noch nicht...

Gestern hat mal wieder alles gepasst, die Hitze machte mir wenig zu schaffen, der Kurs war mit seinen längeren Anstiegen sehr gut für mich und in der Startphase konnte ich mich bereits relativ weit vorne behaupten. So ergänzte ein Mosaikstein den anderen...

Bin einfach nur happy und groggi zugleich...

Heute sind wir bereits weiter in die Tschechei gereist, wo bereits kommenden Sonntag der zweitletzte Weltcup stattfindet. Im Moment regnet es, was mich nicht weiter stört, da ich heute Ruhetag habe. Und die Wetterprognosen auf mitte Woche wieder besser sind.

Bye bye;-)

Sarah

Vorschau EM Dohnany (05.08.11)

Sonntag 11.00 Uhr Daumen drücken!

:-)

Sarah

Noch sieben Tage (31.07.11)

Zwei Wochen sind nun vergangen seit der Schweizermeisterschaft in Plaffeien. Gefühlt habe ich mich wie das Wetter, kurz gesagt, nicht wirklich toll...

Letztes Wochenende verbrachte ich mit der Damennationalmannschaft in Champery für die Streckenbesichtigung der WM Strecke. Wurzeln, Wurzeln und nochmals Wurzeln gab es zu überwinden, nass und feucht war es, zur Zeit nicht mein bevorzugtes Terrain. Durch unseren tollen Frühling kann ich die nassen Biketrainings an einer Hand abzählen, und dementsprechend fuhr ich auch...

Am Sonntag bauten Katrin und ich dann noch zwei intensive Runden ein, wo leider nicht viel ging bei mir. Schon dort merkte ich, dass etwas nicht 100% ist. Am Montag war ich dann einfach nur platt und ab Dienstag spielte mein Magen verrückt. Übelkeit und Bauchweh begleiteten mich drei Tage lang. Heute Sonntag ist bereits ein grosses Stück besser, aber noch nicht gut.

Da ich die Überseeweltcuprennen ausgelassen habe, wollte ich trotzdem noch ein Rennen fahren vor den Europameisterschaften am kommen Sonntag. Da kam mir der Montafoner Marathon in Schruns gerade gelegen, genauer gesagt die kurze Runde über 26km und 970 Höhenmeter.

Ziel des Rennens: Ein gutes Gefühl mit in die Slowakei nehmen. Das ist mir gut gelungen. :-)

Am Dienstag geht die Reiserei los: EM Slowakei, Weltcup Tschechien, kurzer Stop Zuhause, Weltcup Italien, Racerbikescup in Muttenz, und dann als krönender Abschluss die Weltmeisterschaften in Champery...

Puh, ein strenges Programm steht an! Ich freue mich darauf ;-)

Sarah

Selektion Europameisterschaft 2011 (22.07.11)

Seit letztem Dienstag ist es nun fix, ich werde am 07.08 am Start der diesjährigen UEC Europameisterschaft stehen. Die Freude ist natürlich gross, und ich bin stolz die Schweiz an diesem Grossanlass vertreten zu dürfen.

Dieses Wochenende steht mit der Damennationalmannschaft die Streckenbesichtigung der diesjährigen Weltmeisterschaft in Champery an.

Sarah

Mal läufts, mal nicht... (17.07.11)

Heute, war es leider mal wieder ein einziger Kampf an der Schweizermeisterschaft in Plaffeien. In den Beinen fehlte die Power und der Regen mit dem Wind machte es auch nicht einfacher für mich...

Nach 10 Tagen biken am Gardasee, wo ich mich wirklich gut fühlte, fuhr ich am Samstag Morgen optimistisch an die diesjährigen Schweizermeisterschaften. Mein Gefühl wurde beim Einfahren am Samstag nochmals bestätigt, und so blickte ich zuversichtlich dem Sonntag entgegen. Die Wetterprognose hatte Regen gemeldet, nur war es irgendwie schwer vorstellbar, wenn es den ganzen Samstag stahlblau ist... Am Sonntag kam dann der Regen mit Wind und tiefen Temperaturen.
So konnte ich dann um die Medaillen nicht lange mitreden und kämpfte mich als vierte ins Ziel.

Die Enttäuschung ist gross, hat mir doch etwas das gute Gardaseefeeling gefehlt...

Next Race, next Chance!

Sarah

:-) :-) :-) (29.06.11)

Fünf Jahre ist es her, als ich mein erstes nationales Rennen gewonnen habe. Und leider auch mein einziges, bis letzten Sonntag.
Eine lange Zeit, in der es viele Veränderungen gegeben hat, alles seine Zeit brauchte um sich einzuspielen, Zeit um passiertes zu verarbeiten und wieder ganz zu mir zu finden. Kaum mehr etwas ist mit der Sarah vom 2006 zu vergleichen, nur eines ist mir immer treu geblieben. Die liebe zum Mountainbike-Sport.
Es ist toll zu wissen, dass man ein so tolles Umfeld hat, um nur ein paar Namen zu nennen, Danke an meinen Freund Flemming, meine Mama Anita, meine Schwester Silvana, Domenico, Heinz, Pete, mein Choach Roger, die ganze Familie Galati, Roli mein Teamchef und Katrin Leumann. Sie hat mir letzten Sonntag einmal mehr gezeigt, dass es keine bessere beste Freundin geben kann, welche sich so mit einem freuen kann.

Seit längerem hatte ich darauf gewartet, dass es klick macht, nur dass das in Chur passiert, hätte ich nicht erwartet. Nach dem Rennen in Hittnau, welches ich auf Platz 2 hinter Katrin beendet hatte, machte ich am Dienstag und Mittwoch nochmals zwei gute Trainings. Ich litt und kämpfte bei den Intervalls und so war ich Donnerstag und Freitag einfach nur platt und müde. Samstag auf der Strecke waren die Beine jedoch bereits wieder etwas besser, aber noch lange nicht top.
Im Rennen selbst merkte ich sehr schnell, dass so ziemlich alle in der Spitzengruppe am Limit fuhren und ich zu meinem erstaunen immer gut mitkam. So nahm ich all meinen Mut zusammen und übernahm in der dritten Runde die Spitze. Ich wollte vorne sein, damit ich nicht immer die Löcher vom Handorgeleffekt schliessen musste. Plötzlich rief Katrin zu mir, dass wir ein Loch auf die weiteren Verfolgerinnen gerissen hatten. Ich versuchte ruhig zu bleiben und schaffte es, genau so weiter zu fahren, wie ich es bis zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte. Von der Psyche her ist vorne zu fahren und das Renngeschehen in die eigene Hand zunehmen eine ganz andere Geschichte, als sich in einer Gruppe das Tempo diktieren zu lassen. Aber es fühlte sich gut an!

Katrin und ich drehten zwei Runden gemeinsam. Drei Runden vor Schluss konnte Katrin mein Hinterrad nicht mehr halten und ich fuhr einem tollen Sieg entgegen!

Solche Tage geben einem das Selbstvertrauen, wieder an die grossen Ziele zu Glauben, und nicht nur von ihnen zu Träumen. So ist mein nächstes grosses Ziel die Schweizermeisterschaft am 17. Juli in Plaffeien.

Go for it!

Sarah

Training und Erholung (23.06.11)

"Zwischen Trainingseinheiten und Wettkämpfen"
Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich in Südafrika im Traininglager war, wo ich Grundlagentrainings gespickt mit den ersten Intensitäten abgespult habe. Jetzt befinde ich mich gerade in einer ähnlichen Phase wieder. Nur ist es jetzt Juni und ich bin Zuhause...

In Zeiten wie diesen, wo weniger Wettkämpfe bestritten werden, weniger Zeit im Auto oder sogar Flugzeug verbracht wird, steht wieder mehr Training auf dem Plan. Auch eine tolle Zeit, einfach eine Andere. Im Fokus steht die Vorbereitung des zweiten Wettkampfblocks mit der Schweizermeisterschaft und hoffentlich den Europa- und Weltmeisterschaften.


"Die Balance finden"
Als Sportler ist der eigene Körper wie der Cash Flow in einer Firma. Stimmt nur ein „kleines“ Detail nicht, läuft der Motor nicht rund und das top Resultat bleibt aus.
Daher ist es sehr nahe liegend, dass man neben den belastenden Trainingsreizen seinem Körper auch gutes tut. Damit hilft man ihm, sich so rasch als möglich zu erholen, um das nächste Training auf einem möglichst hohen Niveau bestreiten zu können.

Jeder Körper ist anders, reagiert anders auf Trainingsreize und erholt sich auf diese oder jene Art besser. Bei mir ist es noch immer ein Spagat zwischen der Sportlerin und meinem Job im Architekturbüro. Ein Spagat im positiven Sinne, schätze ich es doch sehr, den Ausgleich im Kopf zu haben, und in eine andere sehr interessante Welt eintauchen zu dürfen.

"Erholung mit „Jentschura“"
Umso wichtiger ist es für mich, die eher knappe freie Zeit für die Erholung nutzen zu können. Am liebsten Zuhause, da ich in der Saison schon genug unterwegs bin.
Seit Januar 2009 bin ich nun im Giant-Swiss SR-Suntour Team, welches mit „Jentschura“ gleich einen tollen Erholungs- und Entschlackungssponsor mitbringt. Angefangen habe ich im Winter 08/09 mit dem Wurzelkraftprodukt, einem vegetarischem Nahrungsergänzungsmittel. Anfangs schmeckten mir die 2-3 Kaffeelöffel vor dem Frühstück nicht sonderlich, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es mir gut tat. Inzwischen gibt es das Wurzelkraftprodukt in den Varianten Gemüse und Frucht. Mmmhh, das Fruchtige kann ich nicht mehr weg denken, die neu überarbeitete Gemüse-Variante schmeckt mir nun auch viel besser.

Nur was tut man für die Erholung, wenn man an einem Montagmittag, noch total platt vom Wettkampf am Sonntag, aus dem Büro kommt? Dann gibt es für mich nur eins: Badewanne mit Basensalz volllaufen lassen, die passende Musik auf dem I Pod einschalten und eine Stunde abschalten. Dabei schrubbe ich mit der Körperbürste nach Anleitung von „Jentschura“ und helfe dem Körper, die Säure und den Abfall rauszuarbeiten.

Inzwischen nehme ich pro Woche 2-3 mal ein Vollbad und gegen Ende der Woche wo ich meistens unterwegs bin noch gut zweimal ein Fussbad. Es ist schon interessant zu sehen, wie viel Abfall über die Füsse rausgearbeitet wird. Und es ist so einfach, ohne zusätzlichen Zeitaufwand beim Lesen oder TV schauen die Füsse zu baden.

Für mich persönlich ist der Partner „Jentschura“ super. Angefangen hat es mit einem guten Bauchgefühl. Inzwischen bin ich mehr als überzeugt von der Philosophie Jentschuras. Ihre aktive Anwendung hilft mir, körperlich schnell zu regenerieren und unterstützt mich dabei Mental ausgeglichen zu sein.

Mehr und genauere Infos unter:
www.p-jentschura.ch


"Nächste Wettkämpfe"
Am kommenden Sonntag steht bereits mein letzter Wettkampf vor dem ersten Saisonhöhepunkt der Schweizermeisterschaft an. In Chur fällt um 12Uhr der Startschuss zum nächsten Lauf des Racerbikescup.

Drückt mir die Daumen.

Sarah

RBC Engelberg (14.06.11)

Nach meinem tollen Rennen in Gränichen viel es mir nicht leicht nochmals 3 Tage radfrei einzuschalten. Doch wenn ich an die noch kommenden Rennen gedacht habe, siegte dann doch der Verstand und ich machte brav nochmals nichts. Nichts im Sinne von einem etwas längerem Büroalltag, wo über die Weltcups wieder einiges liegen geblieben ist...
Am Samstag machte ich mich noch im Regen auf zur Streckenbesichtigung, pünktlich um 13Uhr am Sonntag zeigte sich Engelberg dann wieder von seiner schönen Seite und wir konnten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starten. Mein Rennen war dann ganz ok, nicht wirklich spritzig waren meine Beine und mein Kopf wollte irgendwie auch nicht 100% leiden und kämpfen und so fuhr ich ein solides Rennen welches ich auf dem 5Platz beenden konnte.
Heute war zum Glück wieder eine Stunde Physio angesagt, machte mir mein Rücken seit Gränichen wieder vermehrt zu schaffen. Am Vormittag im Büro war mir Phasenweise sogar Übel, nun geht es aber schon wieder ein grosses Stück besser. Danke an Stefan, und das ganze The Physio Anstalt Team in Schaan...


Sarah

2x Plattfuss und erster RBC Podestplatz (09.06.11)

Nach 4 Tagen ohne Training und einer tollen Biketour am Freitag machte ich mich am Samstag auf den Weg nach Gränichen. Ohne grosse Erwartungen schaute ich mit meinen zwei Teamkollegen Mirco und Marco die Strecke an. Die Beine waren noch nicht wirklich gut, aber das müssen sie am Tag vor dem Wettkampf auch nicht sein, was mich die Vergangenheit gelehrt hat...
Sonntag um 12Uhr fiel der Startschuss, ich fühlte mich gut, konnte als dritte in die erste Abfahrt. Alles war gut, bis ich das Hinterrad zu langsam nachzog und in einen Randstein sprang. Pffff und draussen war die Luft. Leider machte ich den Fehler gleich nach der Techzone und so musste ich den ersten Streckenteil mit dem platten Reifen fahrend oder zu Fuss bewältigen. Fahrerin um Fahrerin überholte mich... In der Techzone gewechselt sprang ich in der Kiesgrube gleich nochmals falsch und das zweite Mal war mein Rad platt. Diesesmal war es zum Glück nicht so weit zur nächsten Zone, und so konnte ich die Aufholjagt als ca. 13e gleich wieder starten. Fahrerin um Fahrerin konnte ich überholen, es lief einfach... Und machte riesen Freude mal wieder den zug in den Beinen zu spühren...

Im Ziel reichte es dann sogar noch für den 3 Platz, die Freude war riesig...

Diese Woche haben wir nochmals ein paar Tage Velo frei eingebaut, Sonntag steht der nächste Racerbikescup in Engelberg an und dann starte ich mit dem Aufbautraining für die zweite Saisonhälfte.

Sarah




Platz 29 und 31 (01.06.11)

Weltcup Dalby Forest Rang 29
Weltcup Offenburg Rang 31

Nicht die Platzierungen welche ich mir als Ziel gesetzt habe.
Mitte nächste Woche geht es mit dem Aufbau für die zweite Saisonhälfte los...

:-)

Sarah

Weltcup Nr. 2 (20.05.11)

Melde mich einige Auto und Schiffstunden weit weg von euch. Bin seit gestern Vormittag in Dalby Forest (England) für Weltcup Nr. zwei...

Letztes Jahr fand bereits auf der selben Strecke der erste Weltcup der Saison 2010 statt, wo ich mir viel erhofft habe, alles aber irgendwie anders kam. Dieses Jahr ist es ganz anders. Wir wohnen sehr lieb, haben zwei Häuschen für uns, kochen selbst, eine richtig schön familiäre Atmosphäre. Der Kurs gefällt mir auch wesentlich besser als letztes Jahr, was auch an meinem ersten Fully Einsatz liegen könnte...:-)

Sonntag CH Zeit um 12.45Uhr fällt der Startschuss, drückt mir die Daumen:-)

Sarah

RBC Solothurn (09.05.11)

Wie in den letzten zwei Jahren wurde unser Rennen in die Bike Days integriert. Ein toller Anlass mit vielen Zuschauern war garantiert.
Im Hinblick auf die kommenden zwei Weltcuprennen machte ich in der vergangenen Woche ein paar längere Ausfahrten und riskierte daher, nicht 100% erholt an den Start zu gehen. Da die Strecke mit ihren vielen flachen Passagen meine Stärken nicht wirklich Glänzen liessen versuchte ich einfach das Beste daraus zu machen.
Die langen Einheiten steckte ich gut weg und fühlte mich am Berg richtig gut. Leider verlor ich in der ersten Runde den Anschluss an die Spitze und beendete so das Rennen "in meiner Gruppe" auf Platz 7...

Weiter gehts:-)

Sarah

P.S. Mein neues Fully ;-)!!!!! Vielen Dank an Roli und Patrik für euren Einsatz.

Bikefestival Houffalize (03.05.11)

Eine Woche nach dem Weltcupstart in Südafrika stand ich am Sonntag beim Bikefestival in Houffalize am Start. Über Jahre hinweg wurde das Rennen als Weltcup ausgetragen. Seit diesem Jahr hat es immerhin Horse Status, weshalb viele Welcuppunkte zu holen waren, was wiederum ein Garant für ein starkes Starterfeld war.
Irgendwie will es diese Saison mit den angekündigten Startzeiten nicht so ganz hinhauen. So kam es, dass wir um 10Uhr erfuhren, dass der Start um 10.15Uhr und nicht um 10.30Uhr war. Ohne Einfahrsprints standen Katrin und ich aber pünktlich an der Startlinie.
Aus der zweiten Reihe ging es wie in den vergangenen Jahren den steilen, nicht enden wollenden Starthügel hoch. Meine Beine machten aber super mit und ich konnte mich als 4e in den ersten Singletrail einreihen. So war ich von Anfang an dabei, konnte aber leider das Tempo der Spitze nicht mitgehen und reihte mich als 5te ein.
Nach zwei guten Runden fing das Leiden an. Ich musste ganz schön um meinen 5ten PLatz kämpfen und ich konnte ihn schliesslich ins Ziel retten!

So fuhr ich nach dem Elite Herren Rennen, müde, aber glücklich über das tolle Rennresultat nach Hause:-)

Sarah

Kopfmensch (28.04.11)

Vier Tage nach meinem ersten Weltcupeinsatz in dieser Saison geht es mir wieder richtig gut. Drei Tage lang beschäftigte mich mein Rennen sehr, die Gedanken kreisten...
Gestern entschloss ich mich dann, mein Anthem aus dem Keller zu holen und bei strömendem Regen machte ich eine meiner Lieblingsrunden. Es machte riesen Freude, und ich war wieder ich auf dem Rad... :-)

Sarah

Rang 29 :-( (24.04.11)

Ein Tag nach dem Weltcupstart geht es mir wieder ein grosses Stück besser. Gestern war alles andere als mein Tag. Körperlich wars ok, dafür hab ichs technisch total vermasselt. Ein Fehler folgte auf den Anderen und als ich in dem ganzen drinnen war, fand ich nicht mehr raus. Darf gar nicht daran denken...

Gestern war gestern, versuche dieses Rennen so schnell als möglich zu vergessen und schaue nach vorne...

Neues Rennen neue Chance :-)

Sarah

Samstag Start 11.45 Uhr


Erste Eindrücke (21.04.11)


EKZ-Cup Schwändi (18.04.11)

Als letzten Feinschliff für den am kommenden Samstag folgenden Weltcupstart in Südafrika fuhr ich gestern den EKZ-Cup in Schwändi. Mit tollen Erinnerungen an meinen Sieg vom letzten Jahr und einer tollen Strecke mit Wurzeln und Steinen bespickt liessen mich "fast" meine bereits sehr müden Beine vergessen. Die letzte Woche war nicht ganz ohne und am Samstag stand auch noch 20min. Töfftraining auf dem Trainingsplan.
Da mir das leiden und mich quälen im Wettkampf sehr viel einfacher fällt wie im Training, kam ich gut durchs Rennen. Drehte alleine meine drei Runden und konnte nach etwas über 50min. Renndauer meinen ersten Saisonsieg in diesem Jahr feiern.
Heute steht Grosspack an, am Abend geht das Flugzeug nach Südafrika.

:-)

Sarah

RBC Tesserete (10.04.11)

Zwei Wochen nach dem Saisonstart folgte heute das zweite Rennen der Schweizer Rennserie. In Tesserete nahe Lugano wurde zum dritten Mal in Folge ein Racerbikescup ausgetragen.

Dieses Jahr war es wie im Sommer. Temperaturen bis knapp 30 Grad zeigte mein Toyota Verso gestern und heute an. Ein Traum... So fiel es mir schon etwas schwer, am Samstag "nur" die Rennstrecke zu besichtigen. Das tolle Wetter hätten zu einer Biketour auf den sagenhaften Tessiner Trails eingeladen.

Am Mittag um 12 Uhr viel der Startschuss. Leider musste ich aus der dritten Reihe starten, wurde gleich eingeklemmt und suchte im Bestreben nach vorne zu fahren eine Lücke. Leider entschied ich mich für die falsche, vor mir gab es einen Sturz und die Spitze zog davon. Ich fand mich nach einem Abbremser und Ausweicher ziemlich weit hinten im Feld wieder.

So begann eine Aufholjagd. Ich überholte Athletin um Athletin, was auf dieser Strecke mit den vielen Singletrails nicht immer so einfach ist. In der zweiten und dritten Runde fühlte ich mich sehr gut und fuhr auch schnelle Rundenzeiten. So arbeitete ich mich bis auf den 7ten Platz vor. Die letzten beiden Runden konnte ich leider nicht weiter zulegen. Es reichte aber, um den siebten PLatz zu halten.

Der erste Weltcup in Südafrika naht. Ich bin zuversichtlich, eine gute Performance zu zeigen.

Sarah

Saisonauftakt RBC Schaan (28.03.11)

Heimrennen und Saisonauftakt in einem! Ein Garant für eine sehr nervöse Sarah, und auch eine Standortbestimmung.
Die Vorbereitung lief gut, in den Trainings fühlte ich mich stark. Doch für was würde es reichen? Sind meine gesteckten Ziele für die Saison 2011 realistisch?
Ich denke, nach meinem Rennen gestern kann und darf ich mit einem Strahlen im Gesicht sagen; Ja!
Von Start weg konnte ich mich in der Spitzengruppe behaupten und ab Rennhälfte sogar noch etwas aufdrehen. So arbeitete ich mich von Platz sechs auf vier nach vorne und passierte das Ziel auch noch als erste Schweizerin.

Die Freude ist riesig!

Sarah

Noch zwei Tage (25.03.11)

Der Frühling kommt passend zum Saisonstart bei uns in Europa an. Zeit die Wohnung farblich wieder etwas aufzupeppen, so waren heute beim Einkaufen auch ein paar gelbe Tulpen dabei...

Im Kopf dreht sich aber bereits alles um das Rennen am Sonntag. Die Nervosität ist stehts pendent. Heimrennen, immer spezielle Anlässe an denen man sich von der besten Seite zeigen möchte...
Gleichzeitig gilt das Rennen als Standortbestimmung, da das Starterfeld die weltbesten Athletinnen aufweisen lässt. Und es noch genau ein Montag bis zum ersten Weltcuprennen in Südafrika geht...

Drückt mir die Daumen:-)

Sarah




Bild: Race Niederhelfenschwil 20.03.11

Privatsponsor Häfele AG (24.03.11)

Für die Saison 2011 darf ich die Firma Häfele Schweiz AG als einer meiner neuen Privatsponsoren bekanntgeben.
Ich freue mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit...

www.haefele.ch - schaut mal rein;-)

Sarah





Endspurt (16.03.11)

Der lang ersehnte Saisonstart rückt näher und näher. Am 27. März geht es los mit dem Racerbikescup in Schaan.
Die letzten harten Trainings stehen an, die Beine sind nicht mehr so frisch, dafür bin ich seit Freitag mit meinem neuen Racebike unterwegs. Premiere der neuen Shimano mit 2 Kettenblättern, den neuen Pedalen, 62cm Giant-Lenker, macht Freude:-)...


Sarah

Maremma-Cup Nr.2 (07.03.11)

Womit man rechnet, wenn man ein Trainingslager um diese Jahreszeit in dieser Gegend bucht, ist dieses Jahr leider Wirklichkeit geworden. Das Wetter zeigte sich oft nass und windig, was einem 7-10 Grad als sehr kalt empfinden liessen.
Was nicht wirklich meins ist. So hat man versucht das Beste daraus zu machen...

Als Abschluss des Trainingslagers bestritt ich noch das zweite Rennen des Maremma-Cups. Die Strecke war durch den Regen glitschig und etwas tief geworden, machte aber dennoch riesen Freude zufahren. Bei mir sollte es aber an diesem Wochenende nicht sein. Schon als ich am 08.45Uhr nach Massa Marittima hoch fuhr hatte ich defekt, welchen wir gerade noch so hinbiegen konnten, dass ich mich kurz vor dem Start zuhinterst hinstellen konnte und im Rennen gings dann so weiter, dass ich kurz vor Ende der ersten Runde nicht mal mehr fahren konnte mit dem Rad. Schade...

Das Schöne an meinem Sport: Die nächste Chance kommte schon bald:-)

Sarah

Maremma-Cup Nr. 1 (28.02.11)

Kaum zu Hause eingelebt war es wieder Zeit die Sachen zu packen. Ärmellose Trikots musste ich durch Thermojacke und all die anderen warmen Kleider tauschen.
Am Freitag ging es mit meinem Team, Giant-Swiss-SR Suntour in die Toscana. Eine Woche Trainingslager kombiniert mit zwei Rennen stehen an. Eines davon ist bereits Vergangenheit. Heute schmunzeln wir bereits über das Ganze, gestern Morgen war uns nicht immer zum Lachen zumute... Laut Ausschreibung war unser Start um 9.16Uhr, am Teammanagermeeting wurde meinem Teamchef jedoch gesagt, dass er um 10.30Uhr ist. Glück im Unglück erfuhr ich dann um 08.20Uhr (gerade zurück vom Frühstück), dass ich um 08.16Uhr Start habe. Dann ging alles sehr schnell und ich stand pünktlich an der Startlinie. Abgesehen vom Frühstück, welches mir in der ersten Runde zu schaffen machte, ging das ganze trotz nicht optimaler Vorbereitung sehr gut. Roli war die ganze Zeit die Ruhe selbst, was mir in dem Moment sehr gut tat... Nachdem ich mein Frühstück etwas verdaut hatte, konnte ich ziemlich aufdrehen, machte viele Plätze gut. In der dritten Runde waren es 30 Sekunden auf Platz 2... Nach der vierten von sechs Runden liessen leider die Kräfte etwas nach, ich spürte die Kälte, die drei Wochen Trainingslager bei +/- 30Grad. So fuhr ich als sechste über die Ziellinie...
Heute Montag geht es bereits weiter mit dem Training. Am Morgen waren wir im Kraftraum und jetzt geht es dann gleich aufs Bike. Leider ist das Wetter bis Mittwoch nicht so toll, Regen und Wind ist angesagt. Wir machen das Beste daraus:-)

Ciao
Sarah

Ohne Worte... (17.02.11)


Erstes Trainingsrennen (14.02.11)

Seit meinem letzten Wettkampf sind einige Monate vergangen, und da am letzten Wochenende die African Continental Championship ganz in der Nähe von uns stattfanden, nutzte ich dies als ersten Test. Von erholt in den Wettkampf starten war nicht die Rede, dennoch fühlte es sich gut an, wieder den Flow, die brennenden Lungen und die sauren Beine vom Wettkampf zu spüren. Leider hatte ich bereits in der ersten Abfahrt einen Durchschlag (mein Fahrfehler) und dann gleich in der dritten von vier nochmals. So übte ich Schlauch wechseln gleich auch noch und machte das Beste daraus.

Bis Samstag ist nun noch Geniessen angesagt bevor es dann für kurze Zeit wieder Heim in die "kalte" Schweiz geht.

Sarah

... (09.02.10)

Wie Zuhause durchlebt man im Trainingslager auch besser und weniger tolle Tage auf dem Rad... Leider kam wie angeworfen ein starker Husten und eine laufende Nase am Abend nach einem tollen Training im Gelände. Wo ich mich verkühlt haben könnte weiss ich bis jetzt noch nicht. So war etwas Vorsicht geboten, da jetzt ganz krank werden sehr schade gewesen wäre...

Irgendwie hat für mich das Trainingslager hier keinen richtigen Trainingslagerstatus. Man hat das Gefühl, auch wenn man 4h auf dem Rennrad war, noch etwas vom Tag zu haben. Geht Kaffee trinken, trifft Leute, kann lecker Essen.

Toll, toll, toll, toll...

:-)

Sarah


GIANT Paradies (02.02.11)

Zuhause ist mein Radsponsor eher unscheinbar, hier dagegen, sieht man ein tolles Giant Rennrad oder Bike am anderen... Toll...!
Für mein 2011 Bike hat es leider noch nicht gereicht, dafür bin ich mit den neuen Giordana Kleidern, Red Level Unterwäsche, Alpina Helm und Brille unterwegs... :-)
Ja ich bin nicht mehr in Europa, habe vergangen Freitag die Reise nach Südafrika angetreten und werde in Stellenbosch die nächsten drei Wochen verbringen. Drei harte Trainingswochen als Grundlage für die erste Saisonhälfte stehen an.
Freitag kommt Katrin noch zu Jenny und mir. Freu mich auf sie, dann ist unsere Gruppe komplett und wir können zusammen ein paar Runden drehen...

Bis bald
Sarah

In einer anderen Welt (17.01.11)

Als Spitzensportler sind die Trainings oft Zeitlich geplant, man baut Intervalls ein, schaut regelmässig auf die Pulsuhr, wie lange bin ich unterwegs, wie hoch ist der Puls...
In der Vorbereitung, wenn längere Ausdauertrainings anstehen, kommt es auf 10 Schläge mehr oder weniger nicht an. Man steigt aufs Rad und fährt los. Setzt sich eine Tour oder Anzahl Stunden zum Ziel.
Die letzten zwei Wochenenden waren fürs Radtraining perfekt. So konnte ich am 15 Januar eine meiner Lieblingsrunden (Kunkelspass) fahren, und musste kaum mit Schnee auf der Strasse kämpfen. 2h lang konnte ich in ein Thal fahren, welches einfach nur Ruhe und Zufriedenheit verkörperte. Ein Traum...

Sarah

Bild Nr. 10 (06.01.11)



























Silvana Primaballerina

Bild Nr. 8 (01.01.11)












Skitour 31.12.10

Ein Jahr geht zu Ende (29.12.10)

Noch drei Tage und das Jahr 2010 ist zu Ende.

Wenn ich ein paar Zeitsprünge in die vergangene Saison mache dann sehe ich wieder, wie nahe Erfolg und Misserfolg sind. Wie einem ein Rippenbruch (nach Einsicht, dass Wettkämpfe bestreiten wirklich keinen Sinn macht) einem eine Saisonauszeit gönnt und man stärker wieder zurückkommen kann, als man gegangen ist. Wie man trotzdem noch für die Weltmeisterschaft nominiert wird, sich nochmals mit letzter Konsequenz auf den grossen Tag vorbereitet und dann doch alles anders kommt...
Noch immer hat mich das Rennfieber nicht losgelassen und das Spitzensportler „sein“ ist mein Leben. Tag ein Tag aus... So werde ich ab dem 01.01.11 für ein weiteres Jahr die Kleider des Giant-Swiss-Teams tragen.
Apropo Kleider 2011, diese sind bereits Zuhause im Kasten, mit speziellem Desing für mich :-).

So möchte ich allen meinen Lieben danken, welche die letzten Jahre an mich geglaubt haben und hinter mir gestanden sind...

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Sarah

Alltag (16.12.10)

Wieder zurück in der winterlichen Schweiz stand gleich volles Programm an. Termine an Termine gereit war ich die letzten Tage etwas im Schuss, an Erholung vom Trainingslager nicht wirklich zu denken. Nun kehrt aber wieder etwas Ruhe ein und es gilt wieder, den Mittelweg zwischen Training, Erholung und Arbeit zu finden. Nicht immer einfach...
Die zwei Wochen in Gran Canaria waren super, tolle Bedingungen um Grundlgen zu trainieren und gleichzeitig Balsam für den Geist.

Am Wochenende gehts dann zum ersten Teamzusammenzug der Saison 2011.

Mehr dazu später:-)


Sarah

Bild Nr. 7 (13.12.10)


































Gran Canaria Dez. 10

Bild Nr. 6 (09.12.10)













Sturzbike der Weltmeisterschaft in Mont S. Anna (Sept. 10)

Letzte News aus der Wärme (07.12.10)

Nach drei weiteren Touren bei denen wir von der Sonne in den Nebel fuhren, phasenweise in den Kurven den Fuss aus dem Pedal nehmen mussten, um nicht von der Strasse abzukommen, weil der Wind so wütete, wir aber trotzdem nie kalt hatten, stand heute unser letzter Ruhetag vor der Heimreise an.

Wieder zog es uns nach Maspalomas zum Shoppen und das Mittagessen beim Italiener durfte auch nicht fehlen.

So starten wir gestärkt in die letzten Trainings bevor es am Samstag wieder zurück in die Schweiz geht.

Bis bald,
Sarah





Es rollt... (03.12.10)

Wie die Zeit vergeht...
Heute haben wir unseren ersten richtigen Ruhetag. Was aber nicht heisst, dass wir den ganzen Tag faul herumliegen. Vor dem Frühstück machten wir ein kurzes Footing und am Nachmittag ist Shoppen angesagt, bevor es zur Massage geht...
Die letzten Tage in den Bergen waren Genuss pur. Wenn man spührt, wie man sich immer besser an die langen Trainings gewöhnt und am letzten Trainingstag vor dem Ruhetag in einem tollen, nicht zu kaputten Zustand ins Hotel zurück kehren darf, macht das einfach nur Freude und Zuversicht in einem...

Sarah

Gran Canaria (29.11.10)

Seit meinem letzten richtigen Eintrag auf der Homepage ist einiges an Zeit vergangen. Nach dem Rennen im Frejus stand erstmal zwei Wochen "null" Sport an. Etwas sehr ungewohntes für mich. Aber nach einer Saison, wo ich bereits im März das ersten mal an einer Startlinie stand, tat das, in allen Belangen, einfach nur gut. Die dritte Woche startete ich mit den ersten zwei Krafttrainingseinheiten. So zog ich das Muskelkater etwas vor und konnte in der ersten Novemberwoche richtig mit dem Training loslegen. So war der Fokus über drei Wochen auf dem Krafttraining. Drei Mal pro Woche arbeitete ich hart mit meinem Physio Pete zusammen. An den Wochenenden konnte ich dank des guten Wetters doch noch ein paar schöne Einheiten auf dem Bike oder Rennrad machen. Was ein toller Kopfausgleich war.
Vergangen Sonntag war dann mein erstes Pasta-Essen. Eine Idee aus Belgien, welche dort bei vielen Radsportlern schon Tradition hat. Für mich war es ein toller Tag. Viele Leute, welche ich schon länger nicht mehr gesehen habe sind gekommen, was mich riesig gefreut hat. Die Biketour, klein aber fein;-) machte auch riesig Spass…
Seit Samstag bin ich nun in der Wärme. Mit Katrin Leumann steht das erste Trainingslager in Gran Canaria an. Das Timing, was das Wetter angeht, ist perfekt und ich bin einfach nur froh hier zu sein…

Mehr News folgen…

Sarah

Bild Nr. 5 (28.11.10)
















Taufe Cousin Phiip Sommer 08

Bild Nr. 4 (24.11.10)















Krafttraining bei The Physio Anstalt in Schaan (FL)

Pasta-Essen (03.11.10)

Am Sonntag dem 21. November ist es so weit: Ein toller Mittag / Nachmittag oder Abend wartet auf euch. Je nach dem, wie es euch am besten passt, treffen wir uns zu einem Teller Pasta oder Kuchen und Kaffee. Ab 12.00 Uhr heissen wir euch herzlich willkommen.
Gemeinsam mit euch möchte ich die neue Saison 2011 einläuten und ein paar gemeinsame Stunden verbringen.
Für die Bike-Freunde gibt es eine kleine Tour. Wer Lust hat, kommt um 11.00 Uhr zum Ransertreff. Die Biketour dauert je nach Wetter 1-2 Stunden...


Hier die genauen Infos:

Wann: Sonntag, 21. November 2010 von 12.00 – 20.00 Uhr
Wo: Ransertreff Rans-Sevelen (siehe Anfahrtsplan)

Menükarte:
Feine Pasta (à la discrétion) mit Pilzsugo, Bolognaise, a la Rabiata und Pesto, dazu Salat und ein Kuchen nach Wahl.
Die Hauptspeise wird von Jim Billet (Koch Traube Buchs) zubereitet.

Kosten:
-Pasta und Salat -> 20.00 CHF
-Kuchen und Kaffee -> 5.00 CHF
-Biketour inkl. Pasta und Salat -> 30.00 CHF

Anmeldung:
Aus organisatorischen Gründen ist es sehr wichtig, uns per SMS oder E-Mail mitzuteilen ob Ihr am Mittag oder am Abend kommt und mit wie vielen Personen wir rechnen dürfen.
oder
078 898 8474 (Sarah Koba)
078 910 3260 (Anita Koba)
079 915 3854 (Jim Billet)
079 831 6912 (Pierre Billet)

Für die Biketour ist die Anmeldung Pflicht.

Anmeldeschluss: Donnerstag 18. November 2010


Wieso ein Pasta Essen?
Eine neue Saison steht vor der Tür und die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. 3 Weltcuprennen in Übersee und die Europameisterschaft, so wie die Weltmeisterschaft im eigenen Land sind die Höhepunkte. Diese und auch die Vorbereitung dafür sind mit hohen Kosten verbunden.
Wer also ein Teller Pasta oder einen Salat mit Kaffee und Kuchen geniesst, unterstützt mich mit dem vollen Erlös. Das hilft mir, meinen Weg an die Weltspitze weiter gehen zu können...

Jede weitere Unterstützung ist willkommen.
Konto-Nr. 215534090702
Bankenclearingnr. 781
IBAN Code CH81 0078 1215 5340 9070 2
Bank: St. Galler Kantonalbank, 9470 Buchs


Ich freue mich...

Sarah Koba
>> Pasta Essen.pdf

Bild Nr. 3 (14.11.10)

















Sonntagsblick Ausgabe vom 29.07.07

Bild Nr. 2 (07.11.10)














Gardasee Sommer 2006


(meine Mum, mein Physio Pete, ich, meine Tante Heidrun und meine Schwester Silvana) v.l.n.r.

Winterspezial (01.11.10)





Jede Woche ein neues Bild... Hier Nr. 1...











Herbstbiketour 09

Saisonende (15.10.10)

Nach einer tollen Woche in Südfrankreich, wo wir zum Saisonende noch ein paar längere Touren auf dem Bike machten und uns der tollen Landschaft erfreuen durften, fuhr ich am Samstag noch das Roc d'Azur Cross Country Rennen. Wie letztes Jahr hatte es wieder Tausende von Leuten, die Stimmung war super und so wurde ich nach unserer Ankunft auf dem Rennplatz am Samstagmorgen trotzdem noch etwas nervös. Einige Spitzenathletinnen hatten sogar noch die Motivation auf der Rolle einzufahren...
Ich genoss mein letztes Rennen der Saison 2010 in vollen Zügen. Die Meerluft tat meinen Lungen sehr gut und so konnte ich einen super Rythmus fahren und das Rennen sauber durchziehen. Leider musste ich mich im Sprint gegen die Französin um Platz 8 geschlagen geben. Komisch;-)...

Seit Samstag bin ich nun in meiner Winterpause. Drei Wochen ohne Sport ist geplant. Mal sehen wie lange es geht, bis ich das erste Mal die Laufschuhe montiere...

Sarah

... kommt alles anders (02.10.10)

Nach der WM war mein Ziel einen tollen Saisonabschluss in Frejus herauszufahren. Vom letzten Jahr hatte ich das Rennen noch in bester Erinnerung. Fuhr ich dort auf den tollen fünften Rang.

Dieses Jahr wird es einfach ein toller Abschluss verbunden mit einer Woche Urlaub. Die Vorbereitungen wurden durch meine Grippe unterbrochen und irgendwie ist mein Kopf seit dem bereits in der Winterpause.

Lust und Laune Training ist nun angesagt, auch mal schön:-)

Sarah

Bettruhe (27.09.10)

Vergangene Woche genoss ich noch das tolle Herbstwetter. Verbrachte fast jede freie Minute auf dem Rad...
Zum Wetterumschwung meldeten sich dann Hals-/und Kopfschmerzen und ohne Taschentuch komme ich zur Zeit leider auch nicht weit. So verbringe ich nun den dritten Tag zu Hause.

:-(

Sarah


EKZ-Cup Fischenthal (18.09.10)

Bereits am Dienstag sass ich nach meinem 2-Phasen Rennen wieder im Sattel und konnte mich über gute Beine erfreuen. Einzig mein rechtes Knie machte sich noch immer bemerkbar, welches ich an den Weltmeisterschaften und dann auch noch an der O-Tour in der Laufpassage angeschlagen habe.
Leider setzte keine Besserung ein und ich kämpfte mich bis Samstag nur mit Schmerzen durch die Trainings. So stellte ich mir die Frage ob ein Start beim EKZ-Cup Final in Fischenthal Sinn macht oder nicht. Hin und hergerissen entschied ich mich in letzter Minute für den Start. Rennen und Training sind nicht gleich, das Schmerzempfinden ist nicht das selbe und so hoffte ich, gut über die Runden zu kommen.
Dies war dann auch der Fall. In der Startphase noch ziemlich Limit, fand ich dann einen guten Rythmus und fuhr das erste Mal ein Rennen von forne. Katrin und ich waren schnell alleine und ich hörte sie hinter mir Atmen. Bis es plötzlich still war. Ein Blick zurück und ich stellte fest, dass sie nicht mehr da war. Ok, neue Situation, und jetzt!?! Vollgas mit Blick nach forne... Im Start-/Zielgelände sah ich, dass der Vorsprung nicht sehr gross war, aber die möglichkeit bestand, dass ich das ganze ins Ziel retten konnte. Leider vermasselte ich es in einer technischen Passage und Katrin war wieder da. Und als sie dann auch noch einen Sprint anzog musste ich sie fahren lassen...

:-( Schade... So blieb mir einmal mehr der zweite Platz.

Sarah

Experiment (12.09.10)

Nachdem ich bis Freitag mit dem Jetlag von Kanada zu kämpfen hatte und kaum auf dem Bike war entschied ich mich, am Sonntag ein Experiment zu machen. Da ich die Auswahl zwischen der O-Tour in Aplnach und dem EKZ-Cup in Egg hatte und mich nicht wirklich entscheiden konnte, was ich lieber fahren möchte, dachte ich mir, wieso nicht beides fahren?! Schauen wie der Körper darauf reagiert, wie gut kann ich mich in gut 3h erholen?
So war heute bereits um 4Uhr tagwach, da der erste Startschuss um 8Uhr viel. Meine Beine waren ok, nicht sonderlich gut aber auch nicht schlecht. Da es bei Marathon Rennen oft lange Steigungen hat, kämpfte ich etwas. Die Bereitschaft voll ans Limit zu gehen war leider nicht da. So fuhr ich ein gutes Tempo bis ins Ziel und wurde bei den lizenzierten Frauen hinter Katrin Leumann zweite.
So ging die Reise, nach einer Stärkung und einer Bikeputzaktion, weiter nach Egg. Gut 30min. vor dem Start angekommen, sofort Startnummer holen und Rennbereit machen. So hatte ich noch gut 15min. zum Warmfahren. Die ersten zwei Runden fühlte ich mich gut. Konnte mich gleich von meinen Konkurrentinnen absetzten und gut 1min. herausfahren. Dann ging leider der Ofen aus. Kann mir nicht vorstellen, dass man noch langsamer eine Steigung hochfahren kann:-)... So überholten mich noch zwei Fahrerinnen in der letzten Runde und ich beendete das Rennen auf dem 3.Rang. Nicht das, was ich mir erhofft habe, aber es hat mir wieder einiges aufgezeigt, was mir für die Zukunft bestimmt weiterhelfen wird.

:-)

Sarah

XCO World Championships (04.09.10)

Aus der Traum von einem tollen WM Rennen.

So schnell kann es gehen. Ich bin wohl auf. Hatte grosses Glück, dass nichts gebrochen ist. Ein paar Körperstellen sind schon ziemlich blau angelaufen aber ansonsten geht es mir gut.

Die Enttäuschung ist gross.

Sarah

Erste Eindrücke (31.08.10)

Nach dem ich viel über die Strecke hier gehört habe und gespannt war, wie ich damit zurecht kommen werde, machte ich mich gestern das erste Mal "locker" (so gut das möglich war...) auf zur Streckenbesichtigung. Beat Stirnemann zeigte uns bereits in der ersten Runde die perfekte Linie und so meisterte ich alles ohne Probleme. Auch die heiss diskutierte Steinabfahrt lief wie am Schnürchen, Fully sei dank:-). So konnte ich heute ganz gelassen nochmals zwei Runden drehen, mir die eine oder andere Stelle nochmals genauer einprägen und es geniessen hier zu sein. Auch wenn ich nun schon ein paar Rennjahre hinter mir habe, bin ich immer wieder Stolz im Nationaltrikot zu trainieren und am Samstag zur Weltmeisterschaft starten zu dürfen.

Sarah

Weltcupfinal Windham (28.08.10)

Ein weiteres Rennen an dem ich einfach nur am leiden war, ist Geschichte. Nach einem akzeptablen Start merkte ich rasch, dass meine Beine heute nicht so drehen wollte, wie mir das lieb war. So kämpfte ich mich Runde für Runde den Berg hoch und kroch meistens die Abfahrten runter, da ich bis auf die letzten zwei Runden nie freie fahrt hatte. Gegen Ende des Rennens ging es dann etwas besser und ich konnte noch ein paar Athletinnen überholen. So resultierte im Ziel Rang 24. Ganz zufrieden bin ich mit diesem Resultat nicht, habe ich mich in der Vorbereitung auf die WM doch sehr gut gefühlt und gehofft, dass ein Platz, knapp in den Top 20 drinnen liegt.
Nun bin ich, nach einer langen Reise im Auto, in Mont Sainte Anne (Kanada). Heute ist noch erholen angesagt, bevor es morgen das erste Mal auf den Kurs geht.

Infos folgen:-)

Ciao Sarah

Vorschau Weltcupfinale Windham (27.08.10)

Morgen 11.15Uhr Ortszeit gilt es erst... (CH Zeit 17.15)
Das letzte Training auf der Strecke habe ich bereits hinter mir. Meine Beine werden immer besser, wenn ich da noch an mein Training von Mittwoch denke, puh...
Bin gespannt... Werde alles geben und hoffe auf ein top Resultat. Die Strecke fordert alles, geht viel hoch und auch technisch muss man immer bei der Sache sein. Mit meinem Anthem X hatte ich heute riesen Spass...

:-)

Sarah

RBC Muttenz (22.08.09)

Nach einer sehr speziellen Woche, wo ich das Bike 3 Tage lang im Keller stehen lassen musste, weil mein Körper alles andere als fit war fürs Training, stand ich am Sonntag trotzdem am Start beim RBC Finalrennen in Muttenz. Als letztes gutes Training wollte ich das Rennen fahren.
In der ersten Phase ging nicht viel, ich brachte kaum Druck auf die Pedalen und das Atmen viel mir auch schwer. Ich versuchte locker zu bleiben und je länger das Rennen dauerte, umso besser fühlte ich mich. Rangmässig konnte ich mich nicht mehr gross nach vorne arbeiten und beendete so das Rennen auf dem 9en Platz.
Seit heute Morgen früh (USA Zeit) bin ich nun in Windham. Noch ziemlich kaputt von der Anreise und der Zeitumstellung. Das Wetter zeigt sich leider nicht von der besten Seite. So war heute Nachmittag sogar die XC Strecke gesperrt fürs Training.

Bis bald,

Sarah

WM Vorbereitung (19.08.10)

Die Selektion für die Weltmeisterschaften in Kanada hat meinen Trainingsplan im positiven Sinne stark verändert. Nach den tollen Tagen am Gardasee zusammen mit Kathrin Leumann stand kurz erholen und anschliessend gleich wieder ein harter Trainingsblock an. Um mein Training wirklich hart zu gestalten, beinhaltete dieses gleich zwei aufeinander folgende Wettkämpfe. Die Rennatmosphäre erleichtert es mir ungemein, voll an meine Grenzen zu gehen und so die nötigen Reize setzen zu können.

Am Samstag stand ich beim Ischgl Ironbike am Start. Das Wetter meinte es gut mit uns und so ging die Reise um 08.30 Uhr bei trockener wenn auch kühler Witterung mit meinem Giant-Fully Anthem X los.
Rein von der Streckenführung her macht es eigentlich wenig Sinn, mit dem Fully zu fahren. Da der WM Kurs aber definitiv einer fürs Fully ist, will ich vorher doch noch ein paar Wettkämpfe damit absolvieren.
Die erste Stunde fühlte ich mich alles andere als gut. Die Strecke war grösstenteils Flach, und ich musste mich im grossen Feld von fiten, sehr engagiert fahrenden Hobbyathleten behaupten. Ich versuchte mich trotzdem am körperlichen Limit zu bewegen und freute mich auf die noch anstehende lange und steile Steigung, wo sich das Feld jeweils schnell in die Länge zieht. Dort konnte ich dann auch wieder richtig zügig hochradeln und überholte die zwei noch vor mir liegenden Frauen. So konnte ich nach etwas mehr als 2 1/2h als Siegerin der mittleren Distanz die Ziellinie überqueren.

Am Sonntag ging es dann weiter mit dem EKZ-Cup in Eschenbach. Wie letztes Jahr war die Strecke erneut toll zu fahren und ich freute mich riesig auf den Wettkampf. Da Katrin Leumann auch dort war wusste ich, dass es ein perfektes Training werden würde, weil Sie bestimmt ein hartes Tempo anschlagen würde. Dem war auch so, und wir zwei konnten uns gleich nach dem Start vom Rest des Feldes absetzen. Ich war ziemlich am Limit, konnte ihr knapp 1 1/2Runden folgen bis ich etwas Loch reissen lassen musste. Katrin in Sichtweite haltend kämpfte ich weiter, bis Sie plötzlich mit der Kette in der Hand am Streckenrand stand. Schade, denn mir fehlte jetzt die Lokomotive, ohne die es schwerer ist voll am Limit zu fahren. Auch von hinten drohte keine Gefahr, und so fuhr ich die noch anstehenden Runden zu Ende und Siegte klar vor der zweitplazierten Deutschen Hanna Klein. Kathrin konnte den Defekt nach längerer Jogging-Einlage in der Tech Zone beheben und stürmte knapp hinter Hanna auf den dritten Platz.

Ein tolles Wochenende ging zu Ende. Wieder zu Siegen, und das gleich zwei Mal hintereinander, ist toll... denn auch Siegen muss und will gelernt sein...



Sarah

Update (07.08.10)

Seit meinem letzten Eintrag sind zwei wichtige Rennen angestanden wo ich einmal top und einmal flop war. Sich letztenendes aber alles zum Besten wendete... aber nun von vorne...:-)

Am Donnerstag nach den CH-Meisterschaften ging die Reise weiter nach Champery. Dort stand das 4te Rennen des Weltcups an. Vom letzten Jahr hatte ich die Strecke noch in guter Erinnerung und stellte mich auf ein technisch schweres Rennen ein.
Nach der Ankunft am Rennplatz trainierte ich 4 Runden auf dem Kurs und musste leider sagen, dass mir die Streckenänderung nicht gefallen hat. Die Startschlaufe war absolut nicht fair für diejenigen, welche hinten einstehen mussten, viel zu schnell ging es abwärts und wurde dann eng...und der einzige längere Anstieg wurde stark gekürzt. Ich versuchte es so gut es ging zu akzeptieren. Bis zum Rennen regnete es noch stark und machte die Strecke am Samstag kaum fahrbar. Die Veranstalter retteten dann noch, was es zu retten gab und so wurde das Rennen am Sonntag durchgezogen.
Mit Startnummer 57 gings ins Rennen, wo kämpfen um jeden Meter angesagt war. Ich war frisch im Kopf und habe an diesem Tag herausgeholt, was es herauszuholen gab. Die Ziellinie überquerte ich als 21te. Was mich nach längerer Rennanalyse zum Schluss kommen liess, dass ich ein gutes Rennen gefahren bin.
Am darauf folgenden Montag las ich, dass ich in der Weltcup-Gesamtwertung nun auf Platz 38 war, was für Weltcup Nr. 5 den 38 Startplatz brachte.☺
Sonntagnacht heim gekommen, ging die Reise, nach zwei Tagen Arbeit im Büro, am Mittwoch weiter nach Val di Sole. Noch immer müde vom harten Rennen in Champery machten wir uns am späteren Nachmittag auf zur Streckenbesichtigung. Nach einer Runde mussten wir sagen:“ Puh, ist die langweilig...“ , das totale Gegenteil vom letzten Weltcup. Kaum eine technische Passage und kurze steile Anstiege. Auch am Donnerstag regnete es wieder stark und so waren wir gespannt, in welchem Zustand uns die Strecke am Rennen erwarten würde...
Alles trocknete gut ab, wir hatten mehr mit dem Staub als mit dem Dreck zu kämpfen.
Am Start war ich nervös wie schon lange nicht mehr. Die letzten drei Minuten vor dem Start kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Ich wusste nicht wohin mit meinen Gedanken... Sicher war, dass das Rennen für meine WM-Quali sehr wichtig war.
Die Startschlaufe gelang mir ziemlich gut, ich lag an 25Position, konnte diese jedoch leider nicht halten. Mein Körper und Kopf waren nicht so frisch wie letztes Wochenende. Der Biss fehlte und der letzte Pfupf war nicht da. Ich hoffte immer, dass es im Laufe des Rennens besser würde, doch leider war dem nicht so. So quälte ich mich auf Rang 36 ins Ziel, und war ziemlich enttäuscht...

Mit Katrin ging die Reise dann gleich weiter. 5 Tage Gardaseebiken waren angesagt. Dazu hatte ich mein Giant-Fully Anthem X mit 2.4 Nobby Nic Pneus von Schwalbe ausgersüstet. Kopf lüften und gut trainieren war angesagt. Was uns auch sehr gut gelang ;-). Am Dienstag bekam ich dann noch die tolle Info, dass ich für die WM in Kanada selektioniert bin. Die Freude ist riesig, und ich bin unheimlich stolz, meine Landesfarben an den Weltmeisterschaften vertreten zu dürfen.

Heute machte ich als harte Trainingseinheit den Val Lumnezia Marathon in Lumbrein. Mit meinem Anthem X machte ich mich auf die Reise, bis ich 20km vor dem Ziel in Führung liegend einen Raddefekt erlitt und das Rennen aufgeben musste. Schade, aber 3h gutes Training hat es doch noch gegeben, also halb so wild:-).

Sarah

Schweizermeisterschaft Gränichen (18.07.10)

http://www.youtube.com/watch?v=RrzI7INRWkY

Made by Ivan Planzer


Stockerlplatz in Flims (04.07.10)

Seit meinem letzten Eintrag sind bereits wieder zwei Wochen vergangen. Puh, wie die Zeit geht...
Bei der Swiss Bike Trophy auf dem Berner Hausberg Gurten lief es mir leider gar nicht. Bereits am Tag vor dem Rennen hatte ich starke Kopfschmerzen, fühlte mich auf dem Bike aber noch gut. Am Sonntag ging dann leider nichts mehr. So hatte ich während meinen zwei Runden auch alle möglichen Begleiterscheinungen und brachte keinen Druck auf die Pedalen. Darum war mein Rennen auch schnell zu Ende...
Viel besser lief es mir dieses Wochenende in Flims! Von Start weg konnte ich mich vorne im Feld behaupten, fühlte mich gut und kämpfte mich das erste Mal in der laufenden Saison auf das Podest des Racerbikescups. So darf es weitergehen...

Sarah

RBC Engelberg (20.06.10)

Nur eine Woche nach dem letzten Rennen der Tour de France stand heute der RBC in Engelberg an. Das Wetter zeigte sich leider schon die ganze Woche nicht von der besten Seite. Was mir aber bis Samstag nicht sehr viel ausmachte, da ich eher eine Bürowoche als eine Trainingswoche hatte.
Am Samstag entschieden Katrin und ich uns, erst mal etwas Shoppen zu gehen in Engelberg, mit der minimalen Hoffnung, dass es am späteren Nachmittag aufhören könnte zu Regnen. Dem war leider nicht so und deshalb schwangen wir uns mit Regenjacke, Stirnband und Schuhüberzügen auf s Bike. Die Strecke war dieselbe wie letztes Jahr. Nach drei Runden waren wir durch und durch nass und so verschwanden wir schnell wieder im Hotel...

Am Sonntag gings im selben Stil weiter. Das Auto zeigte 5.5 Grad Aussentemperatur an und der Regen liess auch nicht nach. Brrr...
Zum Rennen gibt es nicht sehr viel zu schreiben, die ersten 2 Runden fühlte ich mich gut, konnte mich sauber auf Platz 4 einreihen und kam mit der Kälte noch gut zurecht. Ab dann gings rapide abwärts und ich hatte einfach nur noch kalt. Alles schlotterte, kein Gefühlt mehr in den Fingern und Füssen, ein einziger Kampf mit dem Ziel, den Platz zu halten und ins Ziel zu kommen. Dementsprechend verlor ich leider in den letzten Runden auch Zeit auf die spätere Siegerin Cecille Ravanell aus Frankreich. Alles in allem bin ich aber happy, dass ich trotz diesen widrigen Bedingungen ein gutes Rennen zeigen konnte.

Nun freue ich mich auf die Swiss Bike Trophy kommenden Sonntag in Bern. Das Wetter soll besser werden und meine Beine werden bis Sonntag bestimmt nochmals erholter sein:-).

Bis bald

Sarah

Tour de France VTT (16.06.10)

Seit Sonntag Nacht bin ich wieder zurück in der Schweiz. Ich kann auf eine unheimlich tolle Woche zurückblicken.

Kurz gefasst war ich 8 Tage lang mit Tasche auspacken, Tasche einpacken, Auto fahren, Rennen fahren, Bike putzen, Hotel suchen, schlafen und essen beschäftigt:-).

Die letzten zwei Etappen in Paris waren sehr eindrücklich. Ich war das erste Mal dort. Und wenn man währen dem Rennen noch den Eiffelturm sieht, – nicht schlecht ;-).

Samstag Abend gönnten Katrin Leumann und Ich uns einen Ausflug zum Eiffelturm und stiegen fleissig die Treppen hoch. Die Warteschlange vor dem Lift war uns zu lange und die Uhr zeigte bereits 21 Uhr. So entschieden wir uns für die „moderate activity. Die Aussicht vom monumentalen Stahlturm auf die Stadt der Liebe wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Am Mittwoch verzeichnete ich meinen besten Tag auf dem Bike. Auf einer nassen, technisch anspruchsvollen Strecke konnte ich das ganze Rennen bei Katrin am Hinterrad „kleben“ und im Aufstieg zum Ziel sogar noch ein paar Sekunden herausholen. So durfte ich einen tollen Sieg feiern und meinen Vorsprung auf die Drittplazierte im Gesamtklassement ausbauen.

Den zweiten Gesamtrang verteidigte ich dann auch bis zum Schluss. Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden.

Die sieben Etappen der Tour de France VTT waren gute Lehrstunden. Jeden Tag gab es neue Erkenntnisse, die mich in Zukunft sicher helfen werden, meine sportlichen Ziele zu erreichen.

Mein Körper ist nun müde. Wann fährt man im Cross Country Sport schon sieben Rennen in einer Woche? Ich fühle mich aber trotzdem gut, nicht ausgelaugt oder kaputt, einfach zufrieden müde. Bis kommenden Sonntag werde ich mich jetzt gut erholen, damit ich beim Racerbikescup in Engelberg richtig angreifen kann...



Sarah

RBC Plaffeien (31.05.10)

Gestern bin ich wieder ins Renngeschehen eingestiegen. Ich bin noch immer nicht schmerzfrei, fühle mich aber schon ein grosses Stück besser wie noch die Woche zuvor. Das Rennen in Plaffeien hatte ich vom letzten Jahr noch in guter Erinnerung, gefällt mir die Art von Strecke doch besonders gut.
Am Samstag bei der Streckenbesichtigung war sie noch toll zu fahren. Was leider bis zum Rennen nicht so blieb, da wie leider zur Zeit sehr oft, der Regen einsetzte und alles aufweichte. So gab es viele Passagen die man zu Fuss bewältigen musste und das Ganze war eine ziemlich rutschige Angelegenheit.
Aus der ersten Startreihe durfte ich ins Rennen starten, was es mir erleichterte, eine gute Startphase zu zeigen. Als vierte konnte ich in den ersten Singletrail einbiegen und mich dort auch halten. In der zweiten von drei Runden war ich dann am höchsten Punkt der Strecke auch ganz nah bei der Drittplazierten, machte dann aber in der Abfahrt zu viele Fehler und legte einen Kapitalsturz hin. Nach dem ich erst mal nur so da lag, musste ich mich zunächst vergewissern, ob alles noch ganz war. Es fühlte sich alles heil an und so ging’s weiter...
Ich beendete das Rennen als vierte, happy über den Zug am Berg, weniger zufrieden mit meinen Fehlern in der Abfahrt!

Kommenden Sonntag geht’s dann los mit der Tour de France für Biker. Dort werde ich mit Katrin Leumann an den Start gehen und vom 06.Juni bis 13.Juni Rennen bestreiten. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet:-).

Bis bald
Sarah

Pfingstwochenende (27.05.09)

Fünf Monate lang bereitet man sich auf die neue Saison vor, setzt Höhepunkte und versucht, alles möglichst gut zu planen. Nur dann kommt leider alles anders...
So steht man vor der Möglichkeit, den Kopf in den Sand zu setzen, oder das best mögliche daraus zu machen. Mein Rippenbruch, ausgehend vom Weltcup in Dalby Forest, hat mich etwas aus der Bahn gebracht. Meine Hoffnungen auf schnelle Heilung und einen Start am Weltcup in Offenburg, wurden nicht erfüllt. Die Strecke in Offenburg mit ihren vielen Schlägen und Wurzeln ist noch zu belastend. Ähnliche Streckenabschnitte im Training haben das deutlich gezeigt.
Deshalb entschied ich mich am letzen Donnerstag gegen einen Start und gönnte meinem Körper nochmals ein paar Tage Ruhe, um dann vollgas in den zweiten Saisonblock zu starten.
Dank dem guten Wetter über das Pfingstwochenende konnte ich ein paar ganz tolle Trainings auf der Strasse machen. Die haben oft keinen Platz in der Rennsaison. Damit hatte ich eine kleine Entschädigung für den Verzicht auf den Weltcupstart.

Sarah

Shortnews (21.05.10)

Kein Start beim Weltcup in Offenburg...

Bundesligarennen Bike the Rock Heubach (17.05.10)

Leider kann ich euch heute keine guten News mitteilen. Nach meinem Rippenbruch habe ich versucht aus der Situation das Beste zu machen. Nach einigen Tagen Trainingspause und drei langen Grundlageneinheiten fügte ich letzte Woche so gut es ging einige Intervalls ins Training ein. Diese waren immer mit Schmerzen verbunden, trotzdem spürte ich, dass meine Beine gut waren. So fuhr ich trotzdem nach Heubach (DE) zum Bundesliga Rennen. Eine tolle Strecke, super Stimmung, einfach ein toller Anlass.
Im Rennen selbst merkte ich ziemlich schnell wo meine Grenzen waren. Die Atmung war eingeschränkt. Darum musste ich weit unter meinem Rennpuls meine Runden drehen und kam nie an mein eigentliches Limit.
Die Enttäuschung im Ziel war gross, und ob ich am kommenden Sonntag in Offenburg an den Start gehe weiss ich zurzeit nicht.

Halte euch auf dem Laufenden.

Sarah

Das Weltcupfieber ist ausgebrochen (06.05.10)

Die ersten zwei Weltcuprennen sind nun Geschichte. Mein Ziel war es, plus minus dort weiter zu machen, wo ich letzte Saison aufgehört habe. Leider ist mir dies nicht ganz gelungen. Das Rennen in Dalby Forest war alles andere als meins... Viele Schläge, wenige Höhenmeter, BMX Hügel, puh, ein einziger Kampf welcher meinem Körper viel abverlangt hat. Nach dem Wettkampf tat mir so ziemlich alles weh, vor allem meine linke Rippe.

Die Woche bis zum nächsten Welt Cup Rennen in Houffalize verbrachte ich in Belgien nahe des Rennortes. Die Trainings durch die satt grünen sanften Hügel zeigten mir erstmals auf, wie traumhaft schön diese Ecke Belgiens ist.

Die Strecke in Houffalize war im Vergleich zu jener vor einer Woche viel mehr nach meinem Geschmack und ich freute mich riesig aufs Rennen. Mit Startnummer 66 gings an den Start. Bis Rennhäfte wars schwer, ich fand kaum den Rhythmus. Aber dann schob ich mich so richtig vorwärts und ich konnte noch einige Athletinnen überholen und das Ziel als 30 überqueren. Mit den letzten drei Runden bin ich sehr zufrieden, konnte ich doch damit diese Saison das erste Mal ein längeres Rennen richtig durchziehen.

Eigentlich war kommenden Samstag der RBC Cup in Solothurn geplant. Leider muss ich diesen infolge einer gebrochenen Rippe auslassen. Wahrscheinlich war sie bereits vom Rennen in Dalby Forest vorgeschädigt, und hat im Training den Rest gekriegt... Schade!

Sarah

Shortnews (20.04.2010)

Sieg beim EKZ-Cup in Schwändi

Als letzte Vorbereitung für den Weltcupstart kommenden Sonntag bin ich als Abschlusstraining das EKZ-Cup Rennen in Schwändi gefahren. Wo zu meiner Freude Platz eins resultierte:-).

Morgen früh geht die Reise nach Dalby Forest los.

Bis dann...

Sarah

RBC Tesserete (11.04.10)

Melde mich von einer längeren Pause zurück... Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon kommenden Mittwoch geht die Reise an den ersten Weltcup los. Nun aber eins nach dem andern:-)

Nach dem RBC in Buchs war ein Wochenende Rennfrei geplant. Da ich anschliessend eine Woche Architektur-Büro-Urlaub hatte, beschloss ich, die Woche vor dem RBC in Tesserete im Tessin zu verbringen. Etwas Sonne und Energie tanken tut immer gut. Leider spielte das Wetter über Ostern gar nicht mit und wir fuhren erst am Montag und nicht schon am Freitag nach Contra. Ab dann zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite. Einzig der überraschend tief liegende Schnee machte uns bei der ersten Tour einen kleinen Strich durch die Rechnung.

Mittwoch nahmen wir uns Zeit die Rennstrecke etwas genauer anzuschauen und ich nutzte die Gelegenheit, mein neues Fully zu testen. Das Trailen macht riesen Freude, doch eins bin ich noch nicht mit dem Bike. Darum entscheid ich mich, für das Rennen am Sonntag das vertraute Harttail zu benutzen.

Am Sonntag um 11.15 Uhr viel der Startschuss. Das Starterfeld war noch hochkarätiger wie in Buchs, standen doch die aktuelle Weltmeisterin, die Weltcupsiegerin, sowie die Italienische und die Französische Meisterinnen am Start. Bei mir ging’s mit Startnummer 13 ins Rennen. Den an sich guten Startplatz konnte ich leider nicht als Startrampe in die vordersten Plätze nutzen. Ich kam nicht optimal weg, wofür ich dann im ersten langen Singletrail büssen musste. Es bildete sich ein Stau, worin ich hängen blieb. Danach lief es ziemlich gut und ich konnte das ganze Rennen an meinem Limit fahren. Das Resultat war der zehnte Platz, womit ich zufrieden bin.

Die Leistung in Tesserete schätze ich höher ein als jene vor zwei Wochen in Buchs, und ich fühlte mich im Renne auch besser. Es geht Vorwärts, Step by Step!
Am Sonntag werde ich beim EKZ-Cup in Schwändi an den Start gehen. Ein optimaler letzer Test vor dem ersten Weltcup, welcher am 25.04 in Dalbi Forest (GBR) stattfindet.

Drückt mir die Daumen...

Sarah


RBC Buchs (28.03.10)

Nun ist die Saison definitiv gestartet! Mit dem Racerbikescup in Buchs und zugleich meinem Heimrennen fand der erste wichtige Wettkampf meiner neuen Saison statt.

Nach dem Winter sind die ersten Wettkämpfe immer speziell spannend, da man auf den gehofften Leistungszuwachs hofft, aber nicht genau weiss, ob sich das Training wie geplant auf den Köper ausgewirkt hat. Mein Gefühl war gut und die Vorfreude riesig.
Am Samstag bekam ich als Zückerlein noch meine neue Suntour Federgabel in speziellem GIANT-Design :-). Danke Roli!

Alle Zeichen stehen auf positiv, als um11.15Uhr der Startschuss fällt. Zu meiner Freude lege ich einen super Start hin und kann mich als Zweite hinter der späteren Zweitplazierten einreihen. In Folge muss ich dann einige Konkurrentinnen ziehen lassen, kann mich aber auf einem guten Platz einreihen und mich bis zur letzten Runde dort behaupten. In den letzten zwei Runden spüre ich, wie meine Kräfte nachlassen und so heisst es kämpfen und leiden. Leider verliere ich auf der letzten Runde trotzdem etwas Zeit und einen Platz.

So Resultiert der 10. Platz. Mit den vielen Ausländischen Fahrerinnen (Weltcupgesamtsiegerin etc.) und den starken CH-Frauen war das Feld hochkarätig. Meine Platzierung spiegelt eine gute Leistung, auf die ich Aufbauen kann. Das Rennen hat mir gezeigt, dass ich auf Kurs bin und mir sehr viel Selbstvertrauen für die kommenden Rennen gegeben.

:-)

Sarah

Trainingsrennen Niederhelfenschwil (21.03.10)

Eine Woche vor meinem Heimrennen und zugleich dem ersten Rennen des Racerbikescup in Buchs bin ich zum Abschluss einer sehr harten Trainingswoche in Niederhelfenschwil gestartet. Ein optimales Trainingsrennen wartete auf mich. Die letzte Möglichkeit neue Materialien und Abläufe zu testen und die Reaktion des Körpers darauf zu beobachten.
Bereits am Samstag vor dem Rennen waren meine Beine sehr müde vom Training und ich wusste, dass die Rennzeit von 40 Rennminuten plus eine Runde sehr hart werden würde. So brauchte ich dann im Rennen auch etwas länger, bis der Motor in Schuss kam. Die Startphase glückte mir nicht so gut. Nach 56min. resultierte ein zweiter Platz hinter der aktuellen CH-Meisterin Katrin Leumann. Mit dem Rennen als Ganzes und dem zweiten Rang bin ich sehr zufrieden.

Mein Körper befindet sich noch etwas im Winterschlaf, ich brauche noch Zeit und ein paar wachrüttelnde harte Wettkämpfe. Der Freude, dass die Saison gestartet ist tut das keinen Abbruch, und ich freu mich darauf, die ansteigende Form zu Spüren bis ich aus dem Vollen schöpfen kann.

Nächste Station ist, wie oben erwähnt, mein Heimrennen in Buchs. Ich freue mich über jeden Zuhauschauer und viele Hopp-Rufe . Am Sonntag, 28.03. um 11.15 Uhr fällt der Startschuss.

Also, Daumen drücken ;-)!

Sarah


P.S. Aktuelle Rennbilder online...

Saisonstart (14.03.10)

Gestern startete ich in die Saison 2010. Leider konnte ich kein gutes Resultat erzielen. Kurz nach dem Start muss ich auf der Strasse einen Schleicher eingeholt haben, denn mein Vorderreifen verlor kontinuierlich Luft. Ich bemerkte diese jedoch zu spät und bin bei der Techzone durch gefahren. Etwa 300Meter später war dann definitiv nichts mehr mit weiterfahren. So entschloss ich mich, in die Tech-Zone zurück zu eilen um dort das Vorderrad auszutauschen. In dieser Zeit zogen so ziemlich alle Weiblichen Athleten an mir vorbei und ich musste mich schnell damit abfinden, dass meine Aufholjagd einige Körner kosten würde. Die Strecke war schön zu fahren, aber auch eng und somit nicht optimal zum Überholen. So musste ich in den ersten 2 Runden sehr viele der kurzen steilen Anstiege zu Fuss bewältigen, warten und dann wieder über Limit fahren, damit ich an den Bikerinnen vorbei kam.
Mühsam angelte ich mich nach vorne. Doch in der dritten von fünf Runden ging auch Luft aus dem Hinterrad verloren. Meine Angriffslust war weg und ich beschloss, das Rennen als gutes Training noch zu beenden.

So habe ich mir den Saisonstart nicht vorgestellt. Aber bestimmt werde ich die kommenden Rennen mit mehr Luft in den Pneus fahren:-).

Bis bald

Sarah

Racebike 2010 (06.03.10)

Seit gut 1 ½ Wochen bin ich nun zurück in der Schweiz. Der Empfang war frühlingshaft mild, was mir die Angewöhnungszeit angenehm gestaltet hat. Doch wenn ich jetzt nach draussen schaue und an mein frisches Morgenfooting im Scneetreiben denke..., brrrr... So werde ich die heutige intensive Trainingseinheit auf die Rolle verlegen, in die ich mein neues GIANT Hardtail spannen werde.
Gestern durfte ich es in St. Gallen bei der Firma Komenda AG abholen. Ein Traum in schwarz blau kann ich nur sagen! Der neue Rahmen gefällt mir super, bei den Komponenten dürfen wir auf die selben Sponsoren wie im letzten Jahr zählen, weshalb sich da nicht viel ändert.

Kommenden Samstag geht es mit dem ersten Vorbereitungsrennen in Italien los. Ich bin gespannt...

Melde mich...

Sarah

Südafrika (27.02.10)

Nach langer Pause auf meiner Homepage melde ich mich wieder zurück. Ich bin wohl auf und schön braun von drei Wochen Hochsommer in Südafrika... :-)

Der Monat Januar stand ganz im Zeichen des Krafttrainings. So war ich häufig bei meinem Physiotherapeuten Pete von „The Physio Anstalt“ in Schaan anzutreffen. Das Training lief nach Plan und wir erreichten unsere gesteckten Ziele bis Ende Januar.

Nach diesem ersten Saisonvorbereitungsblock habe ich mir ein professionellen Fotoshooting in Zürich gegönnt, an dem mich Marco Samuels (http://www.samuels.ch) und sein Team von „Samuels Photography“ ins optimale Licht gerückt haben.
Es hat mir grossen Spass und eine riesen Freude gemacht, mit Marco zu arbeiten und wieder einmal in die Modellwelt einzutauchen. Eingekleidet wurde ich dabei mit Produkten von Samyra Fashion, wahren Prachtstücken an Ball- und Galakleidern! Schaut mal bei Gelegenheit auf der Homepage http://www.samyra-fashion.com/ vorbei, es lohnt sich! Einen Teil der toll gewordenen Bilder gibt es bald auf der HP zu sehen...


Am ersten Februar hob mein Flieger von Zürich in Richtung Wärme ab. 3 Wochen Südafrika standen an. Dises mal mache ich mich alleine auf die Reise. Die Zeit am Kap der guten Hoffnung bleibt mir als unheimlich tolle Zeit in Erinnerung. Natürlich lag der Hauptfokus auf dem Training. Aber ich nahm mir auch etwas Zeit, um Land und Leute kennen zu lernen.

Seit Mittwochmorgen bin ich nun wieder in der Schweiz, zurück bei Familie und Freund, welche mir am Ende des Aufenthaltes doch ordentlich gefehlt haben.
Mit dem Start ins Trainingslager habe ich die neue Saison lanciert. Am 14. Februar geht es in Italien mit dem ersten Rennen los.

Das Training war gut, die Erinnerung und Eindrücke dieses Winters unvergesslich. Ich freue mich riesig auf den ersten Wettkampf.

Bis bald,

Sarah

Fünf Tage Trails non-stop (04.01.10)

Spontan haben wir uns entschieden, das neue Jahr mal ganz anders zu beginnen. Wärme von der Sonne satt vom Kamin, Palmen statt Schnee und Bike anstelle des Hometrainers waren die treibenden Gedanken.

Fünf Tage Biken in Finale Ligure! Das heisst fast eine Woche lang feinste Trails, Meerblick, Italianita und Cappucino. Der feine Sommerhauch, der mitten im Winter nur wenige Stunden von zu Hause weg an den Waden kitzelt, hat mir wieder mal gezeigt, wie toll Mountainbiken ist.

Voller Elan gehe ich jetzt den zweiten Teil des Wintertrainings an, bis es schliesslich ins erste Trainingslager geht...

Aber davon erzähle ich euch später!

Bis bald

Sarah

Frohe Weihnachten (21.12.09)

Die Zeit vergeht wie im Flug, steht doch schon bald die Weihnachtszeit vor der Tür. Bei mir läuft alles rund. Doch die letzten Tage waren schon sehr kalt, wofür ich definitiv nicht geschaffen bin. Darum habe ich meine Trainings hauptsächlich auf der Rolle abgespult und kräftig geschwitzt:-).
Nach den zwei Weihnachtsfeiern steht das erste Teamtreffen an. Was wir dieses Jahr machen, haben wir noch nicht erfahren, aber ich bin mir sicher, dass sich unser Teamchef Roli wieder was Tolles - hoffentlich nicht allzu kaltes:-) - einfallen lässt.
Wie letztes Jahr bekommen wir bereits die Teamkleider, Schuhe etc., was für mich wie ein zusätzliches Weihnachtsfest ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2010!

Sarah

Winteranfang (08.12.09)

Passend zum Dezemberanfang ist der Winter gekommen und ich konnte meine Langlauf- und Tourenskis wieder aus dem Keller holen. Die ersten Trainings habe ich gemacht und wie jedes Jahr bin ich nicht ohne meine Kleinzehenblatern davongekommen. Aber ansonsten war's toll...
So werde ich nun die kommenden zwei Montage etwas polysportiver verbringen, was nicht heisst, dass ich nicht auf dem Bike oder Rennvelo bin. So hoffe ich, dass öfters mal der Föhn kommt und ich so ein paar lange Einheiten ohne Thermokleidung machen kann. Ansonsten gibt es im Notfall ja immer noch die Rolle, auf welcher man bestimmt nicht friert:-)

Ich wünsche alles noch eine schöne Vorweihnachtszeit...

Sarah

Wechsel von Volvo zu Toyota (16.11.09)

Letzte Woche konnte ich eine gute Vereinbarung mit Toyota treffen und durfte sogleich ein wunderschönes neues Auto bei der Schlossgarage in Oberriet abholen. Der geräumigen und sehr geländetauglichen Toyota Verso wird nun für mindestens zwei Jahre mein steter Begleiter sein. Besten Dank!

Ein grosses Dankeschön gilt an dieser Stelle auch der Garage Rageth und Volvo Eggenberger, von wo ich in den vergangenen zwei Jahren mit ebenso schönen und funktionstauglichen Volvo-Modellen unterstützt wurde!

BESTEN DANK an all meine wertvollen Supporter!

Sarah

2010 (30.10.09)




Nach 3 Wochen Trainingspause zog es mich heute das erste

Mal wieder aufs Rad. Viele Faktoren lassen mich letztenendes

Rennfahrerin sein... So habe ich letzte Woche für ein weiteres

Jahr beim Giant-Swiss-Team unterschrieben.



Die letzte Saison begann ruppig, doch im Sommer fand ich zu

meinen Stärken zurück und konnte bei den letzten zwei Weltcups

zeigen, dass noch immer mit mir zu rechnen ist. Dank meinem

guten Umfeld konnte ich das Tief überwinden und bin nun, einmal

mehr, stärker als früher.



Daher, auf in die neue Saison...

:-)

Sarah

Letztes Rennen der Saison 2009 (10.10.09)

Erstmals entschuldige ich mich für die Verspätung des Rennberichts vom Roc d'Azur in Frejus. Da ich gleich anschliessend eine Woche Urlaub in Griechenland gemacht habe, musste ich den Homepageeintrag etwas vertagen. Vom Bikefestival in Frejus hatte ich im Vorfeld schon viel gehört. Was ich aber dort gesehen habe, hat so ziemlich alles übertroffen. Selbst in 3 Tagen konnte ich mir nicht alles anschauen, so viele Bike-Aussteller und Teamstände gab es. Die ganzen 2010er Modelle wurden vorgestellt, und so konnte ich das erste Mal die neuen Giant-Modelle in Natura sehen. Wow, kann ich da nur sagen...Freitags vor dem Rennen stand dann eine kurze Streckenbesichtigung an. Da im Rennen nur eine grosse Runde à 42 km zu absolvieren war, konnte ich nur einen Teil sehen. Samstags um 9 Uhr war dann der Start. Diesen verpasste ich beinahe, da ich kurz vorher noch zwei Dornen in meinem Vorderrad gefunden hatte. Doch mein Teamchef Roli gab Vollgas, und so schaffte ich es genau 3 Minuten vor dem Startschuss auf meinen Platz hinter der Linie. Es blieb definitiv keine Zeit, um nervös zu werden:-). Das Starterfeld war top und so wurde der erste flache Teil sehr unruhig. Jeder wollte weit vorne in die schmalen Trails... Nach dem ersten Drittel der Strecke war ich auf Platz 8. Von da an ging es immer besser und ich konnte noch zwei Frauen überholen und war sogar an der Fünftplatzierten sehr nahe dran. Leider musste ich die französische Meisterin dann aber wieder weiter weg ziehen lassen und kam so als Sechste ins Ziel. Damit war ich sehr zufrieden war... Daraufhin gings dann, wie oben bereits erwähnt, für eine Woche ohne Rad in den Urlaub...

:-)

Weitere News folgen bald
Sarah

Iron-Bike Einsiedeln (29.09.09)

Nach dem Training am letzten Samstag entschloss ich mich , am Sonntag das Ironbike in Einsiedeln zu absolvieren. Dies jedoch mit gemischten Gefühlen, erinnerte ich mich doch nur ungern an mein letztes Langstreckenrennen in Küblis. Doch gestern sollte alles ganz anders kommen. Ich fühlte mich vom Start weg gut, fuhr schön meinen Puls, überdrehte nie und fuhr so als Zweite über die Zielline. Das Ganze stimmt mich sehr glücklich! Meine Leistung zeigte mir, dass ich auch auf längere Zeit einen sehr hohen Rhythmus fahren kann.
Jetzt gilt es im Hinblick auf Frankreich noch ein paar spritzige Trainingseinheiten zu machen und gehts ja schon los in Richtung Roc d Azur.
Ich freue mich jetzt schon :)

Bis bald
Sarah

Saisonfinale (25.09.09)

Da bei mir im Moment die Form stimmt, habe ich mich kurzerhand entschlossen, die Saison noch etwas zu verlängern. Ich werde somit am 10. Oktober noch einmal in die Pedale treten und an Bike-Festival im französischen Roc D'Azur starten. Dort werden diverse Rennen gefahren, u.a. auch in der Kategorie Cross Country Horse (höchste Kategorie, unter dem Weltcup).
Zur Vorbereitung darauf jedoch werde ich kaum noch Wettkämpfe bestreiten können, da das Angebot nach Weltcupende eher düster aussieht. Eventuell starte ich am Sonntag noch am Iron-Bike-Race. Darüber werde ich jedoch erst am Tag davor, also am Samstag entscheiden. Ihr werde es jedoch erfahren!

Bis dann... es liabs Grüassli
Sarah :)

Weltcupfinale Schladming (22.09.09)

Jetzt, da es bei mir so richtig läuft, geht die Saison zu Ende... Naja.
Am letzten Samstag stand der Weltcupfinal in Schladming an. Bereits am Mittwoch reiste ich mit dem Team an. So hatte ich genügend Zeit, um mich mit der Strecke vertraut zu machen und ideal auf das Rennen vorzubereiten. Im Vergleich zum Weltcuprennen in Champery war die Strecke sehr einfach. Als einziges Merkmal stachen viele steile Höhenmeter heraus. Aber das liegt mir ja!
Da ich in dieser Saison kaum an Weltcups gestartet bin, musste ich natürlich auch in Schladming beim Start fast ganz hinten anstehen. Bei rund 70 Starterinnen war das natürlich nicht wirklich ideal. Doch ich kam super weg und konnte mich auch im Feld gut nach vorne arbeiten. Das galt zumindest, bis eine Fahrerin vor mir einen riesigen Schwenker machte und ich als Folge davon auch ausschwenken und schliesslich gar vom Rad musste. Dadurch musste ich den ganzen ersten Aufstieg hochrennen. Natürlich verlor ich viele Plätze. Schlussendlich sollte ich nach einem sehr guten Rennen doch noch als 20igste ins Ziel kommen. Nochmals ein grosser Erfolg also, zum Saisonende!

:-)
Sarah

Rang 19 am Weltcup in Champery (14.09.09)

Nach vielen schlechten Neuigkeiten auf meiner Homepage, darf ich jetzt endlich einmal wieder gute News, ja eine wahre Erfolgsmeldung, verlauten lassen; und zwar vom letzten Wochenende! Gestern nahm ich am zweitletzten Weltcup der Saison teil. Dieser fand in Champery statt. Ich ging der hohen Startnummer 60 ins Rennen. Als 19te passierte ich die Ziellinie! Die Freude ist riesig, denn dieser 19. Platz ist mein zweitbestes Resultat in einem Weltcup. Doch es bleibt weder zum Feiern noch zum Ausruhen Zeit; schon am Mittwoch geht es an den Weltcupfinal nach Schladming. Dieses Mal gilt es bereits am Samstag ernst, denn es handelt sich beim letzten Rennen der Saison um einen Tripple-Event. Es stehen also Fourcross und Downhill an.

Ich melde mich :)

Racerbikescup Muttenz (24.08.09)

Am Sonntag stand der Racerbikescup Final in Muttenz an - von den Voraussetzungen her alles andere als mein Rennen; kaum Höhenmeter, viel Staub und dazu auch noch auf einer Pferderennbahn. Uiuiui, da gab es nur eins; positiv denken und Vollgas geben!

Ich kämpfte und riskierte viel, habe 2x das Loch zur Spitzengruppe wieder geschlossen und wurde doch immer wieder abgehängt. In Runde 3 fuhr ich aber gar Rundenbestzeit. So kam letztendlich der 6. Rang heraus. Damit bin ich zufrieden. Ich konnte zeigen, dass ich mitfahren kann. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Einsatz! Dort gibt es dann wieder ein paar Höhenmeter zu überwinden... ;-)

Sarah

Pizol Challenge / EKZ Cup Eschenbach (17.08.09)

Nach einer kurzen Trainingswoche ging es bei mir am gestrigen Samstag mit der Pizol Challenge los. Ich war im Team der Schweizer Armee als Bikerin im Einsatz. Das war für einmal eine ganz andere Erfahrung. Vor allem das Warten auf meinen Start in der Wechselzone war für mich ungewöhnlich. Es kam mir fast ewig vor, bis ich dann endlich den Chip übernehmen durfte und auf die Strecke konnte. Ich gab Vollgas und legte die 13 km und 1200 Höhenmeter in 1 Stunde und 3 Minuten zurück. Im Ziel wartete ich dann auf den Kammläufer und erlebte dabei einige lustige Dinge. Es war ein lockerer und lässiger Anlass. Eine echt coole Sache!

Am heutigen Sonntag schliesslich war ich in Eschenbach am EKZ CUP im Einsatz. Mit der Müdigkeit vom Vortag in den Beinen fuhr ich mich mit meiner Freundin, der CH-Meisterin Katrin Leumann, warm. Den Start verschlief ich dann leider etwas. Doch bereits in den ersten Runden konnte ich den Anschluss zu Katrin wieder herstellen. Dreieinhalb von vier Runden konnte ich an ihrem Hinterrad dranbleiben, dann jedoch ging es einfach nicht mehr. Ich verlor letztendlich 40 Sekunden auf sie. Trotzdem war ich zum Schluss glücklich und sehr zufrieden; ich fuhr mit einem guten Gefühl über die Ziellinie, immerhin wusste ich, dass ich einer Katrin, die unlängst noch 6te an den XC Europameisterschaften geworden ist, bis fast ins Ziel hatte folgen können. Und sie gehört derzeit zweifellos zur Weltspitze.

Als nächstes werde ich es nun wieder einmal etwas ruhiger nehmen und am nächsten Wochenende nur 1 Rennen fahren, nämlich den Finallauf des Racerbikescup am Sonntag in Muttenz.

Ihr hört von mir...
Lg Sarah

Erfolgreiches Rennwochenende (11.08.09)

Seit langem darf ich nun endlich einmal wieder auf ein superschönes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Es gab nämlich am Ironbike in Ischgl/Ö über 43 km und 2000 Höhenmeter mit 5.25 min Rückstand auf die Schweizerin Erika Dicht Silber. Auch am Sonntag drauf lief es mir spitze; von Beginn weg konnte ich an der Swiss Bike Trophy ganz vorne mitfahren und mich als 6te behaupten. Obwohl ich je länger das Rennen dauerte, umso mehr kämpfen musste, konnte ich mich auf Rang 6 behaupten.
Jetzt ist etwas Erholung angesagt, da am kommenden Wochenende wiederum zwei Rennen anstehen.

Bis Bald
Sarah :-)

Rennpause (05.08.09)

Nach knapp drei Wochen Rennpause melde ich mich kommenden Samstag in Ischgl beim Ironebike zurück. Sonntag darauf geht es gleich weiter mit dem Bernbike in Bern.
Ich freue mich wieder auf die Renneinsätze und bin gespannt, wie sich meine Form in der rennfreien Zeit entwickelt hat. Eine Woche auf dem Giant-Freerider hat bestimmt Power in die Beine gegeben, da er nicht wie gewohnt meine gut 9kg wog:-). Aber die Freude in der Abfahrt liess jedes Mal die Mühen im Aufstieg vergessen...

Bis bald,

Ciao Sarah

Die letzten 3 Wochen (17.07.09)

Rückblickend auf die letzten 3 Wochen kann ich leider auch diesmal keine Erfolgsergebnisse melden. Eine Woche vor den Landesmeisterschaften gab es beim Racerbikescup in Engelberg einen Lichtblick, da ich erst kurz vor der Zielabfahrt die Spitzengruppe reissen lassen musste. Die schnelle Startphase hinterliess aber deutliche Spuren und so reichte es nur noch für den 6en Rang.
In Chur, meinem Persönlichen Saisonhöhepunkt fuhr ich ein solides Rennen, jedoch leider auch nicht mehr. Wo der 7e Schlussrang resultierte.
So entschied ich mich Mitte letzter Woche für den Start beim Swiss Bike Masters in Küblis. Immer wieder eine schöne Abwechslung zu den XC Rennen. 75km und 3000Höhenmeter waren zu bewältigen. Der Start verlief mal ganz anders und ich konnte beim ersten Aufstieg zur Garschina Hütte die Führung übernehmen. In der Abfahrt machte mir bereits die Kälte schwer zu schaffen und dazu kam, dass ich das Trinken stark vernachlässigte. So sah ich bereits beim Aufstieg zur Madrisa das erste Mal schwarz vor Augen. Kämpfte aber weiter, bis es nicht mehr ging. Und machte das erste Mal in meinem Leben einen Ausflug im Krankenwagen...
Naja, so gehts, für den gewünschten Erfolg muss man kämpfen, an sich arbeiten und nach vorne blicken und den Glauben an sich selbst nicht verlieren...

Sarah

Nächster Höhepunkt (17.06.09)

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon bald kommen meine Lieblingsrennmonate... Als Sommerkinder (im Juli geboren) bestreite ich am liebsten Rennen im Sommer. Auch wenn die Saison für mich bislang noch nicht so gelaufen ist, wie ich mir dies im Vorfeld vorgestellt hatte, bin ich noch immer guter Dinge. Meinen Lungen geht es auch immer besser...

Aber schauen wir doch noch einmal zurück auf die letzte Zeit: Nach zwei Wochen Rennpause ging es an den Racerbikescup nach Gränichen. An diesen Ort hatte ich aufgrund meines einstigen 3. Platzes bei den Schweizermeisterschaften gute Erinnerungen. Leider kam ich in der ersten Rennhälfte nicht richtig voran und so wurde es nicht zu einem meiner Rennen. Obwohl sich der Knoten noch im Rennen löste und ich das Feld letztendlich von hinten aufrollen konnte, resultierte einzig Rang 12 - weniger, als ich mir im Vorfeld ausgerechnet hatte.

Kurzentschlossen startete ich am letzten Wochenende dann am EKZ Cup in Hittnau. Dieses Rennen ist immer wieder eine schöne Abwechslung zu den anderen. Und siehe da, ich wurde Zweite und hatte endlich einmal wieder etwas zu feiern! Ein weiteres Zeichen, dass es mit meiner Formkurve aufwärts geht!

Die Vorfreude auf die nächsten drei Wettkämpfe und insbesondere die abschliessenden Schweizermeisterschaften in Chur ist gross!

Ihr hört von mir
Sarah :)

Bike the Rock (19.05.09)

Da ich das Weltcuprennen in Madrid auslasse, war ich dieses Woche in der Bundesliga, genau in Heubach, am Start. Genau wie vor zwei Jahren war es auch heuer ein super Rennen! Der Wettkampf, die Stimmung am Streckenrand und einfach alles war genau nach meinem Geschmack. Ich hatte also ein gutes Bauchgefühl, was sich im Rennen selbst bestätigte. Es ging bereits wieder viel besser als in den vergangenen Wochen. Zwar musste ich stark leiden, doch irgendwie wieder auf eine schöne Art. Dies stimmt mich positiv für meine zwei grossen Saisonziels, die ja noch folgen! Jetzt aber steht erst einmal eine rennfreie Zeit auf dem Programm, in der ich hoffentlich wieder ganz gesund und topfit werde, sodass ich bei den nächsten Rennen wieder vorne mitmischen kann.

Bis Bald,

Sarah

Holprige Zeiten (12.05.09)

Nach wie vor bremsen mich gsundheitliche Probleme aus und hindern mich daran, schnelle Rennen zu fahren. Ich bin jedoch dabei, das Problem mit Hilfe von chinesischer Medizin (www.chinamed.ch) zu lösen und spreche auf diese Behandlung sehr gut an. Dadurch konnte ich in den letzten Wochen mindestens schon wieder mein gewohntes Trainingsprogramm abspulen und sogar im Rahmen der regionalen Rennserie am EKZ Cup in Schwändi, am Weltcup in Belgien und letzten Samstag in Solothurn anlässlich des Racerbikes Cup an den Start gehen. Ich kämpfe also weiter und langsam aber sicher sollte es wieder aufwärts gehen... I

Ihr hört von mir!

Liabs Grüassli
Sarah :)

Racer Bikes Cup Schaan (07.04.09)

Was sich bereits die ganze Woche über im Training gezeigt hatte, bestätigte sich im Rennen vom Sonntag. Vom Start weg hatte ich grosse Mühe mit der Atmung. Sollte ich nur ein klein wenig über meine Schwelle gehen, begann es beim Atmen schon zu pfeifen und das ist natürlich alles andere als eine gute Ausgangslage für ein schnelles Rennen. Aufgeben war jedoch trotzdem kein Thema für mich, da es sich beim Racer Bikes Cup in Schaan um das erste richtige Rennen der Saison handelte und das will man natürlich zu Ende fahren. Deshalb kämpfte ich mich durch den Parcour. Dann jedoch kam auch noch ein Platten dazu was das Ganze nicht einfacher machte.
Somit begann für mich die Saison nicht nach Plan. Ich merke und spüre, dass ich die nötige Energie und den nötigen Power hätte, um gut zu fahren, doch momentan macht - aufgrund der derzeitigen Frühlingsstimmung und den fliegenden Pollen - die Lunge einfach noch nicht mit. Doch ich will mich von diesem unglücklichen Start nun nicht aus der Bahn werfen lassen. Die Saison ist lang und hat ja gerade erst begonnen. Somit versuche ich, ruhig zu bleiben und mich in der Toscana mit schönen Touren weiter auf sportliche Hochtouren zu bringen. Wie es genau weitergeht, weiss ich noch nicht, dies ist von meiner Gesundheit abhängig. Ich melde mich aber natürlich an dieser Stelle bei Euch und halte Euch so auf dem Laufenden!

Liabs Grüassli
Sarah :)

Ruhewoche (24.03.09)

Seit gut einer Woche bin ich nun also zurück in der Schweiz und mitten in der Kälte. Die Zeit in Gran Canaria war super! Ich konnte das ganze Programm, das ich mir vorgenommen hatte, absolvieren und habe so mein Soll erfüllt... Danach stand eine Ruhewoche an. Am Samstag war ich denn auch noch nicht so ganz im Saft, als wir mit dem Team nach Hindelbank fuhren. Es blieben mir so einzig zwei wirkliche Ruhetage zu Hause, danach hiess es bereits, die Rennklamotten anziehen und los... Das war etwas zu viel für mich! Der Körper war noch auf Erholung eingestellt und ich musste mich durch das Rennen kämpfen und lange Geduld haben, bis ich dann doch noch etwas Energie spürte. Trotzdem entschied ich mich, das Rennen nicht zu Ende zu fahren, um mich nicht zu überanstrengen. Somit wurde dieser erste Renneinsatz in der neuen Saison zu einem super Training und einer tollen Probe für den Ernstkampf.

Nun ist erst einmal noch einmal etwas Ruhe angesagt, bevor es dann Mitte der nächsten Woche mit den letzten Vorbereitungen für das erste richtig wichtige Rennen in Schaan losgeht.

Ihr hört von mir!
Sarah :)

Letzter Ruhetag (10.03.09)

Wie doch die Zeit vergeht... wie im Fluge! Bereits steht bei mir hier in Gran Canaria der letzte Ruhetag an. Es ist dies ein sehr verdienter; in der letzten der drei harten Trainingswochen verspüre ich nun doch etwas die Müdigkeit. Das Wetter war leider in letzter Zeit auch eher unbeständig. So haben wir nämlich in den letzten 3.5 Stunden Rundfahrt sogleich dreimal dem Regen "Hallo" gesagt. Wenig später jeweils scheinte sogleich wieder die Sonne...

Das Training läuft gut und ich merke, wie es langsam Zeit wird, dass die Rennen beginnen. Die rennfreie Zeit im Winter ist für mich immer sehr schwierig, ich brauche einfach den Nervenkitzel und Druck der Wettkämpfe. Langsam aber sicher halte ich es ohne Kräftevergleiche kaum noch aus... :)

Aber bald ist es ja soweit und es geht wieder los! Ich freue mich riesig darauf!

Liabs Grüassli
Sarah :)

Die Tage vergehen (04.03.09)

Nach drei Tagen hartem Training, gespickt mit Intervalls, steht heute einmal wieder ein Ruhetag auf dem Programm. Nach eher unbeständigen Tagen zeigt sich - pünktlich zur Verschnaufpause - auch das Wetter wieder von seiner besten Seite. So sitze ich gerade im Träger-T-Shirt auf der Terasse und mache etwas Sportlerbüro :)...

Die Tage bisher waren voller Intensität und witziger Erlebnisse; so traf ich unterwegs auf Natascha Badmann, unverwechselbar aufgrund ihrer extrem liegenden Position auf dem Velo... :). Auch Dani Wyss lief mir über den Weg oder besser gesagt fuhr mir über die Strecke. Ein kurzes Hallo durfte nicht fehlen...

Es läuft also immer etwas, sowohl im Training als auch darum herum. Bereits ist die Hälfte meiner Zeit hier vorbei, wie schnell die Uhr doch tickt. Wenn mir meine Heimat nicht so fehlen würde, könnte ich es hier locker noch länger aushalten... ;)

Liebe Grüsse aus der Sonne
Sarah :)

Mal anders... (28.02.09)

Heute hat sich die Insel mal von einer anderen Seite gezeigt. Obwohl die Wetterprognose Regen befürchten liess, sah es morgens noch gut aus. So machten wir uns wie geplant morgens auf den Weg. Doch dann kamen immer dunklere Wolken auf. So schafften wir letztendlich gerade noch knapp die Abfahrt, ohne total nass unten anzukommen. Doch unten beim am Meer gelegenen Ort waren die Strassen total überschwemmt. Jedes Auto, das im Gegenverkehr kam, spritzte uns natürlich von unten nach oben an. So war ich innert kürzester Zeit durch und durch nass. Da es aber nicht wirklich kalt war und ich so nicht ins Frieren kam, hat mir das Ganze eigentlich sogar Freude gemacht. Es war eine Riesengaudi und eine lustige Erfahrung. Da kam sogleich Rennfeeling auf... :)
Heute steht nun der zweite Ruhetag an und ich merke, wie ich von Tag zu Tag besser in Fahrt komme. Das macht natürlich auch grosse Freude. Es stimmt mich sehr optimistisch für die vor der Tür stehende Saison...

Ich melde mich wieder bei Euch
Sarah :)

Sonne pur... (24.02.09)

Seit Samstag bin ich nun also in der Wärme. Es ist ein Traum und tut einfach nur gut! So war ich bis jetzt immer kurz kurz unterwegs und konnte so die Sonne richtig geniessen und die Wärme aufsaugen.
So gilt es jetzt den Grundstein für die kommende Saison zu legen. Was sich hauptsächlich im Grundlagenbereich abspielen wird. Ab und zu sind auch ein paar knackige Trainings dran, was eine schöne Abwechslung sein wird.

Ich melde mich.

Liebe Grüsse aus der Wärme
Sarah:-)

Wieder zurück... (17.02.2009)

Wie doch die Zeit vergeht, schon ist es einmal mehr Montag und ich bin wieder zu Hause... Ich kann auf ein super Trainingswochenende in der Toscana zurückblicken. Das "Bella Italia" hat sich einmal wieder von seiner besten Seite gezeigt. Kein Wunder also, dass ich mich pudelwohl fühlte. Mein Team ist grossartig, ich konnte an manch einem Abend Tränen lachen und mich an so einigen Tagen auf dem Rad im Windschatten verstecken.. ;)

Zurück in der Schweiz ging es dann Schlag auf Schlag. Um 7 Uhr in der Früh wurde ich heute von einer unangekündigten Dopingkontrolle überrascht. Und im Moment bin ich mit den Vorbereitungen auf das nächste Trainingslager beschäftigt. Am Samstag geht es los in Richtung Gran Canaria. Ich freue mich schon riesig, Kälte und Schneefall zu entkommen...

Bis bald also aus dem Süden...
Sarah :)

Bild: by kylli.ch

Ab in den Süden...

Langsam aber sicher darf ich dem tiefen Winter von Davos Adieu sagen... Ich hab die Zeit auf den Langlauf- und Tourenskiern genossen, aber jetzt bin ich definitiv am Punkt angelangt, an welchem das Velo wieder zur Nummer 1 wird. Ich möchte und will wieder aufs Rad... So ganz ohne Velo waren die letzten Wochen aber natürlich auch nicht; seit ich meine zwei neuen GIANT Carbon Bikes daheim stehen habe, bin ich damit sogar hoch oben auf den Bergen unterwegs, so viel Freude habe ich an ihnen! Sie sind einfach spitze! Ich fühl mich superwohl mit der Velomarke GIANT und bin voller Freude wieder voll im Element...

Eine lange bewährte Zusammenarbeit geht ebenso in ein neues Jahr und zwar jene mit VOLVO! Vor gut zwei Wochen durfte ich den Schlüssel meines neuen C30 von der Autogarage Rageth in Vaduz/Chur entgegennehmen. Keine Mountainbikekarriere ohne Auto... immerhin muss ich mein Arbeitsgerät regelmässig von A nach B transportieren und dafür ist der Volvo C30 ideal. Es macht Freude, mit einem so grossartigen Auto die vielen vor mir stehenden Kilometer von Rennort zu Rennort in Angriff zu nehmen. Ein grosses Dankeschön an die Autogarage Rageth in Vaduz/Chur!

Nun bleibt mir zu hoffen, dass es nächste Woche auch mit dem Wetter klappt. Es steht ein erstes Trainingslager mit dem GIANT SWISS TEAM an. Eine Woche dürften wir die Toscana geniessen. Danach gehts für eine Woche zurück in die Schweiz und dann für die drei nächsten sogleich weiter nach Gran Canaria. Spätestens von dort gibt es dann auch wieder mehr zu berichten...

Ihr hört von mir... :)

Liebe Grüsse
Sarah


News Nr.1 im neuen Jahr:-)

Mit dem Jahr 2008 geht für mich auch eine Ära zu Ende. Ich verlasse mein Heimteam KOBA und werde ab 1. Januar für das GIANT SWISS TEAM in die Pedale treten. Damit vertrete ich in Zukunft die Farben des weltweit grössten Veloherstellers und dies mit grossem Stolz und unheimlicher Vorfreude.
Hinter mir liegen erfolgreiche Jahre mit dem Team KOBA. Am liebsten erinnere ich mich insbesondere an den U23-Europameistertitel, U23-WM-Bronze sowie 2x SM-Gold. Nach einem unglücklichen 2008, in welchem ich aus verschiedentlichen Gründen immer wieder zurückgeworfen wurde und schliesslich auch die Olympischen Spiele in Peking verpasste, möchte ich ab 2009 wieder voll angreifen.
Vor mir liegen die nächsten Grossereignisse wie EM, Weltcup, WM und die Olympischen Spiele 2012 in London. Ich strebe Schritt für Schritt die Weltspitze im Cross Country an und bin voller Zuversicht und Motivation, was die kommenden Jahre betrifft.
Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen und möchte mich bei dieser Gelegenheit für die langjährige, tatkräftige und so sehr wertvolle Unterstützung ganz herzlich bedanken!
Frohes Fest und einen guten Rutsch in ein 2009 voller Gesundheit, Freude und Erfolg!

Sarah Koba



News... (11.12.08)

Einige Zeit ist bereits schon wieder seit meinem letzen Eintrag vergangen. Gerade befinde ich mich in meinem zweiten Trainingsblock. Das Training verläuft gut und nach Plan. Ich fühle mich von Woche zu Woche besser. Auch die Zusammenarbeit mit meinem neuen Trainer läuft hervorragend; ab und zu braucht man halt auch in dieser Hinsicht einen Tapetenwechsel. Und auch gesundheitlich bin ich voll auf dem Damm. Alles im Lot also...
Oft bin ich in Davos auf den Langlaufskiern und an Tagen wie diesen, wenn dort der ganze Weltcupzirkus antanzt, packt mich auch schon wieder das Rennfieber... Die Vorfreude auf die nächste Saison ist bereits jetzt riesig...

Ihr hört von mir!

Liabs Grüassli und eine schöne Advenzzeit
Sarah :)

Wechsel zum Giant-Swiss-Team

Auf Beginn der Saison 2009 hin werde ich neu für das Giant-Swiss-Team fahren. Meinem Heimteam Koba den Rücken zuzudrehen, fällt mir nicht leicht, doch die Zeit ist reif, einen Schritt vorwärts zu gehen. Ich hoffe, meine langjährigen Supporter können meine Entscheidung vestehen und akzeptieren. Es gibt eine Zeit im Leben, wo man seinen eigenen Weg gehen muss und das geht vielen Lehrlingen, die im eigenen Betrieb das Handgewerk gelernt haben, nicht anders...

Dass ein Teamwechsel notwendig ist, hat eine interne Analyse der letzten beiden Saisons ergeben; obwohl ich bei meinem Eliteeinstand 2007 sogleich auf Anhieb 9te an der Marathon-WM wurde, waren die Resultate aus den Saisons 2007 und 2008, meinen beiden ersten bei der Elite, unter dem Strich nicht positiv genug ausgefallen. Zudem konnte ich meine Chancen auf eine Nomination für die Olympischen Spiele in Peking 2008 nicht nutzen...

Doch ich kann mehr! Mein Potential ist noch längst nicht ausgeschöpft! Um nun einen Schritt weiterzukommen und mich Schritt für Schritt der angestrebten Weltspitze im Cross Country zu nähern, habe ich mich für einen Teamwechsel entschieden. Ich habe viele Teams geprüft und hatte auch zahlreiche Angebote bekommen. Die Wahl fiel letztendlich zu Gunsten des Giant-Swiss-Teams aus, wo ich mich am besten aufgehoben fühle, nicht nur, weil das Team bislang ein reines Männerteam war und mit mir erstmals eine Frau aufnimmt... ;)

GIANT ist ein Gigant an Velohersteller und das Giant-Swiss-Team bietet mir eine gute Grundbasis für den Sprung an die Weltspitze. Ich freue mich riesig darauf, mich schon bald mit einem Team austauschen zu können, welches sowohl mit mehreren Fahrern im internationalen Elite-Renngeschehen vertreten ist, als auch mir ein perfektes Umfeld bieten kann. Ich bin somit von vielen Pflichten als Aushängeschild eines Nachwuchsteams entlastet und kann mich demnächst voll auf das Renngeschehen konzentrieren.

Dem ganzen Team KOBA und der dazugehörenden grossen Crew möchte ich auch auf diesem Weg ganz herzlich danken für die langjährige grossartige Unterstützung und den wertvollen Support! Alle meine ersten grossen Erfolge - u.a. zahlreiche Schweizermeistertitel sowie den Europameistertitel und WM-Bronze 2006 in der Kategorie U23 - feierte ich in den Koba-Farben; all diese Momente haben mich geprägt!

Hoffentlich kann ich Euch sehr bald auch schon von ersten Erfolgen in den Farben des Giant-Swiss-Teams berichten...

Ihr hört von mir...
Sarah :)

--> mehr Infos über das Giant-Swiss-Team und meine neuen Teamkollegen findet Ihr unter: www.giant-swiss-team.ch.

Gelungene Aufholjagd (07.09.08)

Gestern Sonntag lief in Bern am Swisspowercup alles nach Plan. Mir gelang ein sehr gutes Rennen, in welchem ich mich vom anfänglichen 13ten Platz auf den 7ten verbesserte und das Maximum aus meiner momentanen Form herausholen konnte. Es war alles am Start, was im Mountainbikesport der Frauen derzeit international Rang und Namen hat: Amtierende Olympiasiegerin, Olympiadritte, Österreichische Meisterin und so weiter... Rang 7 darf sich also in diesem starken Teilnehmerfeld durchaus sehen lassen! Ich fühle mich gut und bin unheimlich happy, dass es zum Saisonende hin nun doch noch klappt... Nun folgt am nächsten Wochenende noch das Weltcupfinale in Schladming.

Und wie ich mich darauf freue... :)

Sarah

ZO Bike Cup Eschenbach (24.08.08)

Mitte der Woche entschied ich mich, am Sonntg am ZO Bike Cup in Eschenbach an den Start zu gehen. Dies in erster Linie, da ich seit längerem kein XC Rennen mehr gefahren bin. Das Rennen fuhr ich jedoch ohne grosse Vorbereitung, mitten aus dem Training. Aufgrund der knappen Anreise gab es für mich auch keine Streckenbesichtigung. Ich fuhr mich rasch auf der Strasse ein und liess mich dann überraschen. Ich sollte denn auch positiv überrascht sein, so eine lässige Strecke war es. Es machte mir riesige Freude, 4x auf den 4,1 km langen Kurs zu gehen. Im Rennen selbst hatte ich dann aber leider etwas mit meinem Asthma zu kämpfen. Dies war wohl auf meine Grippe zurückzuführen. Dies merkte ich beim XC Rennen leider viel mehr als noch bei meinen Marathonstarts. Die Intensität war um einiges höher. Bis zum SPC in Bern und dem Weltcupfinal in Schladming vergeht zum Glück noch etwas Zeit. Ich hoffe, ich kann mich bis dahin genügend erholen. Das XC Rennen in Eschenbach beendete ich letztendlich nach 1 Stunde und 5 Minuten als Siegerin. Auch ein gutes Gefühl...

Sarah

Eiger Bike-Challenge (17.08.08)

Als weitere Vorbereitung auf die wichtigen Cross Country Rennen vom September bin ich an der Eiger Bike-Challenge an den Start gegangen. 55 Kilometer und 2500 Höhenmeter waren zu bewältigen. Start und Ziel war in Grindelwald. Dort erwartete mich ein traumhaftes Panorama! Das Rennen selbst war dann für eine XC-Fahrerin wie mich nicht sehr anspruchsvoll, sowie technisch nicht schwierig. Trotzdem genoss ich es in vollen Zügen. Letztendlich liess sich auch das Resultat sehen: Nach 3 Stunden und 28 Minuten überquerte ich die Ziellinie als Zweite! Am kommenden Sonntag steht nach längerer Pause der erste XC Einsatz beim ZO Bike Cup in Eschenbach an.

Ich freue mich darauf!

Liebs Grüessli
Sarah

Ischgl Ironebike (02.08.08)

Am letzten Wochenende nahm ich den Ischgl Ironebike Marathon in Angriff. Da ich unterwegs entscheiden konnte, welche Distanz ich zurücklegen wollte, kam mir dieser gerade gelegen. Die ersten eineinhalb Stunden waren hart. Meine Rippe schmerzte noch immer und die folgen meiner noch nicht ganz überstandenen Grippe waren spürbar. Ich überlegte mir kurz, eventuell nur die kurze Distanz zu fahren... doch dies liess mein Kopf nicht zu. Also entschied ich mich für die Mittlere. Dort ging es steil aufwärts, was mir gut liegt, sodass ich meinen Tramp doch noch fand. Am höchsten Punkt angelangt, freute ich mich dann aber doch auf die lange Abfahrt. Sehr schnell war ich wieder unten im Tal, wo ich als zweite die Ziellinie überquerte. Lediglich 1.5 Minuten verlor ich auf die Siegerin aus Italien, welche immerhin an der Marathon Weltmeisterschaft 7te wurde.
Als nächstes plane ich einen Start am IXS Cup in Grindelwald. Ich melde mich wieder bei euch sobald es News gibt... :)

Sarah

Swiss Bike Masters Küblis (20.07.08)

Mit dem Ziel, ein gutes Training zu absolvieren und dabei noch etwas Rennatmosphäre zu schnuppern, bin ich heute Morgen das Swiss Bike Masters in Küblis mitgefahren. Ich meldete mich für die mittlere Distanz über 75 km und 3000 Höhenmeter nach. Pünktlich um 8.20 Uhr wurden wir bei trockener Witterung auf die Strecke gelassen. Die erste Phase des Rennens war sehr hart, weil ich nicht wirklich schnell fahren konnte, um keine allzu grossen Schmerzen beim Atmen zu bekommen. So war ich platzmässig weit hinten. Dies war aber heute nebensächlich... Je länger das Rennen dauerte, desto besser ging es und ich konnte sogar nebenbei noch etwas die herrliche Landschaft geniessen. Nach nicht ganz 5 Stunden erreichte ich das Ziel. Dabei schaute gar noch der 3. Rang heraus, was eine kleine Überraschung war und mich natürlich riesig freute.

Ihr hört wieder von mir... :-)
Sarah



BILDER VON SPORTOGRAF.DE NUN ONLINE...

Kein Start an der XC SM in Seon (19.07.08)

Als ich am letzten Wochenende bei meinem ersten Rennen nach der langen Pause stürzte, dachte ich eigentlich nur an mein angeschlagenes Knie und nichts weiter. Im Laufe dieser Woche kamen jedoch starke Brustschmerzen hinzu und letztendlich kam heraus, dass ich mir eine zusätzliche Verletzung an den Rippen zugezogen hatte. Das Atmen fällt mir derzeit so schwer, dass eine volle Belastung im Rahmen der SM nicht möglich ist. Somit habe ich den Start in Seon kurzfristig abgesagt. Stattdessen werde ich mit tiefem Puls das Swissbikemasters über 75 km und 3000 Höhenmeter in Angriff nehmen. Ich freue mich riesig darauf und hoffe, dass ich das Rennen trotz Schmerzen gut zu Ende fahren kann.

Liebe Grüsse
Sarah

Wiedereinstieg SPC Savognin (14.07.08)

Am letzten Samstag fuhr ich mein erstes XC Rennen nach einer längeren Pause. Obwohl ich wusste, dass ich mich noch nicht wieder in Rennform befinde, meldete ich mich anfangs der letzten Woche für den Swisspowercup in Savognin an. Die Wettkämpfe hatten mir in der Pause gefehlt; ich merkte einmal mehr, dass ich den ganzen Rennzirkus brauche und einfach dort hin gehöre. Dass ich gerade in Savognin wieder in die Saison einstieg, war umso schöner; nebst der kurzen Anreise stimmten mich auch sehr schöne Erinnerungen an diverse super Rennen ideal ein. So bin ich am letzten Samstag ohne grosse Erwartungen, dafür aber mit einer riesen Freude im Rucksack, endlich einmal wieder Vollgas geben zu können, ins Engadin gefahren. Die Vorbereitungen liefen bestens und am Start war ich schliesslich so knapp dran, dass ich gar keine Zeit oder Gelegenheit hatte, mir über dies oder jenes Gedanken zu machen. Pünktlich fiel der Startschuss und ich kam sogleich ideal weg. Ich fühlte mich gut, war konzentriert und ruhig. Bis dann der Regen einsetzte... dann wurde mir kalt. Zudem wurde ich müde und als ich in einer der Abfahrten schliesslich auch noch auf mein bereits etwas lädiertes Knie fiel, war der gute Lauf dahin. Letztendlich wollte ich einfach nur noch ins Ziel kommen, was ich als 8te schaffte. Es ist schön, wieder zurück zu sein. Leider aber lässt sich formmässig bis zur SM in Seon am kommenden Wochenende nicht mehr viel machen. Doch nicht zu vergessen, es stehen auch im September noch einmal zwei ganz wichtige XC-Rennen an; dann werde ich wieder voll da sein!

Ich melde mich!

Liabs Grüassli
Sarah :)

Nichts ging mehr... (18.06.08)

Tja, so hatte ich mir die Olympiasaison 2008 nicht vorgestellt. Alles andere, nur nicht so... Ihr habt es wohl im untenstehenden Pressetext bereits gelesen: Das Pfeiffersche Drüsenfieber machte mir einen gewaltigen Strich durch meine Olympiaträume. Aber gut, so hart es auch ist, dies zu akzeptieren, so froh bin ich auch, zu wissen, was mich in den letzen Wochen daran hinderte, meine Maximalleistung zu bringen. Ich wusste seit längerem, dass irgendetwas mit meinen Körper nicht stimmte. Nach der perfekten Saisonvorbereitung war ich eigentlich heiss und bestens bereit für grosse Taten. Doch irgendwie wollte es einfach nie klappen; jedes nächste Rennen nahm ich wieder voller Zuversicht und Motivation in Angriff und jedes Mal folgte ein neuerlicher Rückschlag. Eine Schwäche folgte der anderen. Ich fühlte mich einfach insgesamt ausgelaugt und kraftlos. Erst dachte ich spontan an ein Übertraining. Doch nun habe ich die Gewissheit, dass es das Pfeiffersche Drüsenfieber war, das mich sozusagen lahmlegte.
Es kommt einer gewissen Erleichterung gleich zu wissen, was los war. Trotzdem ist die Enttäuschung über die verpatze erste Saisonhälfte, resp. Olympiaqualifikation und die verpasste Chance auf Peking 2008 natürlich riesig. Nun gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern nach vorne zu schauen. Mir war immer klar, dass die Olympischen Spiele 2008 für mich etwas gar früh kommen und eine Art Draufgabe wären. Mit 23 Jahren ist es im Mountainbikesport noch kein Muss, an einer OS teilgenommen zu haben. Den Leistungszenit erreicht man als Ausdauersportlerin eher erst Ende 20.
So will ich nun keine Zeit verlieren, sondern sogleich in Richtung ferne Zukunft umschwenken. Der Fokus wird also neu auf London 2012 gelegt. Dazwischen warten zahlreiche weitere Grossveranstaltungen wie Weltcuprennen, EMs und WMs auf mich, so auch bereits noch in diesem Jahr. Ich werde mich in den nächsten Wochen etwas aus dem aktuellen Renngeschehen zurückziehen und einen strukturierten und gezielten Leistungswiederaufbau machen, um in absehbarer Zeit topfit wieder ins internationale Mountainbike-Business einsteigen zu können... Zwischenzeitlich werde ich Euch natürlich auf dem Laufenden halten!

En liaba Gruass, Sarah :)

Sarah Kobas Olympiaträume sind geplatzt (16.06.08)

Seit Beginn der Saison läuft es für die Buchser Mountainbikefahrerin Sarah Koba nicht rund. Nun kennt sie den Hauptgrund dafür: Das Pfeiffersche Drüsenfieber hinderte sie daran, ihre Leistungsgrenzen zu erreichen.


Mountainbike.- Eigentlich hatte das Jahr für Sarah Koba grossartig begonnen. Die 23-jährige gab ihre Teilzeitanstellung auf und nahm das Jahr Olympiajahr – mit Fokus Peking – als Vollprofi in Angriff. Erstmals bereitete sich die Schweizer Jung-Mountainbikerin zudem im Ausland auf eine neue Saison vor; sechs Wochen lang tourte sie durch die Berge Südafrikas. Weitere zwei Wochen direkte Rennvorbereitung absolvierte sie in der Folge auf Grand Canaria. «In den letzten Jahren hatte ich aufgrund von Allergien und Asthma immerzu grosse Probleme in der Saisonvorbereitung; im Süden konnte ich mich jedoch voll und ganz auf das Biken konzentrieren und mich ideal auf erste Ernstkämpfe einstellen», erinnert sich Koba.

Erster Virus bei Saisonstart
Die altbekannten Probleme kamen auch erst zurück zu Hause: Noch auf der Rückreise fing sich die Buchserin einen Virus ein, der sie an einer Teilnahme beim Saisonauftakt von Ende März hinderte. «Dies war speziell ärgerlich, da dieser in Form des Swisspowercups vor Heimpublikum stattfand. Natürlich war ich damals in Werdenberg anwesend; doch das lässt sich nicht mit einem aktiven Mittun vergleichen», so Koba, die somit erst eine Woche später in das Geschehen eingriff. Rang 8 auf Anhieb am Swisspowercup in Winterthur, das war zufrieden stellend. Im Nachhinein kann man darüber spekulieren, ob der Start damals eventuell zu früh kam und sich Sarah Kobas Körper noch nicht vollständig vom eingefangenen Virus erholt hatte. Koba: «Ich machte sogleich mehrere sportmedizinische Tests und bekam vom Arzt grünes Licht.

Und noch ein Virus
Der nächste Swisspowercup eine Woche später in Muttenz war mit einem Sturz und Rang 14 dann nämlich bereits wieder «eine zähe Angelegenheit». Und so ging es für die Werdenbergerin weiter: Rang 34 am Weltcup in Houffalize (Bel), Aufgabe am Weltcup in Offenburg (De), Rang 29 an den Europameisterschaften in St. Wendel (De), Aufgabe am Swisspowercup in Gränichen und Rang 38 am Weltcup in Vallnord (Andorra). Ein zwischenzeitlicher Sieg am Gardaseemarathon und Rang 2 am Ötztaler Bike-Festival waren dabei ein schwacher Trost. «Ich konnte aus für mich persönlich unerklärlichen Gründen nicht an mein Leistungslimit, geschweige denn darüber hinausgehen und das gab mir von Tag zu Tag mehr zu denken. Dies vor allem, weil ich mich konstant schlecht fühlte und das Ganze irgendwie nicht verging», erzählt Koba von aufkommenden Zweifeln. Anfangs der letzten Woche schliesslich liess sie sich im Olympic Medical Center in Bad Ragaz einmal mehr durchchecken. Die Resultate waren laut Koba ernüchtern: «Man stellte fest, dass ich mich zum zweiten Mal mit pfeifferschem Drüsenfieber angesteckt hatte. Dass einem dieser Virus mehrfach heimsucht, ist ein sehr ungewöhnlicher, aber durchaus öfters vorkommender Fall.»

Neues Ziel: London 2012
Die Diagnose hat für die U23 Europameisterin und U23 WM-Dritte von 2006 ernüchternde Folgen: Kein Start an der WM vom 21. Juni in Val di Sole (It) und somit auch definitiv kein Start an den Olympischen Spielen 2008, denn die WM hätte für Koba die letzte Qualifikationschance für Peking bedeutet, obschon in Italien ein grosser Exploit nötig gewesen wäre, um diese Chance auch nützen zu können. «Ich weiss nun, was meinen Körper in dieser Saison schwächte und in erster Linie dazu führte, dass ich mich immer weiter vom Endziel Olympia wegbewegte. Trotzdem ist dies natürlich ein kleiner Trost», bringt Koba ihre grosse Enttäuschung zum Ausdruck. Deshalb nun den Kopf in den Sand zu stecken, das wäre jedoch nicht Sarah Kobas Art: «Im Mountainbikebusiness bin ich noch jung. Ich muss mich nun einfach damit abfinden, dass ich noch nicht soweit bin und nach vorne schauen.» Das neue langfristige Ziel auf Sarah Kobas Kalender heisst somit per sofort nicht mehr Peking 2008 sondern London 2012.


C von Petra Eggenberger

Materialwechsel im Bereich Helm (22.05.08)

Sarah wechselt ihren Helmsponsor von GIRO zu MET. Bereits im Vorfeld der Europameisterschaften in St. Wendel sie Gelegenheit, die Produkte des italienischen Helmherstellers zu testen. Das Produkt erwies sich als ansprechend, was Sarah dazu bewog, den Helm direkt im EM-Rennen von Deutschland ein erstes Mal einzusetzen. «Ich war mit dem vom Design her lässig aussehenden und von der Fabrikation her sehr robust und gleichfalls ultraleicht gebauten Helm auf Anhieb sehr zufrieden, er gibt mir ein neues Fahrgefühl. Zudem ermöglichst mir die Zusammenarbeit mit MET eine davon unabhängige Partnerschaft im Brillenbereich», zeigt sie sich begeistert vom neuen Partner. MET wird in Sarahs Materialbereich somit per sofort an die Stelle von GIRO treten und zu Sarahs neuem Helmsponsor. Sarah freut sich auf die neue Zusammenarbeit. Infos über die Produkte von MET gibt es unter www.met-helmets.com!

Schaut mal rein, es lohnt sich!











Bild: Martin Platter

Europameisterschaft St.Wendel (19.05.08)

Nach der gemeinsamen Anreise mit meiner Nationaltrainerin am letzten Donnerstag im deutschen St. Wendel ging es bereits am Nachmittag auf die Strecke zur Besichtigung. Der Kurs war ähnlich wie jener an den Europameisterschaften 2001; sehr flach und staubig... Überhaupt nicht mein Ding! Ich liebe es gerade umgekehrt; nass und dreckig... :) Also hoffte ich auf schlechtes Wetter. Anderenfalls würde es für mich sehr schwierig werden. Es kam zwar Regen, doch die Strecke wurde dadurch leider nicht wirklich tief und nass. So wurde das Rennen hart für mich... sehr hart sogar! Nach einer einmal mehr harzigen Startphase konnte ich mich aber fangen und - speziell im Wald - Platz um Platz gutmachen. Zwei Runden vor Schluss lag ich auf dem hervorragenden 21. Platz. Doch dann passierte es; in einer sehr schnellen und holprigen Passage platzte der Vorderreifen. Und das in einem Moment, der dümmer nicht hätte sein können. Meine Beine fühlten sich gerade noch super an! Der Gang zur Techzone jedoch war schwierig; eine nach der anderen überholte mich, zudem kam ich mit dem geplatzten Reifen kaum vorwärts. Anschliessend kämpfte ich mich auf den letzten Runden noch einmal etwas nach vorne und wurde schliesslich 29ste. Total erschöpft, aber mit mir zufrieden erreichte ich das Ziel und blicke jetzt voller Zuversicht nach vorne. Ich fühle mich gut und merkte, dass ich immer besser in Form komme. Nie zuvor war ich im Mai bereits so fit und schnell. Dies stimmt mich unheimlich positiv! Denn mit meinen Saisons ist es wie mit meinen Rennen; anfänglich harzig, dann jedoch geht es immer besser und schneller und schliesslich kommt der Mega-Endspurt. Ich freue mich somit riesig auf die nächsten Rennen und den weiteren Saisonverlauf...

Ihr hört von mir!
Sarah

Ötztaler Bike-Festival (12.05.08)

Nach einer super Trainingswoche am Gardasee absolvierte ich am Sonntag ein E2-Rennen in Österreich. In Sachen Heuschnupfen und Asthma hatte ich in Italien keine Probleme mehr gehabt, somit war ich gespannt, wie sich für mich das Rennen in Österreich entwickeln würde. Leider ist dort die Natur noch nicht so weit und so konnte ich nicht 100 Prozent meiner Leistungsfähigkeit abrufen. Trotzdem reichte es für mich auf der ansprungsvollen Strecke für Rang 2. Nun bin ich gespannt auf die EM vom nächsten Wochenende in Deutschland...
Ich freue mich riesig darauf! Schon mitte Woche ist Abreise...

Liebe Grüsse
Sarah

Gardaseemarathon (04.05.08)

Dank meinem letztjährigen Start durfte ich in diesem Jahr beim Gardaseemarathon aus dem ersten Startblock ins Rennen. Dies war natürlich ein Vorteil, musste ich so doch nicht mehr so viele Fahrerinnen vor mir überholen, wie dies 2007 der Fall gewesen war. Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut und konnte seit langem endlich einmal wieder so richtig Druck machen. Immerzu die Pulsuhr im Fokus holte ich das Maximum aus mir heraus, ohne in den Übersäuerungsbereich zu kommen. Immerhin war mir ja bewusst, wie lang das Rennen sein wird. Nach drei Stunden waren meine Beine schliesslich «leer» und es galt zu kämpfen und zu leiden. Da insbesondere am Schluss noch einige ultrakurze, dafür aber umso giftigere Steigungen und lange flache Passagen warteten, wurde es letztendlich eine zähe Sache. Nach 4 Stunden und 13 Minuten passierte ich schliesslich die Ziellinie, ganze 10 Minuten vor meiner ersten Konkurrentin! Man, war das eine Befreiung! Mit diesem Sieg in der Tasche bereite ich mich nun am Gardasee voller frischer Motivation auf das nächste Rennen vor. Dieses wird am nächsten Wochenende in Österreich stattfinden.

Ihr hoert von mir.

Sarah

Sarah Koba mit (alten) Problemen (28.04.08)

Der Weltcup in Offenburg/De brachte der Buchser Mountainbikefahrerin Sarah Koba (Team Koba/RMV Buchs) kein Glück; die 23-jährige musste das Rennen frühzeitig beenden. «Leider plagten mich in einem dummen, da so wichtigen Moment alte Probleme. So starkes Asthma wie an diesem Wochenende hatte ich schon lange nicht mehr; ich konnte mich kaum auf dem Bike halten und musste das Rennen total erschöpft aufgeben, was normalerweise überhaupt nicht meine Art ist», liess die Werdenbergerin gestern Abend nichts Gutes aus Deutschland verlauten. Trotz der Probleme und der Tatsache, dass sie bislang in dieser Saison noch nicht wie erwünscht auf Touren kam, lässt sich Sarah Koba nicht von ihrem Weg, der sie im idealsten Fall nach Peking führen soll, abbringen. Doch: «Ich schaue von Rennen zu Rennen und denke derzeit nicht so weit voraus. Vorerst ist es wichtig, richtig in Schwung zu kommen», so die U23-Europameisterin und U23-WM-Dritte von 2006.

Somit stehen nun erst einmal ein paar Tage Erholung und verschiedene Termine zu Hause auf dem Programm. An den kommenden beiden Wochenenden plant Koba mit dem Gardaseemarathon und einem Cross Country-Rennen in Österreich zwei aussertourliche Starts. «Ich hoffe, dass ich mich in diesen Rennen so sehr steigern kann, dass ich von der Nationalmannschafststrainerin für die EM im deutschen St. Wendel aufgeboten werde», verweist Koba auf ihr nächstes grosses Ziel vom 18. Mai, «da werden die Karten dann eventuell noch einmal neu gemischt.

"Sarah`s Team"

Weltcup Houffalize (22.04.08)

Ich hatte mein Rennen von Muttenz gerade so verdaut, da war bereits Abreise in Richtung Belgien. Die Anreise am ersten Weltcup war so früh, damit wir bereits am Donnerstag auf die Strecke konnten. Leider wartete auch in Houffalize kein besseres Wetter auf uns, als dies im Moment in der Schweiz herrscht. Es war kalt und windig, aber wenigstens trocken beim ersten Training.
Leider fühlte ich mich auch am Donnerstag im Vergleich zu Muttenz noch nicht wirklich viel besser auf dem Velo. Dies verunsicherte mich etwas. Doch nach einem Ruhetag am Freitag startete ich mit frischem Elan ins Wochenende. Ich schlief zwar schlecht in der Nacht von Freitag auf Samstag, dafür goss es in Strömen, als ich zum Fenster hinaus schaute und dies liess mich wieder lachen. Es war dann auch super auf der Strecke; total rutschig, genau so, wie ich es liebe...
Leider drehte das Wetter auf den Sonntag noch einmal. Kein Regen, als um 10.30 Uhr für 125 Fahrerinnen der Start erfolgte. Wie immer war dieser knallhart; es ging sogleich eine Teerstrasse mit 14%iger Neigung hinauf. Der Start ist sowieso nicht meine Stärke und dann auch noch so was... Ich musste ziemlich unten durch. Den Rest des Rennens kämpfte ich mich Rang um Rang wieder nach vorne. Nach 2.5 Stunden erreichte ich völlig erschöpft das Ziel. Mit Rang 34 bin ich zufrieden... Der Fahrplan stimmt und sogleich am Sonntag wartet ja schon der nächste Weltcup in Offenburg/De.

Ihr hört von mir...

Liebe Grüsse
Sarah

Eine zähe Angelegenheit (14.04.08)

Nach einer harten Trainingswoche im Hinblick auf die kommenden Weltcups (Beginn am 20. April in Belgien) reiste ich etwas geschafft am letzten Freitagmorgen an den dritten Swisspower Cup dieser Saison nach Muttenz. Die Strecke kannte ich noch vom letzten Jahr; ich wusste also, dass mir die Streckenführung nicht unbedingt gelegen sein wird. Die vielen flachen Passagen und künstlichen Hindernisse zähle ich nicht zu meinen Lieblingsstrukturen. Trotzdem bin ich top motiviert an den Start gegangen und habe mich riesig auf das Kräftemessen mit meinen Konkurentinnen gefreut. Nach zwei kleineren Runden auf der Pferdebahn im Flachen ging es dann auf eine erst grössere Runde ins Gelände. Nach dem ersten und gleichzeitig einzigen Berg, den es zu bewältigen gab, lag ich in aussichtsreicher Position. Ich fühlte mich gut und trat in die Pedale. Und da passierte es; ich erwischte eine Wurzel. Die Folge davon war ein Luftverlust im hinteren Reifen. Dummerweise war ich ziemlich weit von der nächsten Techzone entfernt. Ich verlor unheimlich viel Zeit; zum einen bis zur Techzone, zum anderen auch in der Techzone beim Radwechsel. Ich versuchte in der Folge, das Beste aus der Situation zu machen. Trotz grosser Anstrengungen kam ich leider nicht mehr richtig in Fahrt. Ich quälte mich geradezu ins Ziel... und das ohne Lohn. Rang 14. Natürlich alles andere als nach meinem Geschmack... Aber ich muss nach vorne schauen. Die ganz grossen Kräftemessen kommen jetzt ja erst mit den ersten Weltcups. Von da an beginnt es dann tatsächlich zu zählen...

Ich freue mich darauf!! Abreise nach Belgien ist schon bald; am Mittwoch geht es los...

Liebe Grüsse
Sarah

SPC Winterthur (06.04.08)

Nachdem ich vom Arzt das OK für die Wiederaufnahme des Trainings bekommen hatte, gab ich in den letzten Trainingseinheiten vo einerm ersten Wettkampfstart am Swisspowercup in Winterthur noch einmal alles. Ich versuchte mich so gut als möglich auf den verspätete Saisonstart vorzubereiten.
Gestern Samstag war es dann soweit: Um 13.30 Uhr ging ich als Startnummer 32 ins Rennen. Die Startphase gelang mir leider - wie aus der Vergangenheit gewohnt - nicht so gut. Ich musste mich also einmal mehr von hinten nach vorne arbeiten und einen Platz nach dem anderen gut machen. In der ersten Stunde des Rennens fühlte ich mich jedoch sehr gut. In der Folge merkte ich einfach, dass es mein erstes Rennen in dieser Saison und dass ich erst noch schachmatt gesetzt war. Ich bin mir diese Intensität eines Ernstkampfes einfach noch nicht gewohnt. Im Ziel schaute ein 8ter Rang heraus.
Wenn ich auf meine letzten beiden Wochen zurückschaue, kann ich damit sehr zufrieden sein. Dieser Erfolg stimmt mich optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison.
Bereits jetzt freue ich mich auf das nächste Kräftemessen am Swisspowercup in Muttenz...

Liebe Grüsse
Sarah

OK für Samstag (01.04.08)

Wie jedes Jahr machte ich mich gestern für den sportmedizinischen Test der Nationalmannschaft nach Bern in Richtung Haus des Sports auf. Da ich am letzten Donnerstag mit der Antibiotika-Kur angefangen hatte, passte es zeitlich super. So konnte gerade unter einmal auf festgestellt werden, ob ich wieder mit dem Training beginnen darf. Die Blutwerte zeigten sich wieder in Ordnung... Einzig der Körper hat sich natürlich noch nicht ganz erholt. Immerhin darf ich so ab heute etwas wieder trainieren, sodass es eigentlich fürs Rennen vom Samstag reichen sollte. Mein Saisonstart wird somit also etwas verzögert am Swisspowercup in Winterthur erfolgen. So richtig topfit sein werde ich natürlich noch nicht. So ein zweiwöchiger Infekt geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei... Aber ich werde sehen, was sich machen lässt und immerhin schon einmal etwas Rennluft schnuppern können.
Ich melde mich mit nächsten News wiederm bei Euch!

Liebe Grüsse
Sarah

Forfait für den Sonntag (28.03.08)

Eigentlich standen die Zeichen sehr gut für einen erfolgreichen Saisonstart am Sonntag in meiner Heimat Buchs. Ich freute mich auch unheimlich darauf... Bereits während meiner Zeit auf Gran Canaria, wo ich mir ja den letzten Schliff für die Olympiasaison holte. Diese beginnt jetzt aber alles andere als nach meinen Vorstellungen. Ich muss für den Sonntag forfait geben. Aus Spanien kehrte ich mit einem Infekt zurück, der sich nun ausweitete. Derzeit bin ich durch eine Bindehaut- und Kieferhölenentzündung schachmatt gesetzt und so bringt ein Start einfach nichts. Erstens haben mir die Ärzte angeraten, nicht zu starten und zweitens weiss ich auch selbst, dass mir ein Start in diesem Zustand lediglich schaden würde... Ich kann derzeit nicht aus dem Vollen schöpfen und brauche meine Kräfte noch für die nächsten Rennen, welche zur Olympiaqualifikation zählen. Es tut mir für das Heimpublikum sehr leid!! Ich wäre unheimlich gerne in meiner Heimat gefahren und hätte gerne gezeigt, wie gut ich nach den 6 Wochen Südafrika und 2 Wochen Gran Canaria drauf bin... Schade! Dies werde ich jetzt hoffentlich am zweiten Swisspowercuprennen vom 5. April in Winterthur tun können... Allen Startenden in meiner Heimat Buchs wünsche ich derweil viel Wettkampfglück!! Es wird sicherlich ein tolles Rennen bei dieser fantastischen Witterung! Natürlich werde ich an der Rennstrecke auch anwesend sein und sowohl am Samstag wie auch am Sonntag gerne das neue Autogramm- und Postermaterial abgeben. Bis dahin wende ich mich meiner Antibiotikakur zu.

Bis morgen...


Mit neuer Linie (26.03.08)

Mit meiner ersten Profisaison wird für mich persönlich auch ein neues Zeitalter eingeläutet; gemeinsam mit meiner Managerin Petra Eggenberger habe ich im letzten halben Jahr hart gearbeitet, sodass wir allen Interessierten in der Saison 2008 viel Neues bieten können.

Als erstes wird ab Rennen Nr 1 dieser Saison, dem Swisspowercup vom kommenden Wochenende in Buchs, sowohl eine neue Autogrammkarte wie auch ein A2-Poster erhältlich sein; und zwar mit neuem Design von Johannes Ilic (www.flyerdruck.li). Ich hoffe, Euch gefällt mein neuer Auftritt und dass ihr Euch in Buchs fleissig mit dem druckfrischen Material eindeckt!

Liebe Grüsse
Sarah

VETSCH AG Internationale Transporte neuer Sponsor (26.03.08)

Ab der Saison 2008 wird mich neu auch mein ehemaliger Arbeitgeber als Sponsor auf dem Bike begleiten: Ich freue mich sehr, in nächster Zukunft die Farben der VETSCH AG Internationale Transporte (www.vetsch.net) in der ganzen Schweiz sowie auch in aller Welt vertreten zu dürfen und möchte der Buchser Transportfirma ganz herzlich für Ihr grosszügiges Engagement danken.

Liebe Grüsse
Sarah

Infekt (24.03.08)

Leider war es doch nicht nur das Essen, das mir die Heimreise aus Gran Canaria vermieste. Nachdem ich mich am letzten Sonntag noch immer nicht besser fühlte, unterzog ich mich am Montag drauf, also genau vor einer Woche, einem Bluttes im medizinischen Zentrum in Bad Ragaz. Dieser ergab, dass ich mir einen Infekt einhandelte. Eine Trainingspause war unumgänglich... Dies ist so kurz vor der Saison natürlich alles andere als ideal. Aber man kann es sich oft nicht aussuchen... Zum Glück sind es noch drei Wochen bis zum ersten Weltcup in Belgien.

Hoffen wir das Beste!

Liebe Grüsse
Sarah

Die letzten zwei Wochen! (16.03.08)

Leider war meine Heimreise aus Gran Canaria dann, im Vergleich mit dem Aufenthalt da, alles andere als schön. Chaos am Flughafen und etwas Schlechtes im Essen waren in erster Linie schuld daran... Zu Hause angekommen, war ich erst einmal einfach froh und total müde. Es gab keine bessere Medizin als Schlaf im eigenen Bett.
Die Zeit in Spanien jedoch konnte ich ideal nutzen. Die letzte Woche trainierte ich nach dem Lust-System, machte so überdurchschnittlich viel auf dem Bike. Nach 6 Wochen Südafrika, in denen ich mich auf das Erarbeiten der Grundlagen konzentrierte und viel Zeit auf dem Rennvelo verbrachte, fehlte mir das Gelände spürbar. Ich merkte einmal mehr, dass ich wirklich ins Gelände gehöre!
Jetzt bleiben mir noch 2 Wochen, bis es dann richtig los geht. Hoffen wir, dass das Wetter noch halbwegs mitmacht, ansonsten ist dann halt wieder Koffer packen angesagt. Im Tessin kann man schliesslich auch ganz gut trainieren... Wir werden sehen! Machts gut! Ich melde mich baldmöglichst wieder...

Liebe Grüsse
Sarah

Generalprobe geglückt (08.03.08)

Soeben ist der Startschuss für die Olympiasaison gefallen und es war ein goldiger Beginn... Die Weichen sind gestellt. Etwas nervös und gleichfalls positiv angespannt stand ich heute um 9 Uhr morgens in Maspalomas (Gran Canaria) in den Startlöchern. Sogleich vom ersten Rennmeter weg merkte ich, dass ich mich supergut fühle und viel Druck auf die Pedale bringen kann. Mein Gefühl täuschte mich nicht; ich konnte das ganze Rennen über meinen maximalen Puls fahren und dies vom Start bis ins Ziel. Es resultierte ein Start-Ziel-Sieg. Dies ist ein gutes Zeichen. Es scheint so, als ob ich tatsächlich bereit bin für die grossen Ziele dieser Saison. Somit freue ich mich jetzt noch mehr auf den bevorstehenden Saisonauftakt auf Schweizer Boden; mein Heimrennen in Form des Swisspowercups vom 30. März in Buchs.

Vorerst steht aber nun in Gran Canaria ein Ruhetag an. Danach sind gleicherorts noch einmal fünf harte Trainingstage in der Wärme angesagt. Dann kehre ich in die geliebte Heimat zurück...

Liebs Grüessli
Sarah

Trainingslager Gran Canaria (04.03.08)

Heil in Gran Canaria gelandet, verbringe ich jetzt meinen ersten Ruhetag in der Hotellobby... Aufgrund von nur einer geöffneten Startbahn war in Zürich erst einmal zwei Stunden Wartezeit angesagt. Dann gings in einem Schüttelbecher in Richtung Las Palmas, wo wir trotz allem heil ankamen. Endlich wieder hier... Gran Canaria ist einfach ein Traum, um zu radeln. Obwohl ich nur einmal pro Jahr hier her komme, kommt mir immer alles so vertraut vor. Sonntags und Montags machte ich sogleich zwei grosse Touren mit meinem ortskundigen Kollegen. Traumhaft! Endlich wieder Berge... In Südafrika gabs davon nicht allzu viele... In Gran Canaria habe ich aber mein Element, die Berge, in Hülle und Fülle zurück. Das gefällt mir bedeutend besser als die Strasse...

Heute ist jetzt für einmal ein Bürotag angesagt. Morgen dann noch einmal Ausdauertraining und dann gehts bereits in Richtung ersten Wettkampf. Am Samstag fahr ich dann mein erstes XC-Rennen. Ich bin sehr gespannt, wie es laufen wird... Natürlich werde ich mich spätestens nach dem Rennen wieder bei Euch melden!

Liebe Grüsse
Sarah

Zurück in der Heimat (20.02.08)

Seit Montag bin ich nun also zurück in meiner geliebten Heimat, auf Schweizer Boden. Nach guten Trainings in den letzten Wochen stehen zurück zu Hause Erholung und andere Aufgaben, die man als Sportlerin auch hat, auf dem Programm...
Leider haben sich die Rechnungen daheim auf dem Schreibtisch in der Zwischenzeit nicht von alleine bezahlt und auch der Papierberg ist während meiner Zeit in Südafrika nicht kleiner geworden...
Endlich ist auch wieder einmal Zeit, um den Freundeskreis zu pflegen. Ich freue mich somit auf die bevorstehenden Tage. Bereits am 1. März geht es dann für weitere zwei Wochen zurück in die Wärme, wo ich mir den letzten Schliff für die kommende Saison holen will...

Ich melde mich...

Liebe Grüsse
Sarah

Die letzten zwei Wochen...! (08.02.08)

Die zwei letzten Wochen hartes Training sind angelaufen. Viele Stunden Grundlagenarbeit auf dem Renner sind nun angesagt. Abgesehen von den Freitagen hier bin ich jeden Tag viele Stunden auf dem Velo. Der Rest des Tages, wobei so viel nicht übrig bleibt, ist dann mit Erholung, Kaffee Trinken, Essen und Schlaf ausgelastet.

So vergeht die Zeit wie im Fluge...

Liebe Grüsse
aus der Wärme

Sarah


P.S. W&O ZEITUNGSARTIKEL VOM 08.02.08 NUN UNTER PRESSE ONLINE...

Mal ganz anders! (03.02.08)

Vom Regatta Segeln bis hin zum Shoppen bis zum Umfallen ist in Kapstadt diese Woche alles mit dabei. Am Morgen geht es meistens etwas aufs Bike, ein paar super Trails abfahren und am Nachmittag bin ich dann fast immer andersweitig unterwegs... Eigentlich alles super, wenn Sarah beim Regatta Segeln auch immer schön da bleiben würde, wo sie hingehört. Leider war einst ein Seil falsch angebracht worden und beim Wenden, bumm... schon wars passiert. Ich machte im wahrsten Sinne des Wortes einen Ausflug ins Blaue. Hätten mich nicht zwei Leute sogleich festhalten können, so wüsste ich nicht, wo ich jetzt wäre... Naja, s Resultat ist ein "Dumbanasaloch" und Seilspuren im Gesicht sowie auf dem Rücken. Hinzu kommen zahlreiche blaue Flecken am ganzen Körper, schlimmer als nach einem Sturz vom Bike... :) Doch, es geht mir gut und ich bin wohlauf. Am Montag geht es dann in die letzten beiden Wochen Grundlagentraining hier. Danach sollte ich endgueltig bestens bereit sein fuer grosse Spruenge zurueck in Europa...
Ich meld mich wieder bei Euch!

Es liabs Gruessli
Sarah

ERSTE FOTOS VOM TRAININGSLAGER IN STELLENBOSCH (SUEDAFRIKA) NUN ONLINE...


Sommer PUR (21.01.08)

Jetzt ist in Stellenbosch der Hochsommer tatsächlich eingekehrt. Es ist traumhaft hier; bereits um 7 Uhr morgens ist es herrlich warm... Gegen Mittag ist es dann fast zu warm... ;-) Aber lieber so als anders. Ich bin somit weiterhin hart am Trainieren und ganz nebenbei auch etwas am Regenieren und Geniessen. Heute ist somit ein Ruhetag angesagt. Ruhetag heisst Massage und feines Essen. Ab morgen folgen dann wiederum viele, viele Stunden auf dem Rad. In der Folgewoche schliesslich lege ich eine ganze Ruhe-Woche ein, um mir auch einmal die Gegend hier etwas genauer anschauen zu können und meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Ihr hört von mir!

Liebs Grüessli
Sarah

First Week in Stellenbosch (14.01.08)

Wie doch immerzu die Zeit vergeht... Vor einer Woche kamen wir hier in Stellenbosch an. Dies nach einer recht langen Reise. So richtig lustig begann das Abendteuer Südafrika jedoch nicht, denn in Basel wollte man unsere Bikes nicht mitnehmen, weil sie zu schwer waren. Nach längeren Diskussionen waren die Probleme aber lösbar und unser Arbeitsmaterial kam mit uns in Kapstadt an. Ansonsten war die Reise tiptop; nach einer Nacht im Flugzeug trafen wir mittags im Süden Afrikas ein. Das Wetter meinte es irgendwie gut mit uns und gab uns noch etwas Angewöhnungszeit. Bei unserer Ankunft war es bewölkt und angenehm warm. Ich habe kurz einmal überlegt, ob ich meine Aermlinge und Beinlinge vielleicht doch hätte mitnehmen sollen, stand ich doch in langen Hosen da, doch diese Frage erledigte sich schnell von selbst, denn schon am Mittag machte das Wetter auf und seither haben wir ausschliesslich strahlend blauen Himmel. Von Tag zu Tag wird es wärmer und sogar ich gehe so zwischen 8 und 9 Uhr aufs Velo, weil es zu diesen Zeiten einfach angenehmer ist... So kommt man gegen Mittag zurück ins Quartier und hat Zeit für einen kurzen Mittagsschlaf und um gemütlich Kaffee trinken zu gehen. Heute ziehe ich gerade meinen zweiten Ruhetag ein. Ich freue mich jedoch bereits auf das morgige Ausdauertraining bei perfekten Bedingungen. Es ist einfach unheimlich schön hier, keine Frage! Bereits das jederzeit einzigartige Wetter bringt positive Stimmung, aber auch das Land mit seiner fantastischen Landschaft selbst ist einfach wunderschön. Die vielen Slums regen zum Nachdenken an... Und zeigen mir tagtäglich, wie schön mein Leben als Mountainbikerin ist. Um mich herum blüht derzeit alles hier in Südafrika... und ich muss einfach sagen, es fehlt mir an nichts hier! Speziell der Winter zu Hause fehlt mir überhaupt nicht... Ich werde diese sportliche Chance ideal nützen und freue mich jetzt schon auf jeden weiteren Tag hier...

Es ganz es liabs Grüassli us em tüfa Süda, Sarah

Happy New Year! (01.01.08)

Der erste Eintrag im neuen Jahr... So schnell geht es und schon ist das 2007 Vergangenheit. Ein nicht immer einfaches Jahr geht damit für mich zu Ende; ein neues - hoffentlich voller Höhepunkte - steht vor mir! Ich freue mich riesig, dass das Olympiajahr nun da ist und dass ich dieses als Vollprofi in Angriff nehmen kann! Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die nun in meinem zum Beruf gemachten einstigen Hobby auf mich wartet. Natürlich werde ich versuchen, das absolute Maximum aus dieser neuen Situation herauszuholen. Dafür gehe ich eigene Wege. Bereits diesen Sonntag geht es für mich zum ersten Mal im 2008 weg von zu Hause und das gleich ziemlich weit... ;) Destination South Africa! Sieben Wochen ideale Trainingsbedingungen warten auf mich. Dafür werde ich mich im südafrikanischen Stellenbosch einquartieren. Noch nie zuvor war ich in diesem Ort, doch ich weiss, dass dies der perfekte Platz für mich ist, um ungestört und total fokussiert eine gute Basis für die Olympiasaison zu legen. Ich freue mich auf die kommenden harten Monate und werde mit aller Kraft mein Ziel Topplatzierung im Weltcup 2008 anstreben!! Ich wünsche Euch einen perfekten Start in ein tolles neues Jahr voller Freude, bester Gesundheit, Erfolg und Höhepunkten! I druck Eu genauso dr Duma wia iar miar... :-) Danka für Euri toll Unterstützig! Ich melde mich spätestens aus Südafrika wieder...

Liebe Grüsse
Sarah

Frohe Weihnachten (24.12.07)

Da es jetzt auch bei uns endgültig Winter geworden ist und es mir für reines Velotraining definitiv derzeit zu kalt ist, habe ich kurzfristig und spontan auf die Langlaufskier umgesattelt. Dies nicht zuletzt auch, um dem Nebel zu entkommen und Sonne zu tanken. Dabei realisierte ich einmal mehr, wie gern ich dies tue... Langlaufen in der Höhe! Einfach toll!! Obwohl sich mein Können auf den Langlaufskiern in Grenzen hält, geniesse ich es, dabei den ganzen Körper zu beanspruchen...

Für den heutigen Heiligabend sowie die bevorstehenden Weihnachten wünsche ich allen wunderschöne Momente und eine frohe Zeit! Bald schon geht für mich der Flieger in Richtung Süden... Ich werde mich davor bei Euch noch einmal ausführlich melden! Habt ein frohes Fest... :-)

Liebe Grüsse
Sarah

Michelin-Mädchen (07.12.07)

In knapp einem Monat geht es ab in die Waerme. So langsam kann ich es als «Sommermensch», der die Waerme über alles liebt, kaum noch erwarten. Zur Zeit betreibe ich fleissig Grundlagentraining. Mit 4-6 schichten Kleider:-(. Macht das Wetter einmal überhaupt nicht mit, so geht es halt in den Keller auf die Rollen... Dort ist wiederum fleissiges Schwitzen angesagt! Aber solange es Sinn macht und mich weiterbringt, ist auch das kein Problem... Ich melde mich wieder, sobald es richtige News gibt...

Liebe Gruesse
Sarah

!!! SARAH KOBA BEIM HERBSTSHOOTING - EIN KLEINER EINBLICK BEI DEN GALERIEN !!!

Vorbereitung Saison 2008 (23.11.07)

Seit ziemlich genau 20 Tagen trainiere ich wieder. Zur Zeit ist Grundlagentraining angesagt. Da ich Ende der letzten Saison den Schritt zum Profi gewagt habe, ist neu das Training das taegliche Hauptaugenmerk. Dies macht mir unheimlich viel Spass. So kann ich alles aufs Training ausrichten und habe trotzdem noch Zeit für andere Dinge, die mir auch wichtig sind. Wenn man genuegend Zeit hat, kann man auch einmal ins Tessin fluechten, wenn es einem hier zu kalt wird. Dies ist natuerlich ein Traum; ich liebe die suedlichen Alpen! So werde ich bis Ende Jahr noch im Lande sein. Anfangs 2008 geht es dann ab in die Waerme. Suedafrika ist angesagt. Aber ich melde mich bestimmt noch einmal vor meiner Abreise...

Liebe Grüsse
Sarah

Urlaub in Brasilien (22.10.07)

Zwei Wochen Erholung pur... Nach der gewohnt umstaendlichen Anreise nach Jeri in Brasilien war in den letzten 15 Tagen Sonnenbaden vom Feinsten angesagt. Abgesehen von einigen kurzen Surfabenteuern habe ich mich sportliche ueberhaupt nicht betaetigt. Das tat unheimlich gut und hat mir viel neue Energie gegeben. Der Energietank ist somit fuer die neue Saison also wieder aufgetankt und die Ziele für das naechste Mountainbike-Jahr sind geschmiedet. Erst einmal steht nun natuerlich aber ein langsamer Trainingsaufbau an. Im November geht es damit los. Ferienbilder folgen noch...

Ihr hoert von mir!

Sarah


Kein Start an der Marathon EM (27.09.07)

Nach dem Weltcupfinale, wo die Enttaeuschung ueber ein weiteres nicht wirklich zufriedenstellendes Resultat recht gross war, hatte ich mich eigentlich entschlossen gehabt, am kommenden Wochenende noch an der Marathon-EM in St. Wendel an den Start zu gehen. Doch nach einem super Wochenende am Gardasee, welches ich für einmal nicht nur auf dem Bike verbrachte, musste ich feststellen, dass ein solcher Start nicht mehr viel bringen wuerde. An einen solchen Event darf man nur topmotiviert herangehen, und das kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr von mir behaupten. Es war eine lange und harte Saison mit vielen Tiefs und nicht erreichten Zielen... Dies kostet natuerlich mehr Kraft als eine Saison mit lauter Topergebnissen. Deshalb steht bei mir jetzt erst einmal eine Pause an, mit richtigen Ferien ohne Bike. Dabei geht es einzig um Erholung und Genuss. Das steht nun erst einmal an erster Stelle. Danach geht es dann bald schon neu los... mit ersten grossen Krafteinheiten. Ich freue mich darauf, lege jetzt aber erst einmal meine Beine hoch...

Ihr hoert von mir!

Sarah

Weltcupfinal Maribor (15.09.07)

Bereits am letzten Donnerstag reisten wir nach Slowenien an den Weltcupfinal. Das Rennen dort fand schon am Samstag statt. Kurz nach Ankunft in Slowenien nahmen wir zum ersten Mal die Strecke unter die Lupe. So konnten wir ausfindig machen, was dort auf uns wartete. Es war uns sofort bewusst, dass wir auf gutes Wetter hoffen mussten. Denn sollte die Strecke nass sein, so wuerden wir extrem viel laufen muessen, da es von Wurzeln nur so wimmelte. Am Freitag fand dann eine erneute Besichtigung statt, bevor es am Samstag um 11 Uhr losging. Nach einem sehr langen Startschlaufenaufstieg auf Kies gings auf die Original-Rundstrecke. Ich war am Start recht gut weggekommen, kam aufs Gelaende und dann passierte es... Die Kette schob sich zwischen Speichen und Kranz. Und das Problem war, dass ich nicht sofort vom Bike absteigen konnte, wodurch sich das Ganze noch mehr verwickelte und mir spaeter maechtig Probleme beim Loesen bereitete. Eine Fahrerin nach der anderen fuhr an mir vorbei. Schliesslich hoerte ich gar bereits den "Schlusstoeff", eine Art Besenwagen beim Mountainbikesport. Dann schaffte ich es aber zurueck auf die Raeder. Ich begab mich dann so schnell als moeglich in die Technikzone, um dort die Mechaniker ranzulassen. Nach einem weiteren Stopp konnte ich das Rennen wieder mit Vollgas angehen. Ich versuchte dann einfach noch, das Beste herauszuholen. Rang 36 war das, was mir blieb. Naja, in dieser Saison will es einfach nicht so recht klappen. Aber ich gebe nicht auf... Nicht, bevor ich nicht auch das letzte Rennen voller Motivation und Zuversicht angegangen bin. Dieses werde ich in zwei Wochen in Form der Marathon EM in St. Wendel antreten. Danach geht es dann für zwei Wochen ohne Raeder in die Waerme... ;-)

Sarah

Rang 23 an der XC Weltmeisterschaft in Fort Wiliam (08.09.07)

Wie geplant sind wir am letzten Montag in den fruehen Morgenstunden nach Schottland aufgebrochen. Angesichts der mit Winterkleidern vollgepackten Koffern hatte ich mich bereits auf kaltes Wetter eingestellt gehabt. Dort angekommen musste ich zu meiner eigenen Ueberraschung dann aber erst einmal die Sonnenbrille auspacken. Es war richtig angenehm warm. Leider aenderte sich dies rasch. Und fuer den Rest der Woche war nur noch Regen und Kaelte angesagt. Dies mag ich zwar waehrend eines Rennens, aber in den Tagen davor bevorzuge ich so etwas nicht unbedingt. So drehte sich der ganze Alltag in Schottland lediglich um Training, Erholung und mein schmerzendes Schienbein. Dank unserem Super-Physio fuehlte ich mich aber von Tag zu Tag besser und am Renntag selbst konnte ich schlussendlich gar fast schmerzfrei antreten. Schon um 10 Uhr fiel am Samstag der Startschuss. Bereits fruehmorgens hatte ich waehrend meiner Musikentspannungsphase gespuert, dass ich mich gut fuehlte und es ein gutes Rennen werden koennte. So war es dann auch. Nach zwei Stuerzen, die sogleich zu Beginn des Rennens passierten und mich einmal mehr zu einer Wartephase zwangen, konnte ich mich Runde fuer Runde weiter nach vorne arbeiten... Schlussendlich schaffte ich es zwar leider nicht ganz in die Top 20. Trotzdem war ich letztendlich sehr zufrieden. Nie zuvor war ich in dieser Saison an einem internationalen Rennen so weit vorne klassiert gewesen. Ebenso hatte ich mich lange nicht mehr so gut gefuehlt bei einem Rennen. Am Donnerstag geht es nun sogleich weiter nach Slowenien an den Weltcupfinal... Hoffentlich haelt die gute Form und das gute Gefuehl an!

Bis bald!
Sarah



Bild: Alex Buschor

SPC Muttenz / Abflug WM nach Fort Wiliam (02.09.07)

Ich glaube, diese Saison ist wahrlich der Wurm drin... Heute fand in Muttenz der SPC Final statt. Nachdem ich wegen starken Schmerzen an den Schienbeinen in der letzten Woche nicht viel trainieren konnte, hoffte ich trotzdem, dass es am Renntag wieder gut sein wuerde. Leider war dem nicht so. Ich konnte weder richtig Druck auf die Pedale geben noch auf Zug gehen. Meine Schienbeine schmerzten zu sehr. Bereits nach der ersten Runde musste ich aufgeben. Nach Ruecksprache mit dem Arzt ist noch nicht ganz klar, was der Ursprung der Schmerzen ist. Ich werde jedoch doch wie geplant an die WM nach Schottland fliegen und hoffe jetzt einfach, dass es am kommenden Samstag mit Hilfe des Arztes wieder gehen wird. Sonst ist ja dann der Physio auch noch da... ;-)

Liebe Gruesse
Sarah

Bundesliga Finale - Rang 6 (19.08.07)

Nachdem ich mich super von der WM erholt hatte, entschied ich mich Mitte der Woche, eine weitere Reise an das Bundesligafinale nach Deutschland anzutreten. Rund 700 Kilometer Weg lag vor uns. Am Freitag nahmen wir den ersten Teil auf uns. Am Samstag frueh dann gings weiter. Gegen Mittag erreichten wir das Ziel. So hatten wir genuegend Zeit für einen gemuetlichen Znacht und um frueh zu Bett zu gehen. Der Sonntagmorgen war dann ebenfalls sehr gemuetlich, da wir sehr nahe beim Start- und Zielgelaende wohnten. Um mich einzufahren, bin ich noch einmal auf die Strecke gegangen. Denn seit meinen Sturz beim Weltcup hatte ich Angst vor einer gewissen Stelle, dem Drop. Mitten in einer recht steilen Abfahrt wurde ein kuenstlicher Absatz in die Strecke gepflanzt. Im Prinzip ist so etwas eine reine Kopfsache, aber eben... Wenn man noch immer Schreckensbilder von einem frueheren Sturz im Kopf hat, ist das gar nicht so einfach. Nach einigen Anlaeufen mit Abbremsen wagte ich es schliesslich einfach. Ich bin gesprungen und was ist passiert? Nichts! Ueberhaupt nichts... Ich war mega gluecklich! Ich hatte meine Hemmschwelle überwunden. Das war sehr wichtig für mich, in Sachen mentaler Vorbereitung.
Um 11 Uhr fiel schliesslich der Startschuss. Ich weiss nicht, was los war... ich schaffte es, mit der Spitze mitzugehen. Das war im letzten Jahr noch nicht der Fall gewesen. Doch ich konnte mich am Hinterrad von Irina Kalentieva, der Weltcupleaderin halten. Ich bin ihr einfach nachgefahren. Ich dachte, ich probier es einfach einmal... und es funktionierte, bis es mich aufstellte. Ich musste in der Folge leiden und merken, dass ich doch noch nicht ganz erholt war von der Marathon WM. Die Spritzigkeit fehlte mir einfach noch. So wurde es letztendlich der 6. Schlussrang.
Als naechstes stehen nun wiederum einige Tage am Gardaseee an... und anschliessend geht es dann Schlag auf Schlag. Am Sonntag findet das SPC Final in Muttenz statt und am Montag fliegen wir mit der Nati an die WM nach Schottland...

Ich melde mich,
Liebe Grüsse Sarah

Rang 9 an der Marathon Weltmeisterschaft (12.08.07)

Am Donnerstagmorgen war um 4 Uhr bereits Tagwache. Denn schon um 6.30 Uhr mussten wir in Oftringen sein fuer ein Treffen mit der Nationalmannschaft. Von dort aus sind wir dann - abgesehen von zwei kleineren Staus - zuegig nach Belgien gefahren. Eigentlich waere dort ein erstes Training auf der Strecke geplant gewesen. Da jedoch auch dort der Regen Schlimmeres anrichtete, kam es zu einem unverhofften Ruhetag. Einkaufen und Kaefele kam uns aber auch ganz gelegen, so kurz vor der ganz grossen Anstrengung. Die Ruhe vor dem Sturm sozusagen. Dann ging es Schlag auf Schlag; am Freitag und Samstag wurde je die Start- und Zielstrecke genauer unter die Lupe genommen, am Sonntag schliesslich fiel um 8.15 Uhr der Startschuss. Mit Startnummer 27 verfuegte ich über eine gute Ausgangslage und konnte mich gleich von Beginn weg aussichtsreich einreihen. Das Feld zog sich relativ schnell in die Laenge. Bereits beim ersten Single konnte ich sogleich mehrere Fahrerinnen überholen. Durch die ganzen Ueberholmanoever wusste ich jedoch nie so richtig, auf dem wievielten Platz ich gerade war. Ich bin einfach gefahren und gefahren... Immer wieder sah ich vor mir zwei andere Schweizerinnen. Ich fuehlte mich gut und hatte riesigen Spass am Ganzen. Kurze, aber steile Steigungen, ab und zu nasse Streckenabschnitte,... alles war genau nach meinem Geschmack. Leider wurde mir schliesslich eine Abfahrt zum Verhaengnis. Ich fing einen Platten ein. Ersatzmaterial hatte ich eigentlich dabei, doch ich war mit den koerperlichen Kraeften so am Anschlag, dass ich den Reifen nicht runterbrachte. Je laenger ich probierte, desto nervoeser wurde ich; immerhin ueberholte mich dabei eine Fahrerin nach der anderen. Dies war gerade für den Kopf nicht allzu gut. Als das Problem endlich behoben war, hab ich mich wieder aus Velo gesetzt. Leider aber ging alles irgendwie nicht mehr so wie vorher... Zudem wurde die Strecke recht flach und breit, was mir nicht so gelegen kam. Der Dreck auf der Strecke führte auch dazu, dass ich mich letztenlich nur noch mit meinen 3 Kettenblättern und einem gang auf dem kleinen Ritzel ins Ziel rettete. Zu meinem eigenen Erstaunen hatte dies noch zu Rang 9 gereicht. Darüber freute ich mich sehr! Das gibt natürlich grosse Zuversicht fuer die XC Weltmeisterschaften vom September...

Liebe Grüsse
Sarah

Swisspowercup Bern (05.08.07)

Am letzten Sonntag stand mit einem so genannten HC-Rennen der wichtigste Swisspowercup der Saison auf dem Programm. Das Kraeftemessen wird lediglich eine Stufe unterhalb des Weltcups eingestuft und es werden viele Punkte fuer die Weltrangliste verteilt. Dies ist speziell im laufenden Jahr sehr wichtig, geht es immerhin um die Startplaetze fuer Peking 2008. Deshalb war das Rennen auch dementsprechend hochkaraetig besetzt. Aus der ganzen Welt waren Topathletinnen angereist; 43 standen insgesamt auf der Startliste. Mir blieb dabei leider nur Startposition 33. Ein Nachteil natuerlich. Doch der Platz sollte sich trotzdem als nicht allzu schlecht herausstellen, kam ich davon doch gut weg und konnte fuer meine Verhaeltnisse sehr gut ins Rennen starten. Beim ersten Zieldurchlauf war ich bereits bis auf Rang 15 nach vorne gekommen. Meter fuer Meter konnte ich mich zudem weiter nach vorne durcharbeiten. Total ausgepowert traf ich als 8te im Ziel ein.
Jetzt ist erst einmal Erholung angesagt. Am Donnerstag geht es dann ab nach Belgien, wo am kommenden Wochenende die Marathon-WM auf dem Programm steht. Drueckt mir die Daumen, damit ich dort das Maximum herausholen kann! Es wird eine harte und vor allem lange Sache...

Sarah

NEWS (02.08.07)

Qualifikation fuer die Marathon Weltmeisterschaft am 12.08.07
Qualifikatoin fuer die XC Weltmeisterschaft am 08.09.07

Im Fokus beim Blick

Am 29.07.07 erscheint ein Portrait über meine Person in der Schweizer Boulevard-Tageszeitung Blick, Ausgabe Sonntagsblick. Als eine von 8 Schweizer Sportlern und Sportlerinnen wurde ich für ein professionelles Fotoshooting ausgewählt. Ich bin selbst gespannt auf das Resultat... :-)

Schweizermeisterschaften Marathon (15.07.07)

Nach einem tollen Samstag zu Hause - was für mich im Sommer sehr ungewohnt ist, da ich normalerweise in dieser Jahreszeit kein einziges Wochenende daheim verbringe... - war am Sonntagmorgen bereits um 5 Uhr Tagwache. Ich schlief hervorragend und fuhr mit einer riesengrossen Vorfreude auf ein lässiges Rennen nach Val Lumnezia. Um 8.30 Uhr fiel dort der Startschuss für 84 Kilometer und 3200 Höhenmeter. Marathon-Schweizermeisterschaften sind immer etwas ganz Spezielles... ja für mich eher Ungewohntes! Vor ein paar Jahren habe ich einst einen Teil der Strecke abgefahren und dabei das Gefühl gehabt, dass mir dies relativ leicht fiel. Aber in diesem Jahr kam mit der drückenden Hitze eine neue Hürde mit dazu. Es würden grössere Strapazen auf mich zukommen, das war von Beginn weg klar. Doch ich fühlte mich vom Start weg super; konnte frisch von der Leber weg fahren wie bislang noch nie in der laufenden Saison. Von der dritten Position konnte ich gar zwischenzeitlich auf Position zwei vorfahren. Bis Kilometer 60 schaute alles fantastisch aus, doch dann kam ein "Hammermännli" und ich musste merken, dass ich mir so lange Distanzen einfach nicht gewohnt bin. So litt ich die letzten zwei Stunden noch kräftig. Letztendlich musste ich zuschauen, dass ich überhaupt das Ziel erreichte. Dies kostete mir leider Platz zwei. Nach etwas mehr als 5 Stunden erreichte ich schliesslich das Ziel, was mir eine zweite Bronzemedaille in dieser Saison einbrachte. Wenigstens etwas Positives also zur Abwechslung... Nun brauche ich aber erst einmal ein paar Tage Erholung. Am Donnerstag geht es für zwei Wochen in meine "zweite Heimat", an den Gardasee, in die Ferien. Anschliessend steht am Sonntag der SPC in Bern auf dem Programm... Die letzte Chance mich für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren...

Bis bald,
Sarah

Trainingsrennen Dolomiti Superbike (08.07.07)

Nach einer Erholungswoche war ich am letzten Samstag zum ersten Mal wieder auf dem Bike. Ein kurzes Einfahrtstraining zum Dolomiten-Superbike stand an. Eigentlich fühlte ich mich am Tag vor dem Renntag noch relativ gut, doch am eigentlichen Rennen am Sonntag ging dann leider überhaupt nichts. Auf einer Strecke von 60 km waren lediglich deren 1500 Höhenmeter zu bewältigen; diese Art von Rennen liegt mir nicht sonderlich. Zudem war der Kurs auch technisch nicht sehr hochstehend; viele flache Passagen machten das Kräftemessen zu einem mir ungelegenen. Der Rücken schmerzte und ich litt das ganze Rennen über. Es ging einfach wahrlich überhaupt nichts. Trotzdem schaffte ich es wenigstens ins Ziel. Dort angekommen war ich aber erst einmal fix und fertig... Doch innerlich war ich zufrieden mit mir; dass ich durchgehalten hatte. Nach einem Schläfchen im Auto ging es mir dann auch schon wieder viel besser...
Am nächsten Sonntag nun steht ein nächstes Training zur Marathon-SM im Val Lumnezia an. Dort gilt es dann 80 km zu überwinden. Ich hoffe, dass ich gut über die Distanz komme...

Ihr hört von mir...
Sarah

Weltcuprennen Mont Sainte-Anne und Saint Felicien (04.07.07)

Mit dem Ziel, moeglichst viele Punkte fuer die Weltrangliste zu holen - immerhin geht es dort ja um die Startplaetze fuer Olympia 2008 - sind wir vor rund zwei Wochen zu fuenft (CH-Damenkader) nach Kanada aufgebrochen, um dort zwei Weltcuprennen zu bestreiten. Am Samstag vor einer Woche fand das erste in Mont Sainte-Anne statt. Leider war mir das Glueck dort nicht hold; und zwar von Rennbeginn weg. Kurz nach dem Start ereignete sich ein grosser Massensturz. Mir passierte zwar nichts, doch mein Bike bekam einen herben Schlag auf das Wechselauge, was dazu fuehrte, dass ich zum einen das ganze Rennen ueber technische Probleme hatte und mir die Kette entweder ganz raussprang oder sie zwischen Speichen und Kranz gelangte. Zum anderen verlor ich im Anfangsgewuehl einiges an Zeit... So verlief der erste Weltcup auf amerikanischem Boden leider nicht wirklich wunschgemaess fuer mich. Es resultierte ein 43. Rang.

Mitte der Woche wechselten wir dann den Standort, und zwar nach San Felicien. Dort stand am letzten Sonntag, 01. Juli der zweite Weltcup auf dem Programm. Nach einem - fuer meine Verhaeltnisse ;-) - super Start stuerzte ich mich ungefaehr als Nummer 30 ins Gelaende, wo ich mich sehr gut zurecht fand und sogleich spuehrte, dass heute ein grossartiges Rennen drin lag. Ab und zu setzte Regen ein, aber dieser konnte sich nie lange halten. Alles lief wie am Schnuerchen, bis mir eine Steinplatte einen Strich durch die insgeheim bereits gemachte Rechnung machte. Ich fuhr diese etwas zu weit links an... und schon lag ich auf dem Boden. Ich knallte mit voller Wucht aufs Becken. Nachdem ich erst einmal nur schwarz vor den Augen sah, folgten sogleich die Schmerzen. Schon wieder mussten Helfer kommen, um mich von der Strecke zu tragen... Ein altbekanntes Bild also, stellvertretend fuer diese Saison... Am Streckenrand musste ich mich erst einmal sammeln. Nach drei Ruheminuten sah die Welt aber wieder anders und bereits schon viel besser aus, sodass ich mich entschied, das Rennen zu Ende zu fahren und sozusagen noch das Beste aus der ungluecklichen Lage zu machen. So ergab sich erneut ein Rang, der nicht nach meinem Geschmack war; aber Position 49 toent immerhin besser als Ausfall, respektive "aufgegeben".

Unter dem Strich kann ich - zurueck in der Schweiz - behaupten, dass eine total laessige Zeit in der weiten Ferne hinter mir liegt, ich jedoch rennmaessig einmal mehr in dieser Saison nicht umsetzen konnte, zu was ich faehig waere. Aber grundsaetzlich laesst sich doch durchaus behaupten, dass es aufwaerts geht nach all den Stuerzen. Phasenweise fuehlte ich mich wieder so richtig gut auf dem Bike, was mir viel Selbstvertrauen verlieh und mich sehr positiv stimmt. Ich melde mich, sobald es naechste News gibt. Erst einmal gilt es nun, den Jetlag auszukurieren und mich hierzulande wieder einzuleben... In der guten alten Heimat!

Liebe Gruesse
Sarah

Swisspowercup Savognin (16.06.07)

Mit super Erinnerungen an das letzte Jahr reiste ich am vergangenen Samstag nach einer sehr durchzogenen Trainingswoche nach Savognin. Nach zwei Trainingsrunden auf dem Kurs fiel um 13.30 Uhr der Startschuss. Obwohl ich mich beim Start als 19. einreihen musste, kam ich eigentlich erstaunlich gut weg. Konnte sogleich bis auf Position Nummer 5 vorfahren. Bis zur Rennmitte waren die Abstände im vorderen Teil zudem so gering, dass ich immerzu Blickkontakt zur Dritten und Vierten hatte. Ab und zu gelang es mir gar, zur Vierten aufzuschliessen, leider konnte ich mich an ihrem Hinterrad jedoch nie lange halten. So blieb nach knapp 2 Stunden Renndauer Rang 5, womit ich aber - speziell wegen den Umständen nach meinem Sturz auf den Kopf vor zwei Wochen - sehr zufrieden war!
Morgen Montag geht es nun für zwei Wochen in die Ferne; in Kanada warten am kommenden Samstag und eine Woche später (wiederum am Sonntag) zwei nächste Weltcuprennen. Drückt mir den Daumen, dass ich in Uebersee mein Können ebenso gut umsetzen kann wie zuletzt am Swisspowercup in Savognin...
Ich melde mich sobald als möglich wieder bei Euch! Machens guat!

Liebe Grüsse
Sarah

Weltcuprennen Champery / CH (11.06.07)

Am vergangenen Samstag fiel um 11 Uhr der Startschuss zum dritten Weltcuprennen der Saison. Nach einer sehr guten Trainingswoche freute ich mich riesig auf das Rennen und hoffte, einmal wieder das umsetzen zu können, was ich im Moment zu leisten imstande bin. Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass nichts ging. Der Rücken begann - als Folge des Sturzes in Offenburg - sofort zu schmerzen an und ich brachte einfach keine Energie auf die Pedale. So spulte ich eine Runde nach der anderen einfach so ab, in der Hoffnung, dass die Kraft plötzlich doch noch kommen würde, doch dem war nicht so. So beendete ich das Rennen in den mir unliebsamen hinteren Rängen...
Als nächstes steht nun fleissiger Besuch beim Physiotherapeuten auf dem Programm, sodass ich am heute in einer Woche mit einem gesunden und fitten Rücken in Richtung Kanada an die nächsten beiden Weltcuprennen abdüsen kann...
Ich melde mich bei Euch!

Liebe Grüsse
Sarah

Erster Renneinsatz nach dem Sturz beim Weltcup (04.06.07)

Nachdem ich mich halbwegs von meinem Crash am Weltcup in Deutschland erholt hatte, sass ich am Mittwoch zum ersten Mal wieder auf dem Bike. Leider musste ich dabei sogleich feststellen, dass weder Kopf- noch Rückenschmerzen bereits verschwunden waren. Nach einer kurzen Ausfahrt hoffte ich auf Besserung am Donnerstag. Leider war auch dies nicht der Fall, sodass ich am Samstagmorgen mit einem etwas komischen, ja mulmigen Gefühl nach Niederösterreich an ein E1-Rennen aufbrach. 2002 war ich dort einmal am Start; ich kann mich noch gut an ein geniales Rennen auf einer der schönsten Strecken, die ich kenne, erinnern... So freute ich mich trotz schlechten Wetterprognosen riesig auf den Wettkampf. Bei der Streckenbesichtigung zeigte sich der Kurs am Samstagmorgen noch leicht feucht. Etwas blockiert vom Sturz vom letzten Wochenende ging ich dann auch leicht verhalten an die Sache heran. Mit grosser Vorsicht wollte ich unbedingt einen erneuten unsanften Fall verhindern. In der Nacht auf Sonntag bin ich dann sogar einmal kurz aufgestanden, um nachzusehen, ob es regnet, was mir von der Technik her entgegen gekommen wäre. Leider negativ... Die Strassen präsentierten sich auch am Sonntagmorgen noch immer trocken und auch bei Rennstart fiel kein einziger Regentropfen. So zeigte sich die Strecke einmal mehr von ihrer schnellen Seite. Der Start der chinesischen Nationalmannschaft machte das Rennen zu einem Weltklasse-Event. Dies war von Rennbeginn weg spürbar. Für einmal kam ich aber trotzdem erstaunlich gut weg. Schnell einmal konnte ich mich zwischen Rang 6 und 8 einreihen. Ich bekundete kaum Probleme und kam letztendlich sturzfrei als Siebte ins Ziel. Dieses Topresultat kommt für mich in einem sehr wichtigen Moment; die Freude war somit gross! Bereits am nächsten Wochenende geht es an den nächsten Weltcup. Ich hoffe, dass sich mein Körper bis dahin noch vollumfänglich vom Sturz vor 8 Tagen erholt, damit ich am kommenden Weltcup wieder Vollgas geben kann...

Ihr hört von mir...

Liebe Grüsse
Sarah

BILDER VOM RENNEN JETZT ONLINE...

Sturz am Weltcup in Offenburg (28.05.07)

Wie ueblich vor Weltcups reiste ich bereits am letzten Freitagmorgen ab; dieses Mal in Richtung Offenburg (DE). Nach einer super Trainingswoche habe ich mich top motiviert auf den Weg gemacht. Ich hatte bereits viel ueber die Strecke gehoert, deshalb war ich auch unheimlich gespannt. Eigentlich wollten wir im Vorfeld des Rennens uns bloss etwas einfahren, doch konnten wir es dann nicht lassen, eine Runde auf der Strecke anzugehen. Bei dieser Gelegenheit moechte ich dem OK in Offenburg einmal ein riesen Kompliment machen. Das war wirklich eine extrem tolle Strecke, welche dort gebaut wurde; mit engen Singles, Absätzen, steilen Abfahrten, etc. Für alle etwas mit dabei, das Spass macht und ein jedes Bikerherz hoeher schlagen laesst! Wirklich toll! So freute ich mich am Freitagabend schon wieder extrem auf das Einfahren auf der Strecke und erst recht auf das Rennen selbst. Am Sonntagmorgen habe ich dann ein weiteres Mal die Ideallinie studiert und meine Beine mit lockerem Einfahren aufgewärmt. Punkt elf Uhr fiel der Startschuss! Zwei Startrunden und sechs grosse Runden waeren zu fahren gewesen. Nach einem sehr verhaltenen Start kam ich leider sehr spaet ins Gelaende, was mir dann bereits in der ersten Abfahrt Schwierigkeiten bereitete und schliesslich gar zum Verhaengnis wurde. Ich kam viel zu langsam auf einen Absatz zu... Genaueres kann ich nicht einmal mehr sagen! Es knallte einfach nur gewaltig und ich kapierte erst wieder etwas, als ich mitten in den Zuschauern lag. Wie ich dort hin kam...?! Keine Ahnung! Filmriss! Ich kann es nicht sagen... Auf jeden Fall brauchte ich im Minimum erst einmal fuenf Minuten, um alles wieder zu ordnen. Wo bin ich? Was mache ich hier? Kein gutes Zeichen... Kopf und Knie schmerzten unheimlich... Ich konnte und wollte nicht einmal mehr an mein Bike denken. Als erstes trugen mich die Samariter mal mit der Trage aus den ganzen Leuten. Auf der Erste Hilfe-Station wurden mir in der Folge die groebsten Wunden gesaeubert und es wurde mir Zeit gegeben, wieder so richtig zu mir zu kommen. Der Spitzensport zeigte mir einmal mehr auf brutale Art und Weise auf, wie eng Erfolg und Misserfolg beieinander liegen... Am Tag danach geht es mir heute soweit gut, abgesehen von einigen groesseren Schuerfungen und einem etwas blauen (einem geschlagenen Boxer aehnlich sehenden) Gesicht... und einem schmerzenden Kopf! Ich melde mich wieder, sobald ich wieder voll einsatzfaehig bin!

Liebe Grüsse
Sarah

Rang 3 an der Schweizermeisterschaft in Graenichen (21.05.07)

Nachdem ich am Mittwoch und Donnerstag zwei gute Trainings absolvieren konnte, habe ich mich am Sonntagmorgen bei Zeiten auf nach Graenichen zur Schweizermeisterschaft gemacht. Dort schaute ich mir erst einmal die Strecke an. Dies war gut, denn in Graenichen gibt es eine Kiesgrube, die mir nicht wirklich gefaellt. Kuenstliche Spruenge und Absaetze sind nicht wirklich meine Vorlieben. Dank der fruehen Anreise gelang es mir jedoch, mich einigermassen anzuklimatisieren, sodass ich um 11.30 Uhr, als der Startschuss fiel, mit Vollgas loslegen konnte. Leider verkeilte ich mich gleich zu Beginn des Rennens mit dem Bike einer Konkurrentin und kam so zum Sturz. Zum Glueck jedoch passierte mir dabei nichts, einzig alle Fahrerinnen waren zwischenzeitlich natuerlich in weiter Ferne. Nach einer tollen Anstossaktion eines Helfers vor Ort habe ich mich also auf die Verfolgung gemacht. Der Plan ging auf; ich konnte eine Fahrerin nach der anderen einholen, sodass ich schon recht weit vorne im Feld zum ersten Mal das Ziel passieren konnte. Je laenger das Rennen dauerte, desto naeher kam ich den Podestraengen. Anfangs der dritten Runde fuhr ich letztendlich auf der Position 3. Diesen Medaillenplatz gab ich bis zum Ziel nicht mehr ab. Dies, obwohl die Viertplatzierte in der letzten Runde noch einmal maechtig Gas gab und dadurch auch ich noch einmal alles aus mir rausholen musste. Fuer mich persoenlich ist dies ein Riesenerfolg; speziell, weil ich nach der schwierigen und durchzogenen Vorbereitung auf den Ernstkampf nicht mit so einem Spontanerfolg gerechnet hatte. Am naechsten Wochenende wartet nun schon wieder der naechste Weltcup auf mich, dieses Mal wird das Rennen in Offenburg/De stattfinden.

Ihr hoert von mir!

Liebe Gruesse
Sarah

Nicht optimale Vorbereitung für die Schweizermeisterschaften am kommenden Sonntag (17.05.07)

Bis am letzten Mittwoch fühlte ich mich gut im Training. Am Donnerstag dann kam eine überraschende Wende. Plötzlich ging es schlecht; ich fühlte mich träge und müde. Am Abend wusste ich dann wieso... Erstes Schluckweh machte sich bemerkbar und zog gleich eine richtig hartnäckige Erkältung nach sich. Am Freitag versuchte ich mich so gut als möglich zu erholen, damit der Start in Hasliberg nicht in Gefahr kam. Leider wurde das Ganze aber nicht besser und nachdem ich dann vom Samstag auf den Sonntag gleich auch noch sehr schlecht geschlafen hatte, entschied im am Sonntagmorgen in der Früh das Rennen auszulassen. Dies erwies sich als richtig; erst am Mittwoch dieser Woche wagte ich mich ein erstes Mal wieder auf Velo. Eine optimale Vorbereitung ist im Moment also weit gefehlt. Und das so kurz vor den Schweizermeisterschaften am nächsten Sonntag. Kein gutes Omen also...

Also, drückt mir die Daumen, Sonntag 11.30Uhr ist der Start.

Liebe Grüsse
Sarah

Bundeslige Heubach/De - Rang 16 (07.05.07)

Am Sonntagmorgen hiess es früh aufstehen. Voll beladen, inklusive einer warmen Winterjacke im Gepäck, sind wir in Richtung hochdotiertes Bundesliga-Rennen nach Heubach/De abgereist. Da es bei uns den ganzen Samstag über stark geregnet hatte, stellte ich mich im Kopf auf ein richtig schönes "Dreckrennen" ein. Ich freute mich gar bereits auf ein solches, da mir tiefer und schwerer Boden eher entgegenkommt und fahrtechnisch liegt. In Heubach/De angekommen, merkte ich dann aber ziemlich schnell, dass das Ganze total anders herauskommen wird. 15 Grad und ein strahlend blauer Himmel erwarteten uns. Wir nahmen es bei der Vorbereitung sehr gemütlich. Es lagen sogar zwei mal Kaffee trinken drinnen:-). Nach einer ausführlichen Streckenbesichtigung musste ich mein Velo nicht einmal abspritzen, so trocken waren die Verhältnisse. Um 11.30 Uhr fiel dann der Startschuss. Aus der letzten Reihe der insgesamt 57 Fahrerinnen gestartet kam ich - wie zumeist oder fast immer - nicht richtig gut weg. Ich musste in der Folge gar noch kurz vom Velo steigen, so erreichte ich nur als Drittletzte den schmalen Single Trail. Platz für Platz konnte ich mich dann aber verbessern und nach vorne arbeiten. Nach der ersten Runde passierte ich so bereits als 22igste das Ziel. In demselben Stil ging es weiter, sodass ich das Rennen schlussendlich auf Rang 16 und als zweitbeste Schweizerin beendete. Ein bisschen spürte ich dabei die Müdigkeit vom langen Marathon der vorigen Woche noch, doch alles in allem hatte ich mich gut gefühlt und dies zahlte sich mit einem ersten Spitzenresultat in dieser noch jungen Saison aus. Das Selbstvertrauen ist somit da und mit diesem guten Gefühl im Bauch freue ich mich jetzt schon auf die in zwei Wochen stattfindenden Schweizermeisterschaften.

Ihr hört von mir...

Liebe Grüsse
Sarah

Vorbereitungsrennen Bike-Festival Garda Trentino (02.05.07)

Am Samstagmittag haben wir uns zu Hause noch einmal kurz eingefahren, um uns dann auf den Weg an den Gardasee zu machen. Nach einem feinen kolenhydrahreichen Abendessen (genau gesagt, zwei leckere Pizzas:-)) gingen wir - Samstagabend hin oder her - bei Zeiten schlafen. Am Sonntagmorgen stand nämlich bereits um 8.30 Uhr der Start zum Bike-Festival Garda Trentino an. Nach einem gemütlichen Honigbrötchenfrühstück im Bett machten wir aus der Wettkampf-Anfahrt ein aufwärmendes Einfahren und begaben uns erst sehr knapp vor dem Rennstart nach Riva. Zu meinem eigenen Erstaunen bekam ich dort die Startnummer 1200 in die Hand gedrückt. Brav wie man solches zur Kenntnis zu nehmen hat, habe ich mich auch tatsächlich in einen der hintersten Blöcke begeben... Dann stellte sich kurzfristig heraus, dass das Ganze ein Fehler war; leider jedoch zu spät. Ich fuhr Welten entfernt von den anderen Lizenzfahrern. Dafür konnte ich - und das war ein sehr schönes Gefühl! - fast das ganze Rennen über nur überholen. Speziell für den Kopf war dies Balsam. Ich bin also ganz alleine für mich gefahren, habe mich einzig auf meinen Körper konzentriert und habe das Rennen einfach genossen. Leider hatte ich nach einer gröberen Abfahrt einen Platten zu verzeichnen, welcher nicht sogleich behoben werden konnte. Aber auch dieser dumme Zwischenfall konnte mich nicht aus der Fassung bringen. Schlussendlich überquerte ich die Ziellinie als glückliche Dritte! Dies mit einer Fahrzeit von 4 h 14 Minuten. Am Sonntag nun geht es in Deutschland mit einem hochdotierten Bundesliga-Rennen weiter. Ich freu mich darauf und werde mich baldmöglichst wieder bei Euch melden...

Liebe Grüsse
Sarah

Gardasee ruft... (27.04.07)

Nachdem ich einige Tage Zeit hatte, um mich vom ersten Weltcuprennen der Saison zu erholen und das tolle Wetter zu geniessen, geht es morgen wieder los an den den Gardasee. Mein zweites "Zuhause" ruft wieder einmal... Am Sonntag steht am Gardasee ein Marathon auf dem Programm und danach bleiben noch zwei Tage für etwas Genuss; es gilt, das letzte Mal (für ein Weilchen) Energie zu tanken, bevor dann im Mai die beinharten Rennmonate beginnen. Im kommenden Monat warten bereits sogleich zwei Saisonhöhepunkte; die Schweizermeisterschaften und der nächste Weltcup...

Liebe Grüsse
Sarah

Rang 46ig am Weltcup in Houffalize (24.04.07)

Die Umstände meinten es leider nicht so gut mir am Weltcup in Belgien. Obwohl ich mit der guten Startnummer 35 ins Rennen gehen konnte, wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Zu den aktuell sehr hohen Temperaturen, welche für Heuschnupfen-Geplagte wie mich alles andere als vorteilhaft sind, kam, dass die Strecke sehr staubig war und ich so überhaupt keinen Rhythmus fand. Das Atmen fiel mir schwer und die Leistung war dementsprechend reduziert. Wie bisher selten verzeichnete ich richtiges Lungenbrennen; ich wusste nicht so richtig, wie ich damit umzugehen hatte. So passierte ich Runde 1 leider erst als Nummerr 70. Abgesehen von den Atemproblemen fühlte ich mich jedoch nie schlecht. Ich setzte mir somit zum Ziel, das Beste aus allem zu machen. Mit dieser Einstellung lief es plötzlich immer besser und ich konnte eine Konkurrentin nach der anderen überholen. So schaffte ich es wenigstens noch, internationale Weltcuppunkte zu holen und darf so auch beim nächsten Weltcup vorne starten... Hoffen wird, dass ich dann mit den Umständen mehr Glück haben werden. Besten Dank für Eure Unterstützung!

Liebe Grüsse
Sarah

Gardasee... (17.04.07)

Seit gestern hat mich die Schweiz wieder... Die Zeit am Gardasee war wie immer eine ganz speziell schöne! Wir genossen sommerliche Verhältnisse und konnten (wegen leichtem Schnee) bis auf die ganz grossen Touren alles nach Plan fahren. Jetzt hoffe ich einfach, dass dasselbe eintrifft wie noch vor einem Jahr, als ich nach den Bikeferien am Gardasee sehr starke Rennen gefahren bin. Am Sonntag gilt es nämlich das erste Mal ganz ernst! Dann nämlich steht der erste Weltcup in Belgien an! Ich werde mich sobald als möglich mit den nächsten News melden...

Liebe Grüsse
Sarah

Ein paar Tage Gardasee (05.04.07)

Nachdem ich mir nach den Rennstrapazen am SPC in Schaan zwei Erholungstage gegönnt hatte, waren heute sportmedizinische Untersuchungen im Haus de Sports in Bern angesagt. Dort werden regelmässig alle Mountainbike-Nationalmannschaftsmitglieder untersucht, inklusive Lactatstufentest. Ich mag diese Tests nicht. Das Ganze ist eine sehr trockene Sache mit Maske vor dem Mund, wo kontrolliert wird, wieviel Luft man ein- und wieviel ausatmet. Zudem wird einem alle drei Minuten Blut am Ohr abgenommen. So lange es auf dem Rad noch gemütlich ist, geht dies ja alles noch... Aber wenn man sich - aufgrund der steten Steigerung der Belastung - dann so langsam im sauren Bereich befindet, gibt es durchaus Schöneres als dieses Szenarium... Zum Glück ist so ein Test eine seltene Angelegenheit und jeweils auch recht schnell vorbei. Dafür habe ich jetzt einen direkten Vergleich zum letzten Jahr. Ich weiss jetzt definitiv, wo ich stehe und in welchen Bereichen ich mich noch etwas verbessern kann.

Am Freitag geht es für ein paar Tage an den Gardasee. Ich freue mich riesig; der Norden Italiens ist fast wie eine zweite Heimat für mich. Dort habe ich dann schön Zeit, um mich dem Training zu widmen und mich speziell auf den ersten Weltcup der neuen Saison vorzubereiten, damit ich dann am 22. April bestens bereit bin.

Ich hoffe, ich kann mich aus dem Land des besten Espressos melden! Ihr hört auf jeden Fall baldmöglichst wieder von mir...

Liebe Grüsse
Sarah

Erster Renneinsatz am Swisspowercup in Schaan (01.04.07)

Heute um 11.30 Uhr fiel der Startschuss zur neuen Saison. Das erste Rennen stand an. Ich wusste, dass ich gut trainiert hatte und hatte mich auch die ganze Woche über recht gut gefühlt. Trotzdem war die Nervosität riesig, speziell, da sogleich das erste Rennen ein Heimrennen war und vor Heimpublikum ist die Motivation immer doppelt so gross. Ich wollte unbedingt ein gutes Rennen zeigen! Dank meiner gelungenen letzten Saison durfte ich mich beim Start als Fünfte einreihen. Dies war bei einem Starterfeld von 53 Fahrerinnen natürlich ein Vorteil. Nichtsdestotrotz war mir klar, dass ich das Rennen wohl kaum auch auf Rang fünf würde beeenden können. Dafür sind meine Saisonhöhepunkte noch zu weit entfernt. Mein Fahrplan baut darauf auf und so war es erst einmal wichtig und ein erstes Ziel, ein gutes Rennen zu bestreiten, respektive nicht allzu viel Zeit auf die Weltspitze zu verlieren. Dies sollte mir dann auch recht gut gelingen. Ich fühlte mich das ganze Rennen über sehr gut und hatte nie eine grössere Krise zu verzeichnen. Ich merkte aber auch, dass mir die "Rennhärte" noch fehlt. Aufgrund fehlender Rennpraxis und eines Fahrplans, der auf die Saisonhöhepunkte im Sommer aufbaut war somit heute nicht mehr als ein 16. Rang drinnen. Auch nach dem Rennen fühlte ich mich jedoch erstaunlich gut, was ein gutes Zeichen ist. Ich bin sehr erleichtert, dass der erste Wettkampf vorbei ist und mir der Start in die neue Saison nach Wunsch gelungen ist. Jetzt weiss ich, wo ich stehe, was das Training in den nächsten Wochen sehr erleichtern wird. Mein nächstes grosses Ziel ist somit der Weltcupauftakt in Houffalzie (Belgien). Dort erhoffe ich mir dann bereits eine sehr gute Rennform...

Ihr hört von mir...

Liebe Grüsse
Sarah

AKTUELL: BILDER VOM RENNEN JETZT ONLINE!

Letzte Rennvorbereitungen (28.03.07)

Seit Sonntag bin ich wieder aus dem Trainingslager zurück. Wir verbrachten in Italien eine fantastische Trainingswoche. Ich glaube, dass wir es - in Bezug auf das Wetter - kaum besser hätten erwischen können... Und zurück zu Hause erwartete uns ja auch Prachtwetter. Ein herrlicher Empfang. So steigt die Vorfreude auf den ersten Wettkampf von Minute zu Minute weiter an... Etwas Nervosität macht sicher aber natürlich auch ebenso bereits bemerkbar. Der Start in eine neue Saison ist immer sehr speziell, weiss man doch nicht, wo man steht und ob sich das harte Training auch richtig bezahlt machen wird. Aber die Vorfreude ist wirklich riesig und das ist am Ende das, was zählt und die richtige Stimmung mitbringt. Und nicht zuletzt habe ich nach den ersten Kräftemessen bis zum ersten "richtigen", respektive wichtigen Rennen ja noch ewas Zeit zum Feilen... :-)

Bis bald...

Liebe Grüsse
Sarah


AKTUELL: TEAMBILDER AUS DEM TRAININGSLAGER!

Beste Trainingsbedingungen (22.03.07)

Die Hälfte meines Trainingslagers ist mittlerweile vorüber... Nachdem wir bereits am Montag in ein kräftiges Hagelgewitter gekommen sind, hatten wir leider auch vorgestern kein Glück mit dem Wetter. Bei knapp 10 Grad war auch der Wind beissig kalt. Die Einheimischen meinten sogar, dass es den gesamten Winter über bislang nie so kalt gewesen war... Gestern sah die Welt dann aber glücklicherweise wieder besser aus. Der Wind war weg. Und der Himmel strahlend blau! So machte das Training wieder so richtig Spass! Bis zu 20 Grad zeigte mein Tacho an... was will man mehr?! So kann es durchaus auch in der zweiten Hälfte des Trainingslagers weiter gehen.

Ihr hört von mir...

Liebe Grüsse
Sarah


Finale Ligure (18.03.07)

Am Samstagabend sind wir in Finale Ligure angekommen. Das Städtchen ist sehr süss! Italien hat einfach seinen ganz speziellen Reiz! Nach einem sehr feinen Nachtessen ging es zeitig zu Bett, um heute bereits um 9 Uhr morgens mit gemieteten Bikeguides ins Gelände zu stechen... Ein Traum! Drei Stunden lang sind wir auf Singletrails gefahren. Das war einfach fantastisch! Anschliessend gabs im Städtli dann den wohlverdienten Espresso... Morgen werden wir es alleine ins Gelände wagen. Hoffentlich werden wir uns nicht zu wild verfahren... :-)

Ich melde mich wieder...

Liebe Grüsse
Sarah

(Bild: Aussicht aus unserem Fenster)


Erholungswoche (15.03.07)

Ich habe mich zu Hause wiederum gut eingelebt (was nicht schwierig ist, denn zuhause ist es doch immer am schönsten...) und erfreue mich in diesen Tagen am tollen Wetter! Da ich mich gerade in einer Erholungsphase befinde, stehen auch nicht allzu viele Trainingseinheiten an, sodass ich diese Traumtage auch wirklich in vollen Zügen geniessen kann. Wenn das Wetter so mitspielt, ist das Zurückkehren in die Heimat umso genialer. Gestern Abend wurde mein Rennbike fertiggestellt. Heute ist somit die erste Testfahrt angesagt. Ich bin gespannt darauf und freue mich riesig, wieder auf das leichte Velo zu wechseln.

Morgen ist dann erneut Packen angesagt; am Samstag geht es zusammen mit meinem Team für eine Woche ins Trainingslager nach Finale Legure. Ich freue mich riesig auf das Gebiet, habe ich doch bereits so viel Positives darüber gehört. Es soll spitze sein! Naja, dann lassen wir uns mal überraschen... Ich werde Euch natürlich darüber berichten!

Liebe Grüsse
Sarah

Erstes Trainingslager in Gran Canaria (10.03.07)

Seit dem letzten Samstag weile ich wieder in der Schweiz... Ich kann auf zwei superschöne und wahnsinnig tolle Wochen zurückblicken. Es passte auf Gran Canaria einfach alles zusammen; wir genossen an 14 Tagen in Folge Traumwetter mit Temperaturen bis zu 36 Grad, wohnten zudem in einem fantastisch gelegenen Hotel mit feinem Essen und auch das Training lief zwei Wochen lang nach Plan. Letzteres heisst, dass ich meine eigenen Ziele erreicht habe und mich auf die Grundlagen konzentrierte, auch wenn ich gerne einmal Vollgas gegeben hätte. Aber lange geht es ja nicht mehr und dann fällt der Startschuss für die neue Saison, wo dann auch wirklich Vollgas gegeben werden kann.

Am kommenden Samstag geht es für mich mit meinem Team nun aber erst einmal in ein weiteres Trainingslager. Wir werden für eine Woche nach Italien zur direkten Wettkampfvorbereitung reisen. Die paar Tage frei zwischen den Lagern gibt mir die Möglichkeit, meinem Körper nach den Höchstleistungen eine Regenerationspause zu gönnen und gleich auch noch einige andere Dinge erledigen zu können. Danach gilt es dann schon wieder Koffer packen... Die letzten Vorbereitungen und die neue Saison steht unmittelbar vor der Tür! Ich freue mich darauf...

Liebe Grüsse
Sarah

Wieder zurueck auf dem Rad (19.02.07)

Am letzten Donnerstag habe ich langsam wieder mit dem Training begonnen. Leider musste ich dabei feststellen, dass die knapp zwei Wochen Grippe nicht spurlos an mir vorbeigegangen sind; sie haben mich mehr "geschlaucht", als dass ich dies erwartet haette. So musste ich es langsam, ja sehr langsam angehen lassen... Schritt fuer Schritt muss ich mich erst wieder an das Training gewoehnen. Das derzeitige Ziel ist es somit, noch vor meinem Abflug nach Gran Canaria jenen Zustand zu erreichen, welchen ich vor der Grippe hatte, um sozusagen topfit in den Sueden zu starten. Daneben geniesse ich die Zeit zu Hause noch, bevor es dann fuer zwei Wochen in die Ferne geht...

Bis bald...
Liebe Gruesse
Sarah

Bikeschuhe ausgetauscht

Ich habe mir extra eine Woche frei genommen, um gut zu trainieren. Mitte der letzten Woche sah es zudem so aus, als ob dazu im Tessin ideales Wetter wäre. So waren eigentlich ein paar grosse Einheiten auf dem Renner geplant. Leider schlug das Wetter urplötzlich um und wir mussten nach Davos ausweichen. Es hiess also umplanen. Doch dann kam noch einmal alles ganz anders. Am letzten Dienstag machten sich bei mir erste Anzeichen einer hartnäckigen Grippe bemerkbar. Diese sollte mich sogleich mehrere Tage nicht mehr loslassen; Bettruhe war angesagt. Zum Glück kann man das auch in einer gewissen Höhe tun... Da gibt es jetzt nur eins; dem Körper Zeit lassen und ausruhen, sprich die Grippe auskurieren. Hoffe, dass der Fluch möglichst schnell vorbeigeht und ich dann wieder Vollgas geben kann...

Bis bald,
Liebe Grüsse
Sarah

Mein neuer Freund (29.01.07)

Vor kurzem habe ich mit dem Grundlagentraining begonnen; das heisst, dass das Krafttraining so langsam dem technischen Basistraining, respektive dem technischen Grundgerüst weichen muss. Leider spielte das Wetter in der letzten Woche noch nicht so richtig mit, so verbrachte ich viel Zeit zu Hause auf der Rolle. Ab und zu geniesse ich aber auch die Zeit mit meinem neuen Freund. Abgsehen von seinem vielen Haarausfall ist er einfach toll.

Am Samstag stand mit einem Ausflug an die Fasnacht unter dem Motto Hollywood zudem noch etwas Abwechslung auf dem Programm. Ich verrate nur etwas: "die Nacht war kurz, sehr kurz":-).

Drei Wochen noch bis zum ersten Trainingslager. Nachdem hier nun doch noch so richtig der Winter ausgebrochen ist, kann ich meinen ersten Abstecher in den Süden kaum erwarten...

Ich melde mich wieder.

Bis bald
Sarah


Volksskilauf Planoiras (16.01.07)

Mitte der letzten Woche habe ich mich entschieden, - als eine Art intensive Trainingseinheit - am Volksskilauf Planoiras an den Start zu gehen. Es hat riesig viel Spass gemacht, wieder einmal einen Wettkampf zu bestreiten. Aber, mein kleiner Abstecher in den Skizirkus war nicht nur spassig; es war auch ganz schön anstrengend und ehrlich gesagt, hatte ich mir das Ganze im Vorfeld etwas einfacher vorgestellt. Wenn man auf den Langlauflatten nicht so sicher ist, braucht es nicht viel, bis man stürzt; so habe ich es fertig gebracht, sogleich deren sieben Male nach einem Sturz etwas unsanft im Schnee zu landen... Das Resultat war ein rotes Hinterteil, das am Abend nach dem Rennen so richtig schön rot war! Bis ins Ziel habe ich es jedoch trotz der zahlreichhen Sturzflüge geschafft! Es tat wieder einmal so richtig gut, sich total zu verausgaben. Kleinere Blessuren und Muskelkater ist dabei zweitrangig. Mal sehen, ob es mich somit am kommenden Sonntag sogleich für einen nächsten Lauf mit den Langlauflatten in die weite Wildnis zieht...

Am Sonntag fand ebenfalls das Teamtreffen von biketeam.gr in Lenzerheide statt. Da ich an demselben Tag am Volksskilauf Planoiras teilnahm, stattete ich meinen Team über Mittag einen kleinen Besuch ab. Am frühen Nachmittag ging es gemeinsam nochmals auf die Ski. Es war sehr schön, die anderen wiederzusehen. Aufgrund des Mammutprogramms vom Wochenende war ich dann aber am Sonntagabend definitiv kaputt.


Bis bald...

Liebe Grüsse
Sarah

Hoi zäma, welcome to year number 2007 (04.01.07)

Ich verbrachte meine Weihnachtsferien in Davos. Es war einfach ein Traum; bis auf zwei Tage stand ich immer auf den Skiern und konnte so das herrliche Wetter so richtig geniessen. Die Bewegung schien auch meiner lädierten Schulter gutzutun; die Schmerzen sind weg. So steht einem reibungslosen Trainingsstart im Neuen Jahr eigentlich nichts im Weg.

Allen Homepage-Besuchern wünsche ich "e guats Neus"!

Bis bald
Liebe Grüsse Sarah

Trainings-Beeinträchtigung durch Muskelansatzentzündung (18.12.2006)

Auch Ende Jahr hat sich an meinem Taining nicht viel verändert. Ich konzentriere mich derzeit noch immer auf den Kraftbereich. Als Abwechslung und im Bereich Ausdauer verbrachte ich zuletzt viel Zeit auf den Langlaufskiern. Leider fing ich mir am vergangenen Donnerstag eine Muskelansatzentzüdung am rechten Arm ein, sodass ich das Training in den letzten Tagen aufs Minimum reduzieren musste. Ich hoffe, dass die Entzüdung baldmöglichst ausgeheilt sein wird, sodass ich in Sachen Aufbautraining für die nächste Saison wieder Vollgas geben kann...

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüsse
Sarah

Trainingsstart (23.11.2006)

Seit gut drei Wochen habe ich wieder mit dem Training für die kommende Saison begonnen. Anfangs nur Krafttraining und seit gut einer Woche bin ich auch wieder auf dem Bike, was bei diesem tollen Wetter ein riesen Vergnügen war. Habe wieder einmal gemerkt, wie sehr ich diesen Sport liebe, obwohl ich konditionell ziemlich gelitten habe…
Vorletzte Woche habe ich für ein weiteres Jahr beim KOBA Biketeam.gr unterschrieben. Denke, die letzte Saison hat gezeigt, dass ich es nirgends besser haben kann. Bestes Material, super Umfeld und alle Freiheiten, die sich ein Athlet nur wünschen kann. Danke an all meine super Sponsoren und das Biketeam.gr.

Nun freue ich mich schon wieder riesig auf die neue Saison, aber jetzt kommt erstmals der Winter.

Bis bald


Liebe Grüsse
Sarah

Rang 16 am Weltcupfinale in Schladming (11.09.2006)

Vergangenen Donnerstag bin ich nach Schladming zum Weltcupfinale angereist. Mit hohen Zielen und einem guten Kopf freute ich mich schon riesig auf das Rennen. Leider lief die Vorbereitung nicht ganz nach meinem Plan. Auf einer feuchten Brücke kam ich zu Fall und musste leider mit starken Schmerzen das Training abbrechen.

Am Samstag um 09.45 mussten wir zur Startaufstellung, was immer sehr spezielle Momente sind an diesen Rennen. Jeder Athlet befindet sich in den letzten Minuten seiner Vorbereitung. Ich konnte mit der Startnummer 35 in der dritten Reihe stehen. Ich erwischte einen relativ guten Start und konnte mich schnell um ca. Rang 25 einordnen und mich anschliessend jede Runde einwenig nach vorne arbeiten. Die letzte Zielpassage machte ich auf Rang 20. Da wusste ich, jetzt kommt deine Stärke und letzte Chance deinen ersten Top 15 Platz am Weltcup zu machen. Leider reichte es nicht ganz und ich beendete das Rennen als 16te.

Naja, so schnell geht es und die Saison ist vorbei. Irgendwie ein komisches Gefühl. Ich werde die kommenden Wochen aber noch weitertrainieren und dann erst im Urlaub einwenig Abstand von meinem Bike nehmen. Was nicht heisst, dass ich keinen Sport machen werde, glaube das würde nur ein paar Tage gut gehen…

Also bis bald,
melde mich wieder
Sarah

Wichtiger 3er Block für das Weltcupfinale in Schladming (04.09.2006)

Nachdem ich mir genügend Zeit für die Erholung von der Reise gegönnt habe, habe ich dieses Wochenende einen super 3er Block gemacht. Habe ein paar Mal selbst über meine Motivation gestaunt. Aus der Vergangenheit weiss ich, dass die Vorbereitung für die letzten Rennen immer sehr hart ist, da man im Kopf bereits etwas müde ist. Dieses Jahr ist dem nicht so. Würde am liebsten noch ein Monat mit tollen Wettkämpfen anhängen und anschliessend direkt in den Urlaub nach Brasilien fliegen.
Heute ist nun erholen angesagt und morgen steht nochmals ein wichtiges Ausdauertraining auf dem Programm. Dann kann es losgehen…Drückt mir die Daumen…

Ich melde mich wieder…
liebe Grüsse
Sarah

Wieder zurück in der Schweiz…


Nach zwei unheimlich tollen und eindrucksvollen Wochen in Neuseeland melde ich mich wieder zurück. Ich bin jetzt noch gerührt vom tollen Empfang, vielen dank an alle, die mitgeholfen haben. Ich werde diesen Abend nicht so schnell vergessen…

Morgen werde ich mit Papa an der Eurobike sein und mich anschliessend nochmals für mein letztes Rennen, das Weltcupfinale in Schladming vorbereiten. Freue mich schon jetzt wieder riesig auf den Wettkampf.

Bis bald,
liebe Grüsse
Sarah

Wir feiern Sarah Koba!

Alle Fans und Freunde sind herzlich eingeladen.

Am Dienstag, 29. August 2006 um 20 Uhr werden wir Sarah Koba in einem offiziellen Empfang (Apéro) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Buchs in der Stüdtlimühle in Buchs empfangen. Die Stüdtlimühle befindet sich an der Unterstüdtlistrasse in Buchs. (Siehe Skizze)

Anmeldung nicht erforderlich.

Sarah gewinnt WM-Bronze


23. August 2006

Mit einer weiteren Spitzenleistung holt sich Sarah die dritte Medaille in drei Rennen für die Schweiz.

Nach dem Schweizermeister- und Europameistertitel gewinnt Sarah bei der Mountainbike Weltmeisterschaften in Rotorua bei der U23-Kategorie die Bronzemedaille.

HERZLICHE GRATULATION!

Der Weg zur Bronzemedallie!

Mit dem Europameister- und Schweizermeistertitel im Gepäck reiste Sarah am 14.08.06 mit der Schweizer Nationalmannschaft nach Neuseeland. Mit dabei einen starken Kopf und eine ausgezeichnete Form.
Nach zwei Tag und kurzen Reisekomplikationen in London, waren wohl alle Athleten froh als sie die Hotelanlage in Rotorua betreten konnten. Sarah bezog mit Schwester Louise das Zimmer bevor sie das erste Essen vom mitgereisten Koch serviert bekamen.
Nach dem Einleben folgten prompt die nächsten SMS aus Neuseeland: Essen ist ein Traum…der Koch gibt sich sehr viel Mühe…Wetter wie erwartet….Landschaft überwältigend.
Die Rennstrecke durfte vom Schweizer Team erst am Montag 21.08.06 besichtigt werden. Deshalb wurde an den folgenden Tagen an der Form gefeilt und die Technik in den ausgezeichneten Trails neben dem WM-Rundkurs verbessert.
Am Montag bei leichtem Regen nahm Sarah somit die Rennstrecke in Angriff und die gewünschte Reaktion folgte: „Die Strecke ist WM würdig. Steile Anstiege, schnelle Downhills, Single-Trails und sogar Drops wurden in die Strecke eingebaut.“ Eine zusätzliche Besichtigung am Dienstag brachte die nötige Sicherheit und die Vorfreude auf das Rennen. Mit gutem Kopf viel Sarah in ein Tiefschlaf und erwachte erst nach 10 Stunden ausgeschlafen und bereit für den grossen Tag.
Der Startschuss für die 23,6 Kilometer (4 Runden à 5,9 km) lange Strecke der U23-Fahrerinnen erfolgte für uns in Europa mitten in der Nacht. Sarah konnte nach dem Start das hohe Tempo mit den Spitzenfahrerinnen nicht mithalten und musste die Konkurrentinnen nach und nach einholen. Jedoch kristallisierte sie sich aus den Verfolgerinnen als stärkste Fahrerin heraus und konnte sich an die dritte Position setzen. Die Aufholjagd von Sarah nach dem Start ist immer wieder berauschend. Daher beeindruckt ein schlechter Start schon gar nicht mehr.
Schlussendlich wurde die Chinesin Ren Chengyuan ihrer Favoritenrolle gerecht und entschied das Rennen für sich. Der Chinesische Doppelsieg wurde nun perfekt, als ihre Mannschaftskollegin Ying Liu als Zweite über die Ziellinie fuhr. Sarah hatte die Gegnerinnen von hinten im Griff und sichert sich somit die Bronzemedaille.

Das Statement von Sarah nach dem Rennen war dann kurz und bündig:
»Gegen die Chinesinnen hatte ich keine Chance. Bronze ist super. Mein Traum war Top-Drei, und der ist in Erfüllung gegangen.«

Jetzt können wir nur hoffen, dass Sarah noch einige Träume hat die sie sich in Zukunft erfüllen kann.

Nun ist es so weit!

Ich bin nun mit meiner eigenen Homepage online!

In letzter Zeit ist viel passiert. Angefangen mit meinem ersten grossen Ziel, die Schweizermeisterschaft für mich zu entscheiden. Was mir dank eines super Rennens gelungen ist. Anschliessend war ich mit meiner Familie eine Woche am Gardesee. Super Trails, gutes Essen und eine tolle Form machten den Urlaub einfach perfekt.
So konnte ich am Donnerstag sehr motiviert und doch schon ziemlich nervös mit Daniela Louis nach Alpago anreisen. Es war sehr schwer einzuschätzen, welches Resultat realistisch war, da ich in letzter Zeit keinen direkten Vergleich mit den ausländischen Fahrerinnen hatte. Mein Ziel war es, in die Top 5 zu fahren.
Nach einer optimalen Vorbereitung stand ich um 10.30Uhr in der ersten Startreihe. Welchen Puls ich hatte, sage ich besser nicht. Ein unglaubliches Gefühl! Leider erwischte ich einen sehr schlechten Start, verfehlte ich beim Einklicken leider mein Pedal. Da der Start überhaupt nicht meine Stärke ist, brachte mich das nicht gross aus dem Konzept. Ich gab einfach Vollgas, überholte wo es genügend Platz hatte und versuchte ruhig zu bleiben. Im ersten richtig steilen Anstieg schloss ich bereits auf die Spitzengruppe auf. Konnte sogar nach der Zielpassage die Führung übernehmen und ein paar Sekunden auf die Tschechin herausholen. Ich merkte sehr schnell, dass ich im Berg klar stärker war, in den Abfahrten und in den Flachen Passagen jedoch Boden verlor. So lieferten wir uns einen harten Zweikampf. Ich sagte mir ständig, warte auf die letzte Runde, dann kannst du nochmals alles aus dir rausholen. So fuhr ich im längsten Anstieg zu ihr auf und merkte schnell, dass sie Mühe hatte. Sie rutschte auf den nassen Steinen viel stärker als ich, und was war das?! Sie musste vom Rad! Mir war Augenblicklich klar, dass das meine Chance war. Papa hat immer gesagt, nach vorne schauen und Vollgas geben. Genau das habe ich gemacht, bin einfach gefahren, ohne zu wissen, ob sie mein Hinterrad halten kann oder nicht. Am obersten Punkt sah ich, dass sie ein paar Meter auf mich verloren hatte. Da gab es für mich nur noch einen positiven Gedanken: „Du kannst es, du schaffst es!“ Habe ich mir immer wieder gesagt. Als ich bei meiner Tante vorbei gefahren bin, merkte ich, dass ich es wirklich ins Ziel bringen kann. Denn sie rief mir nur noch zu, du bist ein Vogel, flieg… und so flog ich meinem ersten riesengrossen Erfolg entgegen.